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Schwerelos in die Tiefe

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Apnoe oder Freitauchen ist das Tauchen mit nur einem Atemzug. Schon vor mehr als 2000 Jahren tauchte das Volk der Haenyeo in Korea ohne Hilfsmittel nach Schwämmen und Muscheln. Der Leipziger Sven Penszuk entdeckte den Sport als Jugendlicher. Der Film "Im Rausch der Tiefe" faszinierte ihn so sehr, dass er Freitaucher werden wollte. Als 16-Jähriger wagte er die ersten Tauchversuche, denn Luft anhalten konnte Sven schon immer gut. Doch der Schritt vom ersten Tauchen im Schwimmbad hin zum Freitauchen war trotzdem nicht so einfach:

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Der aktuelle Weltrekord im Freitauchen liegt bei 214 Metern, aufgestellt vom Österreicher Herbert Nitsch. Den Weltrekord im Luft anhalten hält mit 11 Minuten und 35 Sekunden der Franzose Stéphane Mifsud. Das Schlimmste, was einem Freitaucher passieren kann, ist unter Wasser bewusstlos zu werden. Sven ist zum Glück nie etwas passiert. Heute ist der 44-Jährige Vater von zwei Kindern, leitet erfolgreich ein Reisebüro und ist im "All-on-Sea"-Resort an der Schladitzer Bucht für das Kundenmanagement zuständig:

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Auf neue Herausforderungen kann Sven auch heute nicht verzichten. Doch heute betreibt er den Sport nicht mehr so extrem wie noch vor 10 Jahren. Beim Freitauchen wird der Körper stark beansprucht. Nur Herz, Hirn und Nieren werden während eines Tauchgangs noch aktiv mit Sauerstoff versorgt, alle anderen Körperfunktionen sind auf ein Minimum heruntergefahren. Mittlerweile kennt Sven natürlich die Gefahren des Freitauchens, deshalb ist er sich auch nicht so sicher, wie er reagieren würde, wenn seine Tocher Emily (8) oder Sohn Arthur (3) in die Welt des Extremsports eintauchten:

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Schwerelos in die Tiefe

Sieben Minuten Luft anhalten - unmöglich? Nicht für Freitaucher Sven Penszuk. Auch bei Kindern beweist er einen langen Atem. Ein Film von Christin Schulz.

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