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Die Rückkehr der Wölfe

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Deutschland ist wieder Wolfsland. 150 Jahre nach ihrer Ausrottung leben die Raubtiere seit fast zwei Jahrzehnten wieder bei uns. Noch aber kennen wir sie eher aus Märchenfilmen - reale Begenungen mit Wölfen sind sehr selten. Aber der Wolf ist wieder auf dem Vormarsch.

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"Wir haben mit Sicherheit
zur Zeit bereits 400 Wölfe."

Prof. Michael Stubbe -
Gesellschaft für Wildtier-
und Jagdforschung

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Wolfsrudel in Sachsen-Anhalt

Die tatsächliche Anzahl von Wölfen ist nur sehr schwer zu ermitteln. Im Moment geht man von 13 Wolfspaaren in Sachsen-Anhalt aus, die meisten mit Welpen. Aber es könnten bald mehr werden. Auch im Saale-Unstrut-Gebiet, im Südharz und im Bodetal wird die Wiederansiedlung von Wölfen erwartet.


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"Man kann den Wolf nicht in Grenzen halten.
Der Wolf ist sehr beweglich."

Peter Schmiedtchen - Gesellschaft zum Schutz der Wölfe


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Bei der Zählung von Wölfen gelten nur harte Fakten. Oft werden Fotofallen installiert, um Tiere und Welpen in einem Gebiet nachzuweisen.

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Wildschweine auf der Flucht. Durch Überpopulation von Rot- und Schwarzwild in manchen Regionen ist der Wolf sogar nützlich. Aber das Problem: Ein hungriger Wolf unterscheidet nicht zwischen Wild- und Nutztieren.

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Vor allem Schäfer beklagen immer wieder Verluste von Tieren. Die Wölfe durchbrechen Zäune, töten meist mehrere Schafe. Die Zahl der Angriffe steigt. Das Land Sachsen-Anhalt zahlte bis zum September 2016 bereits 19.000 Euro Entschädigungen an Schäfer für das laufende Jahr.


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"Es hat nichts genutzt, trotz Netzerhöhung.
Der Wolf ist trotzdem gesprungen."
Joachim Rohloff, Schäfer

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"Aus meiner Sicht sind die Schäfer die einzigen Betroffenen, die mit der Rückkehr des Wolfes veränderte Arbeitsbedingungen haben.

Sie haben einen höheren Aufwand, sie haben die Gefahr von Übergriffen."
Peter Schmiedtchen - Gesellschaft zum Schutz der Wölfe

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Herdenschutzhunde erweisen sich als effektive Abwehrmaßnahme gegen Wolfsangriffe auf Schafherden. Effektiver als jeder Zaun.


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Die Herdenschutzhunde wachsen schon als Welpen unter Schafen auf. So können sie eine optimale Bindung zur Herde aufbauen - und diese später umso leidenschaftlicher verteidigen.


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Aber ein Herdenschutzhund kostet etwa 1.200 Euro. Dazu kommen laufende Kosten - im Jahr etwa 1.000 Euro pro Hund. Das können sich längst nicht alle Schäfer leisten. In Sachsen werden die tierischen Beschützer daher vom Land gefördert.

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In vielen Ländern dürfen Wölfe bereits in Ausnahmefällen bejagt werden.
In Deutschland steht der Wolf unter Schutz.
Aber Sachsen ist das erste Bundesland,
in dem der Wolf theoretisch geschossen werden darf. Aber nur mit Genehmigung und unter strengen Auflagen. Einen offiziellen Abschuss gab es deswegen noch nicht.


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Hartmut Schwarze - Sächsisches Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft

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"Wenn mann einzelne Wölfe aus Rudeln rausnimmt, kommt es vermehrt zu Übergriffen auf Nutztiere."

Peter Schmiedtchen - Gesellschaft zum Schutz der Wölfe

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Aber geschossen werden Wölfe in Deutschland trotzdem. Illegal. 20 Tötungen sind aus den
letzten 16 Jahren allein in Sachsen-Anhalt bekannt.


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Der Wolf - er ist wieder Teil unserer Wälder.
Und er wird uns weiter beschäftigen. Aber Aufnahmen wie diese sind sehr selten -
denn die wenigen Wölfe bei uns sind äußerst scheu und am Menschen nicht sonderlich interessiert.


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Kapitel 1 Schießen oder schützen? Die Rückkehr der Wölfe

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Kapitel 2 Ausbreitung

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Grafik karte

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Kapitel 3

Wolfsehrnah barb

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Kapitel 4 Sachfe schützen

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Kapitel 5 Schützen oder schießen?

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