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Die Puhdys - 1969 bis 2016

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Schon 1965 gründete sich die Band. Damals noch unter dem Namen Udo-Wendel-Combo. Das Gründungsmitglied Udo Wendel verlässt die Band nach wenigen Jahren.

Gunther Wosylus, Dieter Birr, Dieter Hertrampf, Peter Meyer und Harry Jeske gaben sich den Namen "Puhdys" - und starteten in eine beispiellose Musiker-Karriere.

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Peter Meyer, Keyboard: Das hat von Anfang an gepasst.

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Die Puhdys am Anfang ihrer 47 Bühnen-Jahre

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Die Puhdys haben ihr Musikhandwerk von der Pike auf gelernt - und zwar an der Musikschule Berlin-Friedrichshain. Einer ihrer Dozenten war Kurt Peukert.

In seinem Gruppenunterricht haben sich die Puhdys kennengelernt, denn "damals existierten sie noch nicht in ihrer geschlossenen Formation".

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Seit November 1969 spielen sich die Puhdys von Bühne zu Bühne.

Ihre ersten Auftritte bestritten sie mit englisch-sprachigen Cover-Versionen ihrer Idole Uriah Heep, Deep Purple und Led Zeppelin.

Und das war für "Maschine" und "Quaster" eine echte Herausforderung ...

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Dieter "Maschine" Birr, Klaus Scharfschwerdt und Dieter "Qaster" Hertrampf über das "Abenteuer Englisch"

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Peter Rasym, der spätere Bassist, kannte die Puhdys 1969 noch lange nicht.

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Und dann kamen ein paar Lehrlinge aus Gardelegen und wollten die Puhdys auch mal im Fernsehen sehen, in der "Notenbank".

Mit ihrem englischen Cover-Repertoire hätten sie keine Chance gehabt. Der Rundfunk stellte ganz klar die Bedingung: Wer im DDR-Fernsehen auftreten will, muss deutsche Lieder singen!

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Dieter "Quaster" Hertrampf und Peter "Eingehängt" Meyer erinnern sich an den ersten Fernseh-Auftritt.

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Der Plan geht auf. Nicht nur der spätere Bassist der Band, Peter "Bimbo" Rasym, hört von den Puhdys.

Auch der Film-Komponist Peter Gotthardt wird auf die Formation aufmerksam. Er schreibt die Musik für "Die Legende von Paul und Paula" und zwei der Songs, mit denen die Puhdys ihr Leben lang verbunden sein sollten:

"Wenn ein Mensch lebt" und "Geh zu ihr".

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Peter "Eingehängt" Meyer: "Das hat uns noch ein breiteres Publikum gebracht."

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Zusätzlich zum Erfolg des Films  sorgte "Geh zu ihr" in der BRD noch für ganz andere Aufmerksamkeit.

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Die beiden Songs bedeuten für die Puhdys den absoluten Durchbruch. Sie bekommen einen Exklusiv-Vertrag mit der "Generaldirektion beim Komitee für Unterhaltungskunst" und können so ihre erste LP veröffentlichen: "Die Puhdys".

Für die fünf Berliner beginnt die große Karriere. Die Puhdys treten in Ländern auf, die anderen Ostbands verwehrt bleiben.

Aber erstmal ging es immer wieder in die BRD.

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Von 1975 an treten die Puhdys immer wieder in West-Berliner Klubs und Hamburg auf. Auch im West-Fernsehen hatten sie regelmäßig Auftritte.

Hier im "Musikladen" von Radio Bremen. (1980)

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Dieter "Maschine" Birr über die ersten West-Auftritte: vom Quartier Latin bis hin zur Waldbühne.

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Maschine und zwei junge Fans nach einem Konzert in West-Berlin.

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Zu ihren Auftritten in die BRD fuhren die Puhdys meist jeder im eigenen Auto. Der Grund war profan wie klar: Es ging ums Einkaufen ...

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Eingehängt und Quaster und die Westbesuche.

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Maschine gehörte eher zu den Einkaufsmuffeln ...

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Die Puhdys haben in 47 Jahren gemeinsamen Bühnen-Jahren nur zwei Mal die Besetzung verändert. Den ersten Wechsel gab es 1979. Klaus Scharfschwerdt kommt für Gunther Wosylus in die Band.

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Was der neue Schlagzeuger Klaus Scharfschwerdt vor seinem Einstieg erstmal alles abklären musste.

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Die Puhdys waren ständig auf Tour. 1971 spielten sie das erste Mal in der Sowjetunion. 1974 waren sie in Belgien, 1975 in Holland. "Wir haben überall gespielt", erinnert sich Quaster, "Ob es Portugal war oder Paris." bevor es in den 1980er auf Tour in die USA ging, waren die Puhdys im Dezember 1980 in London.

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Am 8. Dezember stirbt John Lennon in New York. Die Puhdys arbeiten zu dieser Zeit in einem Londoner Studio - und widmen ihrem Vorbild einen Song.

Produziert wird das Lied erst viel später. Aber entstanden ist es am 8. Dezember 1980 ...

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Quaster: "Das wird jetzt ein Gedenklied für John Lennon."

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Maschine: "Zufällig in derselben Tonart wie 'Imagine'. Das war wirklich Zufall."

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1984 stehen die Puhdys seit 15 Jahren auf der Bühne. Sie bringen ihren nächsten Hit zusammen mit einem Versprechen raus: "Rockerrente".

Die Platte wird unglaublich erfolgreich - so wie alle anderen LPs der Band es auch waren.

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Maschine: "Das war schon fast selbstverständlich gewesen, dass man da jedes Jahr seine Hits hat."

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Klaus: Wir wollten eigene Projekte umsetzen.

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Mitte der 1980er Jahre könnte man die Puhdys fast erfolgsmüde nennen. "Maschine" will Neues ausprobieren und nimmt sein erstes eigenes Solo-Album auf. Es heißt "Intim" und erscheint 1986 bei AMIGA.

Erfolgreich war das Album nicht.

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Eine mehr oder weniger versteckte Kritik an der Platte kam von AMIGA: Die Texte wurden nicht abegdruckt. Das hat die einzige Plattenfirma der DDR gern dann verweigert, wenn die Texte nicht den literarischen Ansprüchen entsprachen.

"Maschine" war das "im Grunde genommen egal".

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Für Maschine war das Soloprojekt vor allem eine Erfahrung.

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Trotzdem: Das Versprechen bis zur "Rockerrente" zu spielen halten die Puhdys nicht. 1988 planen sie ihre Abschiedstour. Sie startet nach 20 Jahren im Mai 1989 und endet im Wende-November.

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Die Puhdys hatten alles erreicht und hatten das Gefühl, sich im Kreis zu drehen.

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" .. und dann kam die Wende."

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"Kein Mensch interessierte sich mehr für uns."

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"Warum spielt ihr denn nicht?" 1992 trafen sich die Puhdys und beschlossen ihre musikalische Wiedervereinigung. Ihren ersten Nachwende-Auftritt hatten sie in Dresden.

Was den Verkauf der Karten betraf, waren sie bescheiden.

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600 Karten wurden für das Erntefest gedruckt. Zufrieden wären die Puhdys allemal gewesen. Und dann kamen sie auf die Bühne.

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Und wie das Comeback geklappt hat. Die Puhdys spielen auch nach der Wende in vollen Hallen. Einen ihrer größten Hits landen sie 1997 mit "Hey, wir wollen die Eisbären sehen".

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Die Berliner Eishockey-Mannschaft Eisbären brauchte eine Hymne, Maschine hatte eine Idee und die Puhdys ihren großen Hit.

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Irgendwann liefen die Eisbären in den Diskotheken der Ski-Gebiete hoch und runter.

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Harry Jeske, Bass-Mann und Manager der Puhdys, verlässt nach 28 Jahren die Puhdys und geht als erster in die Rockerrente. Seine Gesundheit macht nicht mehr mit, er schafft den Bühnen-Alltag und das viele Reisen nicht mehr. Harry Jeske lebt seitdem in Thailand.

Die Band widmet ihm einen eigenen Song - und Maschine telefoniert mit Peter "Bimbo" Rasym.

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Peter Rasym: "Warum machst'n das nicht selbst?"

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Damit haben die Puhdys ihre zweite - und letzte - Änderung in der Besetzung gemeistert. Seitdem touren sie gemeinsam mit Peter "Bimbo" Rasym. 1999 bringen sie ihren nächsten Hit "Hipp hipp Hurra" raus - und feiern außerdem 30 Jahre Puhdys.

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Im Juni 1998 gaben die Puhdys ihr 3000. Konzert in der ausverkauften Waldbühne Berlin. Inzwischen haben die älteren Herren auch ein paar ihrer Kinder und Enkel mit auf die Bühne geholt. Wenn die nicht bei den Konzerten der Puhdys trommeln, dann spielen sie in eigenen Bands. Zum Beispiel bei "Bell Book and Candle".

1999 können die Puhdys auf sagenhafte 30 Bühnenjahre zurückblicken. Sie feiern sich mit dem Buch "30 Jahre Puhdys" und mit einer Jubiliäums-CD.

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Im Januar 2016 nehmen die Puhdys endgültig Abschied von der Bühne. 20.000 Fans sind zu ihren letzten beiden Konzerten gekommen.

Die Kultband und erfolgreichste Musikgruppe im Osten Deutschlands beendet nach fast 47 Jahren ihre besondere Geschichte. Auch wenn die Musik bleibt, die Musiker gehen 2016 für immer in Puhdys-Rente.

Und es war schön ...

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"Man muss ja auch sagen, es war schön!"

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"Die könnten doch noch ein paar Jahre machen!"

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... aber es geht einfach nicht weiter. Oder?

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Das MDR FERNSEHEN feiert die Puhdys und zeigt am 13. Februar eine Doku und das Abschiedskonzert.

20:15 Uhr "Puhdys - Ein Leben für die Rockmusik"

21:50 Uhr "Puhdys - Das letzte Konzert"

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Kapitel 2 1969

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Kapitel 3 1971

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Kapitel 7 Hey John

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