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Die Pflegerin vom anderen Ende der Welt

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Yuliana lebte in einer Bambushütte in Lima. Wie viele Peruaner, die in die USA, nach Chile oder Spanien auswandern, suchte auch sie ein besseres Leben. Yuliana lieh sich 3.000 Euro für Reise und Jobvermittlung - und wurde am Madrider Flughafen sitzengelassen. Mit nur 300 Euro in der Tasche kämpfte sie sich durch. Als Pflegerin, Haushälterin und Kellnerin. Dann kam die Wirtschaftskrise. 2013 war jeder zweite junge Spanier arbeitslos. Aber nach Peru zurückzukehren, war für Yuliana keine Option:

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Seit Oktober 2013 hat Yuliana nun eine kleine Wohnung im thüringischen Nordhausen und arbeitet im Seniorenheim. Jeden Vormittag radelt sie in die Nordhäuser Volkshochschule und besucht einen Integrationskurs. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bietet das Ausländern und Spätaussiedlern in ganz Deutschland an. Da Yuliana eigenes Geld verdient, muss sie aber selbst bezahlen, pro Unterrichtsstunde 1,20 Euro:

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Jeder zweite Grieche und jeder dritte Spanier, der wegen der Wirtschaftskrise nach Deutschland gekommen war, verließ das Land 2012 wieder. Yuliana hingegen will bleiben, und das, obwohl sie in Peru neben ihren Eltern und Geschwistern auch ihren fünfjährigen Sohn zurückgelassen hat. Er lebt bei Yulianas Eltern. Für ihn ist die Mutter in Europa die „mama de la platita“ – die Mutter, die das Geld schickt. Yuliana hat für sich einen großen Wunsch:

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Die Pflegerin vom anderen Ende der Welt

Yuliana lebt 11000 km von ihrem Sohn entfernt. In Peru soll er es einmal besser haben als sie. Dafür geht sie täglich an ihre Grenzen. Ein Film von Josefine Bauer.

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