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Musiker des MDR SINFONIEORCHESTERS im Portrait

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Dieser Mann mag es, große und kleine Berge in allen ihren Facetten zu erleben - wandernd, kletternd oder auf Skiern. Michael Gühne wurde 1966 in Pirna geboren und ist seit 1990 Hornist im MDR SINFONIEORCHESTER. Seit 1996 spielt er außerdem im Leipziger Hornquartett.

Mit zehn Jahren begann Michael mit dem Hornunterricht, besuchte von 1981 bis 1984 die Spezialschule für Musik in Dresden und studierte dort später auch Musik bei Prof. Istvan Vincze. Direkt nach seinem Studium - noch bevor es zum MDR ging - spielte er zwei Jahre als Hornist im Orchester der Landesbühnen Sachsen.

Michaels Lieblings-Klassiker ist Franz Schuberts große C-Dur Sinfonie. Pop-Songs mag er auch, kann sich aber für keinen Favoriten entscheiden.

Mit der Gründung seiner Familie hat sich Michael einen Lebenstraum erfüllt. "Auch wenn's pathetisch klingt", sagt er, "beim Blick über den eigenen privaten Tellerrand wünschte ich mir etwas weniger Elend und dafür mehr Frieden in der Welt".

Auf der nächsten Seite findest Du ein Filmportrait von Michael Gühne.


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Dieser Mann ist Handwerker, um genauer zu sein ist er gelernter Elektromonteur. Heute bastelt der dreifache Familienvater vor allem am eigenen Haus und er baut natürlich die Mundstücke seiner Instrumente selbst. Im MDR SINFONIEORCHESTER spielt Walter Klingner Englischhorn.

Der Musiker wurde 1961 geboren und ist neben seinem Orchesterspiel in Leipzig auch regelmäßig im Bayreuther Festspielorchester engagiert. Außerdem hat er schon seit 1986 einen Lehrauftrag als Oboen-/Englischhorn-Lehrer an der Weimarer Musikhochschule "Franz Liszt".

Bachs "Johannes-Passion" gehört zu seinen Lieblings-Stücken - aber auch "Yesterday" von "The Beatles".

Musiker zu sein ist für Walter Klingner Hobby, Beruf und Berufung zugleich: "Das Gemeinschaftserlebnis, wenn 80 - 90 Musiker im Orchester in einem Moment dasselbe empfinden und geglückte Soli - das sind Erfahrungen für mich, die süchtig machen", sagt er.

Auf der anderen Seite braucht Walter Klingner zum Ausgleich auch einfach nur Ruhe nach Konzerten oder Proben. Sportlich schaltet er beim Alpin-Ski oder Langlauf ab. Er spielt aber auch Volleyball und joggt oder wandert gern.

Auf der nächsten Seite findest Du ein Filmportrait von Walter Klingner.


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Susanne Schneider ist schon mit dem Rad von München nach Rom oder von Genf nach Marseille gefahren. Sie liebt solche Radel-Ferntouren, auch wenn die Distanzen beim Ausflug mit ihrer Familie und den beiden Kindern inzwischen etwas kürzer ausfallen. Musikalisch ist sie als Querflötistin im MDR SINFONIEORCHESTER zu Hause.

Den Weg dorthin ebnete schon sehr früh Susannes Familie. Ihr Großvater war Kantor und legte ihr die Musik schon 1972 - ihrem Geburtsjahr - sozusagen mit in die Wiege. Er sorgte dafür, dass Susanne mit Musik aufwuchs. "Zu Hause wurde schon immer viel musiziert." Mit etwa fünf Jahren begann sie, Blockflöte und Klavier zu spielen. Mit 14 Jahren kam die Querflöte hinzu. Ihr Weg führte durch einige Kammermusik- und Jugendorchester direkt zum Studium, das sie mit 18 Jahren in Dresden begann und 1997 beendete. In diese Studienzeit fiel auch das Probespiel beim MDR SINFONIEORCHESTER, sodass ihr Traum, Profimusikerin zu werden, schnell in Erfüllung ging. Aus Susannes Studienzeit gibt es noch heute eine musikalische Freundschaft, die bis heute als Duo Leggieramente immer noch auf der Bühne zu erleben ist.

Heute liebt sie französische Komponisten wie Debussy,  Ravel oder Rameau. Richard Strauss zählt auch zu ihren Lieblingskomponisten. Meist gefällt ihr aber gerade die Musik besonders, die das Orchester spielt. Sie mag es nicht, musikalisch berieselt zu werden.

 "Musik ist eine Sprache, die jeder in der Welt versteht und mit der es immer Neues zu entdecken gibt. Es wird nie langweilig, auch wenn man tausend Mal dasselbe Stück spielt."

Zu ihrem Lebenstraum sagt Susanne: "Ich möchte eine lebenslustige, weit gereiste, viele Erfahrungen gemachte, viele Sprachen sprechende, soweit es dann noch geht auch sportliche, spannende Geschichten erzählende und immer noch freudig musizierende Großmutter werden." Sie ergänzt: "Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg."

Diesen Weg kannst Du auf Susannes Twitter-Account verfolgen - musikalisch und teils privat.

Auf der nächsten Seite findest Du ein Filmportrait von Susanne Schneider.




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Christian Sprenger lebt und liebt die Musik. Sie ist sein Lebensinhalt - und das in fast jeder Hinsicht. Seine Frau ist Katharina Sprenger, stellvertretende Stimmführerin der 2. Violinen des MDR SINFONIEORCHESTERS. Selbst in seiner grünen Oase, dem Garten hinter seinem Haus in Leipzig, erinnert ihn Vogelgezwitscher an Musik von Olivier Messiaen.

Christian Sprenger kommt aus einem musikalischen Elternhaus in Berlin. 1968 geboren, nahm er im Alter von fünf Jahren ersten Blockflötenunterricht, zum ersten Mal an der Querflöte saß er mit elf. Nach seinem Studium in Berlin folgte ein erstes Engagement beim Leipziger Gewandhausorchester im Jahr 1989. Danach führte ihn der Weg über den Augustusplatz zum MDR SINFONIEORCHESTER, wo er seit 1995 als Solo-Flötist arbeitet.

Christian liebt besonders Musik von Olivier Messiaen und Bela Bartok. Zu seinen Lieblingsstücken gehören auch "Pelleas und Melisande" von Schönberg, der "Feuervogel" von Strawinski und "Elektra" von Richard Strauss.

Dass Christian Sprenger sein Hobby, die Musik, zu seinem Beruf machen konnte, ist ein erfüllter Lebenstraum von ihm: "Ich kann meinen Traumberuf in einem hochprofessionellen Orchester und gemeinsam mit vielen anderen hervorragenden Musikern ausüben, ich bin glücklich verheiratet und habe vier Kinder, ich habe ein Haus gebaut und Bäume gepflanzt."

Wer die Musik so liebt, dem fehlt für ein regelmäßiges Hobby wie Surfen, Modellbau oder Bienen züchten die Zeit. Solokonzerte, Kammermusiken, Aushilfen in verschiedenen Orchestern, das Unterrichten und manchmal auch das Arrangieren und Komponieren füllen Christians Alltag voll aus.

"Musik ist ohne Begriffe und berührt ganz eigene emotionale Schichten. Diese seelischen Bereiche müssen genährt werden. Insofern ist für mich menschliches Dasein ohne Musik nicht denkbar."

Musikalischen Ideale und seine errungenen Lebensansichten möchte Christian Sprenger mit möglichst vielen Menschen teilen: Er lehrt an der Hochschule für Musik Leipzig, und ist neben seinem Engagement im MDR SINFONIEORCHESTER außerdem Mitglied im MDR-Bläserquintett und spielt im Leipziger Querflötenensemble Quintessenz die Bassflöte.

Auf der nächsten Seite findest Du ein Filmportrait von Christian Sprenger.




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Britta Croissant möchte mal irgendwann auf einem Hausboot wohnen. Das könnte daran liegen, dass die Piccoloflötistin in Bremen nah am Wasser geboren wurde, im Jahr 1968 war das. 25 Jahre später - im Jahr 1993 - wurde sie Leipzigerin und spielt seitdem im MDR SINFONIEORCHESTER.

Britta braucht das Kontrastprogramm. Kaum hat sie die Musik, die das MDR SINFONIEORCHESTER gerade gespielt hat, ins Herz geschlossen, sehnt sie sich nach Ruhe und Natur. Sie radelt oder wandert durch die Stille. Die ist vorbei, sobald bei ihr zu Hause, unterwegs oder in Clubs auch mal Rock, Pop, Jazz oder Independent laufen. "Es darf auch mal Heavy Metal sein", sagt sie.

Zurück zur Klassik. Britta gewährt gern Einblicke in ihre Arbeit und schreibt: "Es ist wunderschön, inmitten eines riesigen Orchesters zu sitzen, mit meiner Piccoloflöte eine ganz besondere Klangfarbe zu sein. Das, was auf der Bühne während eines Konzertes zwischen Musikern passiert, die nonverbale Kommunikation, die fast schon telepathischen Momente zwischen uns und dem Dirigenten, finde ich besonders spannend und aufregend. Es geht um Gefühle, immer. Das alles mit dem Publikum teilen zu dürfen, ist ein Geschenk."

Dieses "Teilen" meint Britta wortwörtlich. Für sie ist es Inspiration, in der Kulturcommunity meinFIGARO, unterwegs zu sein, Fragen zu beantworten oder Einblicke in ihr Proben- und Konzertleben zu geben. Britta Croissant ist auch auf Twitter unterwegs.

Auf der nächsten Seite findest Du ein Filmportrait von Britta Croissant.



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