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Crepes Sucette Naechste Generation

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Erfurt, Altstadt. Die Band Crepes Sucette ist eingeladen, beim Krämerbrücken-Fest zu spielen, allerdings erst am Abend und dann auf einer richtigen Bühne. Vorher machen sie Straßenmusik. Selbstverständlich, sagen sie. Denn bei so gutem Wetter und so viel Publikum darf man die Gelegenheit nicht einfach vorüberziehen lassen.

Fast jede Woche stellen sich die beiden auf die Straße und verdienen sich so etwas dazu. Straßenmusik ist ihr Hobby, eines, dass sie mit viel Energie betreiben: Zwei Alben haben sie schon veröffentlicht, viermal sind sie durch Europa getourt.

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Crepes Sucette haben sich 2011 in Weimar gegründet, damals noch als Trio. Der dritte Mann, der Cajonist, ist irgendwann ausgestiegen. Sein Hauptberuf ließ keinen Raum für das Hobby. Diese beiden halten die Band am Leben: Eric Seehof (links) und Lukas Bergmann (rechts). Schon von Anfang an hat es Crepes Sucette nach draußen gezogen:

"Die Straße ist die erste Bühne, die sich einem als Neuling bietet."

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Lukas Bergmann hat Musikwissenschaft studiert und arbeitet jetzt als Kulturmanager. Bei Crepes Sucette ist er der Gott der Geige und Möchtegern-Vetter eines großen Violinisten: "Lukas Vivaldi" heißt einer ihrer Songtitel.

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Eric Seehof ist gelernter Mediengestalter. Bei Crepes Sucette spielt er Gitarre und Schlagwerk. Er stampft mithilfe eines Fußpedals die Cajon, am anderen Fuß hat er Schellen befestigt, gleichzeitig haut er in die Saiten. So hat er sich seinen Spitznamen eingehandelt: Die Maschine.

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Die Band Crepes Sucette wurde auf der Straße geboren, doch es hat nicht lange gedauert, dass sie die Konzertbühnen erklommen hat, mit Dach überm Kopf und sicherer Gage. Warum gibt sie sich dann trotzdem noch mit der Straße ab? Lukas Bergmann erklärt es so:

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Auf ihrem Weg durch Erfurt werden Lukas Bergmann und Eric Seehof ständig von Leuten angesprochen: Vom Besitzer des Irish Pubs, von der Frau vom Kaffeewagen, vom Kellner eines Restaurants. Hier kennt man die beiden, ruft ihnen freundliche Worte zu. Crepes Sucette haben sich in ihren wichtigsten Städten - also Erfurt, Jena und Weimar - ein Netzwerk aus guten Bekannten aufgebaut. Es versorgt sie mit Konzerten. Außerdem kann es nicht schaden, die Besitzer der Läden zu kennen. Schließlich müssen sie ihre Musik aushalten.

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"Man lernt ziemlich schnell, dass du dasselbe willst. Wir respektieren uns gegenseitig, wir unterhalten uns auch mal: Wie läuft's? Wie lang bist du schon da? Willst du bald weiterziehen, können wir deinen Platz übernehmen? Man kennt sich eben." (Lukas Bergmann)

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Kaum etwas beeinflusst ihre Auftritte auf der Straße so stark wie das Wetter, sagen Crepes Sucette. Bei Regen besteht die Gefahr, dass die Instrumente nass werden und das Publikum ist dann per se schlecht gelaunt. Aber noch schlimmer als Regen ist Kälte: Im November und Dezember spielt das Duo gar nicht mehr - zu kalt an den Fingern. Der Sommer hingegen ist ihre Hochsaison. Denn die Sonne stimmt die Passanten freundlich - vor allem nach Feierabend oder am Wochenende.

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Kaum haben Crepes Sucette ein paar Takte gespielt, bleiben die Passanten kleben. Wie machen sie das?

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In einer halben Stunde können gut und gerne 50 Euro zusammenkommen. Es gibt aber auch Tage, da fliegt kein einziger Cent. Insgesamt hat ihre Kunst jedoch an Ansehen gewonnen, freut sich Lukas Bergmann.

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Foto: privat

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Zweimal reisen Crepes Sucette - damals noch zu dritt - mit dem Fahrrad durch Italien. Dabei sehen sie nicht nur den Gardasee, die Altstadt von Padova und viele historische Piazzi, sondern auch eine italienische Polizeiwache von innen. Denn in Italien ist es nicht erlaubt, einfach so Straßenmusik zu machen. Wie man sich trotzdem über Wasser hält...

Foto: privat

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Eric Seehof plant jetzt eine Weltreise, allerdings ohne Lukas Bergmann. Wenn er zurückkommt, so hoffen die beiden, bringt er viele gute Ideen mit. Aus denen komponieren sie dann neue Geschichten vom Reisen.

Diesen Sommer stehen einige Konzerttermine an. Weitere Auftritte gibt es spontan - auf der Straße.

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Kapitel 1 Die Band Crepes Sucette

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Beide sw 1

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Kapitel 2 Vom Alltag als Straßenmusiker

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Kapitel 3 Italien

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Kapitel 4 Auch interessant...

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