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Von Pop bis Songwriting, von Hardrock bis Punk: In Sachsen gibt es hunderte Bands und Musiker, die zu einer lebhaften und bunten Musikszene beitragen, die um Liveauftritte und Musikfans konkurrieren.

Wir haben acht von ihnen besucht, um ihre Musik und ihre Träume kennenzulernen. Was macht die sächsische Musikszene aus? Wo haben die Bands Probleme? Und wie stehen sie zu ihrer Heimat? All das ist Gegenstand dieser Multimedia-Reportage - und natürlich richtig gute Musik!

P.S.: Außerdem haben wir jede Band gebeten, eine "Ode an Sachsen" zu komponieren.

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Tim und Olli kommen aus Leipzig und haben sich dort 2004 im Schulchor kennengelernt. Seitdem machen sie zusammen Musik.

Langsam machten sie sich als byebye einen Namen. Doch wie sollte man seinen Bekanntheistgrad ausbauen? Olli erklärt: „Keine Sau kennt uns in anderen Städten, also haben wir Freunde gefragt: Kennt ihr vielleicht Leute, die anderswo wohnen und Lust hätten uns eventuell mal in ihren privaten Räumen spielen zu lassen? Einfach damit uns dort jemand kennenlernt und sich das ein bisschen rumspricht. Und so haben wir eine erste Wohnzimmertour gespielt.“ Und die war mit 18 Konzerten gleich ein voller Erfolg.

Als Gage verlangen Olli und Tim lediglich eine Übernachtung sowie Abendessen und Frühstück. Ihr Lohn: Mundpropaganda. Mittlerweile haben sie schon knapp 200 solcher intimen Wohnzimmerkonzerte gespielt. Mittlerweile werden sie immer öfter auch für größere Konzerte gebucht.

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Die Band hat bei ihren Auftritten im Ausland (u.a. in Tschechien und Polen) viel Überraschendes gelernt. Sänger Friedemann verriet uns „dass normale Sprache nicht so wichtig ist, dass Musik die Sprache ist, die funktioniert und dass man darauf vertrauen kann, dass das immer irgendwie geht.“ Seine Erfahrung: „Lass es krachen und es geht.“

Dieses Motto floss auch das erste Studioalbum der Band ein. Die Kosten dafür haben die Jungs mit ihren Konzerteinnahmen größtenteils selbst gedeckt.

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Neben ihrer normalen Arbeit, steht die Band für die drei Dresdner und den Düsseldorfer (Gitarrist Tobias) an erster Stelle. Alle wohnen in der sächsischen Hauptstadt, doch nicht nur das verbindet sie mit ihrer alten (oder neuen) Heimat.

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Songwriter Moritz kam 2010 aus Gießen nach Dresden und suchte sofort musikalischen Kontakt.

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Konzerte von CousCous bestehen nicht nur aus Gesang. Auf der Bühne mischen sich englischsprachige Lieder mit Geschichten aus einem Märchenbuch, das Moritz und Tine zusammen geschrieben haben.

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CousCous sind viel auf Reisen. Besonders oft spielen sie im Westen Deutschlands. Auch von zwei Auftritten im tschechischen Franzensbad schwärmen die beiden.

Moritz, der aus Hessen kommt, erklärt, dass die Bedingungen für Livekonzerte in anderen Regionen oft besser seien.

In Sachsen seien Veranstalter weniger offen gegenüber neuen Dingen, das Verhältnis wenig persönlich. Gerade junge Bands haben es daher oft schwer, an Liveauftritte in der Region zu kommen.

Dennoch fällt es den beiden mit ihrem durchdachten Konzept nicht schwer, Fans für ihre Musik zu gewinnen.





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Bei der Finanzierung ihrer Projekte setzen Tine und Moritz auf ihre Fans. Mit Crowdfunding-Projekten haben sie einen Großteil der Produktionskosten ihrer Alben eingespielt.

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Acht Bands, acht musikalische Wege. Was alle eint, ist der Wunsch nach Erfolg und einige Erfahrung im Musikbusiness. Davon können auch Neueinsteiger profitieren.


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Enna, Ritchie und Johnson besuchten zwar schon dieselbe Schule in Freiberg, aber erst in Dresden haben sie sich "ineinander verliebt", wie Enna es ausdrückt. Ihre Leidenschaft zur Musik vereinte die drei. Doch bevor es richtig losging, hieß es erst mal, einen passenden Bandnamen zu finden. Dafür waren viele "rockige Nächte" nötig.

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Say Meow haben festgestellt, dass die Besucher auf Konzerten in Sachsen oftmals Zeit zum warm werden brauchen. Am Ende seien sie dann meist richtig begeistert.

