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Sagenhaft-Schlesien

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Schlesien ist eine sagenhafte Region voller Überraschungen auf dem Wasser, an Land, in den Bergen und in der Luft. Entdecken Sie Land und Leute, einzigartige Bilder und ganz besondere Menschen. Schalten Sie den Ton ein und lehnen Sie sich zurück, um diesen wundervollen Landstrich näher kennenzulernen.

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Fast 500 Kilometer erstreckt sich das Land von Ost nach West, bewacht von den Gipfeln der Sudeten, durchwandert von der wilden Oder und ihren Nebenflüssen.

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Im Westen liegt Niederschlesien mit seinen prächtigen Schlössern, eingebettet in die wildromantischen Berglandschaften des Riesengebirges und ihrem höchsten Gipfel: der Schneekoppe. Mit etwas Glück erkennt man sie sogar von Breslau aus.

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Die prächtige Altstadt wird von der Peterskirche bewacht. Der Fluss teilt die Stadt, östlich der Neiße befindet sich die polnische Stadt Zgorzelec. Ganz allmählich wachsen beide Städte zusammen.

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In dem kleinen Dorf Horka bei Görlitz hat Bäcker Hübner eine lange Tradition. Seit 1928 werden hier schlesische Köstlichkeiten hergestellt. Die Rezepturen wurden über vier Generationen weiter gegeben, hier wird heute noch alles von Hand gebacken.

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Die Heimat von Rübezahl, dem Berggeist, war schon immer beliebt beim Adel. