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Los geht's

Endlich wieder Handball!

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Die Handball-Bundesliga: Es geht wieder los!

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Robert Weber und Matthias Musche, SC Magdeburg

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Sie sind umkämpft - die Duelle zwischen den Magdeburgern und den Leipzigern. Ob im Testspiel oder im Punktspiel. Nur wer von Anfang an voll dabei ist, kann als Sieger von der Platte gehen. 

Im DHB-Pokal sind sich beide Mannschaften aus dem Weg gegangen. In der Bundesliga sorgten der SCM und der SC DHfK für beste Unterhaltung.  

Auf dem Papier ist der SCM in diesem Aufeinandertreffen die Nummer 1, auch für SC-DHfK-Aufsichtsratsmitglied Stefan Kretzschmar.

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Stefan Kretzschmar über das Duell SCM - SC DHfK

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In den vergangenen zwei Jahren waren es allerdings die Leipziger, die das große Vorbild SCM gleich mehrfach geärgert haben. 

Saison 2015/16
SC DHfK - SCM 26:25
SCM - SC DHfK 28:31

Saison 2016/17
SCM - SC DHfK 21:21
SC DHfK - SCM 24:24

Und jetzt, wo Liga-Toptorjäger Philipp Weber zurück in Leipzig ist, wird es noch schwieriger, den SC DHfK zu schlagen.

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Philipp Weber - Toptorjäger der Liga 2016/17

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Es ist, als wäre er nie weggewesen. Seine 224 Ligatore in 34 Spielen für Wetzlar lassen auf eine weitere erfolgreiche Saison für Leipzig hoffen. 

Dabei ist der deutsche Nationalspieler in Sachsen-Anhalt geboren. In Magdeburg wurde er ausgebildet. Auch der SCM hätte den Rückraumspieler zurückholen können.

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Torjäger Philipp Weber: "Es wird sie wurmen"

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Doch auch der SCM hat seinen Weber für die Tore: Rechtsaußen Robert. Mit 219 Treffern ist er der zweitbeste Werfer der Liga.

Vor allem vor seinen Siebenmetern müssen sich die Gegner fürchten. 85 Siebenmeter waren drin. Keiner ist bei Strafwürfen so stark wie er.

Sein Trainer Bennet Wiegert weiß die vielen Stärken zu schätzen.

 

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SCM-Trainer Bennet Wiegert über Robert Weber

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Der 31-Jährige ist bei den Magdeburgern kaum noch wegzudenken. Seit 2009 ist Weber im Team und jedes Jahr versucht der Österreicher, sich zu steigern.

Wenn er so weiter macht, kommt er vielleicht schon am Ende dieser Saison auf die magische Marke von insgesamt 2.000 Bundesliga-Toren. Nach dem Klaus-Miesner-Turnier war Weber noch nicht mit sich zufrieden. Sein persönliches Fazit nach der knappen 30:31-Niederlage im Finale gegen Melsungen:

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SCM-Torjäger und Rechtsaußen Robert Weber

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Im letzten Test vor dem Ligastart kam Robert Weber auf fünf Treffer. Sein SCM unterlag den Leipzigern nach einer 13:12-Halbzeitführung denkbar knapp mit 27:28.

Feuer war drin, denn es ging nicht nur um den Feinschliff, sondern auch um die Ehre. Magdeburgs Trainer Bennet Wiegert war bedient.

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SCM-Trainer Bennet Wiegert von Generalprobe enttäuscht

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Die nächsten Bundesliga-Duelle zwischen Magdeburg und Leipzig stehen längst fest.

Am 15.10. um 15 Uhr begrüßt der SCM den SC DHfK in einer wohl ausverkauften Halle. Das Rückspiel tragen beide Vereine voraussichtlich am 15.02.2018 aus.

Das Erste und der Mitteldeutsche Rundfunk berichten.

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André Haber, Lucas Krzikalla und Philipp Weber

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Wer hätte das gedacht? Nach dem Aufstieg am 8. Mai 2015 ist der SC DHfK für viele kaum noch aus der Bundesliga wegzudenken.

Die "Grün-Weißen" hatten sich darauf eingestellt, dass es nach dem ersten Jahr schwieriger werden könnte. Doch noch einmal gelang eine Steigerung. 27 Tore sprangen zusätzlich heraus. Leipzig kassierte 33 Gegentore weniger.

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SC-DHfK-Heimspiele: Die nächsten Feste können kommen.

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Und in Leipzig lechzen die Leute noch immer nach Handball vom Feinsten.

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Das Duell gegen Magdeburg sehen 5.596 Handball-Fans. Fast 5.000 Zuschauer sind gegen Kiel da.

Und an diesem Abend klappt er tatsächlich - der erste Sieg gegen den THW in der Vereinsgeschichte. Im sechsten Anlauf lässt es Leipzig krachen. Bei den "Zebras" fehlt zwar Ausnahme-Handballer Domagoj Duvnjak. Trotzdem ist das 34:25 (15:11) hoch anzurechnen.

In der zweiten Hälfte führt der SC DHfK die Kieler regelrecht vor. Davon werden die Spieler noch ihren Enkeln erzählen!

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Heimsieg gegen den THW Kiel: "Oh, wie ist das schön"

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Vor allem für die, die immer dabei sind, eine Genugtuung. Sie sitzen zum Beispiel im Block zwei, ganz unten. 

Mit ihren Trommelschlägen, Schlachtrufen und dem Dauerklatschen kitzeln sie die letzten Kraftreserven aus den Spielern heraus.

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André Haber, Philipp Weber, Karsten Günther, Lucas Krzikalla

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Für etwas Wirbel sorgte der Wechsel des Kapitänsamtes. Lukas Binder soll die Verantwortung nun Torwart Jens Vortmann überlassen.

Insgesamt scheint es hinter den Kulissen gut zu laufen - unter anderem weil Lucas Krzikalla auch gern etwas Süßes in der Geschäftsstelle vorbei bringt!

Ein Klub, eine Familie?!


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Rechtsaußen Lucas Krzikalla - seit 2011 beim SC DHfK

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Vor allem Lucas Krzikalla (hier mit dem Ex-Leipziger Philipp Pöter) hat eine harte Zeit hinter sich, in der er Rückhalt brauchte. Mehr als ein Jahr musste er kürzer treten - in dem Sport, der ihn begeistert, seitdem er fünf Jahre jung war.

Training mit den Teamkollegen? Ging wegen einer komplett gerissenen Achillessehne schlecht. Aber die Ärzte und der Rechtsaußen kämpften gegen das frühe Karriere-Aus.

Noch ist er nicht ganz bei hundert Prozent:


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Lucas Krzikalla: Die geheime Liste

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Nachdem sich Christian Prokop für den Job als Bundestrainer entschieden hat, sind nun diese zwei Männer dafür verantwortlich, dass sich die Spieler steigern: Michael Biegler (links) übernimmt nach der Frauen-WM in Deutschland. André Haber kümmerte sich um die Saisonvorbereitung. Er wird bis zum Jahresende die Trainingseinheiten leiten und die Taktik vorgeben. 

Eine erfolgsversprechende interne Lösung? Seit 2012 ist Haber in Leipzig. Er war Co-Trainer der Profis. Zudem gewann er mit den A-Junioren zuletzt zweimal in Folge die Deutsche Meisterschaft.

Staffelstab-Übergabe zum 1. Januar - eine etwas ungewöhnliche Lösung.




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Geschäftsführer Karsten Günther über beide Trainer

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Im Kader ändert sich wenig. Diesen Mann sollten Sie aber auf dem Zettel haben: Linksaußen Yves Kunkel hat sich mit 172 Toren (davon 59 Siebenmeter) beim SC DHfK empfohlen. Mit sieben Treffern in der Bundesliga-Generalprobe gegen den SCM glänzte er als bester Torschütze. Er war maßgeblich am Sieg beteiligt. (Infos zu Philipp Weber im Kapitel SCM - SC DHfK)

Der Saison-Etat wurde von 3,5 auf 4,5 Millionen Euro gesteigert. Somit steht für Bundesliga-Kader, Spielbetrieb, Nachwuchs und Verwaltung mehr Geld zur Verfügung.

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Robert Weber, Matthias Musche und Jannick Green

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Zur Bundesliga-Saison 2017/18 gibt es einen kleinen Umbruch beim SCM. Unvergessen bleibt das letzte Heimspiel  gegen den Bergischen HC (41:29). Es war ein Tag der Tränen. Nach einer erfolgreichen Rückrunde bedankten sich der Verein und die Fans vor allem bei vier Spielern ganz besonders.

Die Gefühle nahmen ihren Lauf. Fabian van Olphen zieht es nach elf Jahren in Magdeburg zum TBV Lemgo. Die Magdeburger ohne ihn? Erst einmal unvorstellbar.

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Abschied von van Olphen, Lemke, Grafenhorst und Bagersted

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"Für mich ist das ein Traumjob nach dem Traumjob", sagt Yves Grafenhorst, der seine komplette Karriere in Magdeburg verbracht hat. Nun wird er vom torhungrigen Linksaußen zum Co-Trainer und Nachwuchskoordinator beim SCM. 15 Jahre Spitzenhandball hat er gezeigt!

Für SCM-Geschäftsführer Marc-Henrik Schmedt lautet die Devise im Nachwuchs nun: "Alles auf links drehen und neu starten." 

Für Grafenhorst stehen neue Aufgaben an: Elterngespräche, Sichtungen und die Verpflichtung neuer Talente, die es ihm nachmachen könnten.  

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Yves Grafenhorst über seine neue Rolle

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Neue Spieler sind dazugekommen, die sich in die Herzen der Fans spielen können. Auf der Linksaußen-Position wird sich ab sofort Lukas Mertens beweisen.
Über den Juniorennationalspieler sagte Trainer Bennet Wiegert: "Mit Lukas Mertens konnten wir meinen absoluten Wunschspieler als Nachfolger von Yves Grafenhorst verpflichten. Wir sind sehr froh, dass wir uns gegen andere namhafte Bundesligisten durchsetzen und Lukas für uns gewinnen konnten."

Die Neuen stellen sich vor:


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Die vier SCM-Neuzugänge stellen sich vor

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Ausdauer-Läufe und Gewichte stemmen: Wenn die zahlreichen Pokale in den Vitrinen des Vereins noch mehr werden sollen, muss Schweiß fließen. Bei so vielen ambitionierten Klubs wird es nicht leicht, in der Spitze anzukommen. 

Linksaußen Matthias Musche, der seit 2008 SCM-Profi ist, kennt das harte Programm. Es dient aber nicht nur für die 60 Minuten auf der Platte.

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Matthias Musche: Krafttraining schadet im Sommer nicht.

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Aha, so ist das also! Diese Art von Lockerheit könnte in einer kräftezehrenden Saison wichtig sein. Immerhin: Der SCM tanzt mit dem DHB-Pokal, dem EHF-Cup und der Bundesliga auf drei Hochzeiten.

Mit dem SC DHfK Leipzig, dem HC Erlangen und TBV Stuttgart ist die Liga ausgeglichener geworden. Vielleicht klappt es ja 2017/18 mal wieder mit Platz vier oder besser. Die Fieberkurve der vergangenen Jahre kann sich bis auf 2009/10 sehen lassen. Sie liest sich wie ein Versprechen für die Zukunft.

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Fast jeden Tag geht es für Rückraumspieler Michael Damgaard und Co. in die Halle. Da überlässt Trainer Bennet Wiegert nichts dem Zufall. Das Programm ist ein ausgeklügelter Plan. Eine Mischung aus Anspannung und Regeneration. Manchmal klingelt der Wecker besonders früh.

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Nicht nur der SCM macht sich Gedanken über die optimale Vorbereitung. Kraftraum, Sauna und Physioraum - das sind die Basics neben dem Handball-Training. Nun haben die Füchse Berlin gezeigt, welche Innovationen es gibt. Als erster Handballklub in Deutschland statteten die Berliner ihre Halle mit einem Kamerasystem aus.

Zehn Kameras zeichnen die Spielzüge auf. Ein Video-Coach hat mit Zeitlupen und Zooms den Blick für die Details: Abspielen oder werfen? Wurftechnik korrekt? Vor allem der Nachwuchs soll von den direkten Korrekturen profitieren.


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Bei den Magdeburgern wurde der "Hexenkessel" aufgehübscht. Der Boden wird geschliffen und bekommt frische Farbe. Das SCM-Logo kommt neu dazu.

Hier sollen sie wieder zu sehen sein - Auftritte zum Zungeschnalzen. Mehr als 6.245 Handball-Verrückte kamen 2016/17 regelmäßig in die Arena. Platz vier in Deutschland!

Auf die Fans war zuletzt immer Verlass:
2015/16: 6.374 (Platz 4)
2014/15: 6.181 (Platz 5)

Auch in der neuen Spielzeit soll sich der Weg lohnen.

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Mit einer Serie von 19 Spielen ohne Niederlage hat der SCM sein Potenzial gezeigt. Nun können die Sachsen-Anhalter ihre Serie saisonübergreifend ausbauen.

Da in der Vorbereitung nur wenige Spieler ausgefallen sind, stehen die Chancen dafür ganz gut. Die ersten Gegner heißen TV Hüttenberg und TSG Friesenheim, ehe es am dritten Spieltag zum Nonplusultra THW Kiel geht.  

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