„Was? Das war's schon? Könntet ihr nochmal den ersten Song spielen?“ So reagieren die Zuschauer laut Enna oft nach ihren Auftritten. Klar kommt dann eine Zugabe und „dann geben die Fans Gas“.

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Martin ist schon seit vielen Jahren Musiker und hat in dieser Zeit verschiedenste Genres ausprobiert. Eine beeindruckende Musik-Vita.

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Warum sollte man sich festlegen, wenn es doch so viel zu entdecken gibt? Martins Wandlungsfähigkeit liegt in seinen Ursprüngen.

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Martin ist für sein Studium aus dem Erzgebirge nach Dresden gezogen - und dort fühlt er sich einfach wohl. Die Landeshauptstadt sei ein hervorragender Platz zum Leben, schwärmt er. Außerdem gebe es hier sehr gute Möglichkeiten, Kontakte in der Musikszene zu knüpfen.

Trotz bleibt er seinen Wurzeln treu und spielt nebenher Bass bei einer Metallband im Erzgebirge. 

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Martin kommt aus dem Erzgebirge, einer Gegend, die auch seine Arbeitsweise als Musiker geprägt hat. Was ist so richtig typisch für seine Heimat?




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Sängerin Safi (ihr bürgerlicher Name ist Sandra Fink) bezeichnet ihre Musik als "Krachsituation". Ihr Texte beschreibt sie als "collagige Beobachtungen". Darin gibt sie Erfahrungen und Ängste aus dem Alltag wieder. Besonders die Medien, Werbung und allgemeine Unzufriedenheit des Menschen greift die Sängerin auf und verarbeitet sie zu "assoziativen Inhalten". Es gehe nicht um Handlungsempfehlungen, sondern eher um eine Bestandsaufnahme, erzählt die Sängerin. 

Das Konzept macht nicht nur der Band Spaß, sondern auch den Fans. SAFI haben erreicht, wovon viele andere Bands träumen. Sie haben einen Plattenvertrag, werden regelmäßig für Konzerte gebucht und treten oft im Ausland auf.

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Susann stammt aus Kirschau, einem kleinen Ort bei Bautzen. Mit 15 Jahren hat sie das erste Mal öffentlich gesungen. Ein sehr engagierter Musiklehrer hatte sie dazu überredet. Von da an war sie "Feuer und Flamme". Mittlerweile hat Susann ihre Leidenschaft zum Hauptberuf gemacht.

Und das hauptberufliche Musikerdasein ist alles andere als öde: „Jeder Tag ist anders. Es ist selten, dass man mehrere Tage einen kontinuierlichen Arbeitsprozess hat. Es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Nicht so gute Sachen passieren fast genauso häufig wie gute Sachen.“

Susanns Tag besteht allerdings nicht nur aus singen: „70% der Arbeit findet vor dem PC statt. Dazu gehört E-Mails schreiben, Social Media und Webseite pflegen. Ich versuche trotzdem, jeden Tag Musik zu machen, damit man sich in den Bürosachen nicht so verliert.“

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Susann lässt sich für ihre eigene Musik und ihre eigenen, englischen Texte viel von der Umwelt, und ihrem Wohnort Leipzig, inspirieren.
„Die Stadt bietet sich dafür an. Manchmal setze ich mich in Cafés und beobachte irgendwelche Menschen und wie sie miteinander interagieren. Manchmal gehe ich auch raus in die Natur und will mich davon inspirieren lassen. Manchmal zieht man sich aber auch sehr in seine Innenwelt zurück und macht sich Gedanken über etwas Bestimmtes und denkt sich, daraus könnte ich vielleicht einen klugen Text schreiben.“ In ihren Texten geht es „um Ankommen, weiterziehen, neue Perspektiven, auf neue Sachen einlassen.“ Diese Themen prägen auch ihr Bild von der Heimat.

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Die Kellerratten sind Punkrocker. Sie sind laut, sie sind oft betrunken und sie sind für jeden Spaß zu haben. "Macht mal irgend was Lustiges für unser Intro", war die Anweisung hier.

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Auf Live-Konzerten versprühen die Kellerratten pure Energie. Ihre Auftritte sind geprägt von Elementen,wie der "Pyramide" oder Gitarrensolos hinter dem Kopf.

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Das Bandleben besteht nie nur aus Vergnügen. Und so wissen auch die Kellerratten, worauf es am Ende ankommt. Die Arbeit verteilen sie dabei ziemlich fair.

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Jede Band will sich weiterentwickeln und schließlich den großen Wurf landen. Um aber Erfolg zu haben, müssen bestimmte Bedingungen herrschen. In Sachsen "ist vieles in Bewegung", wie Vertreter der Szene oft betonen. Hilfreiche Strukturen gibt es jedoch noch immer nicht.

Musiker erklären, woran es im Freistaat hapert und wie die Probleme gelöst werden könnten.

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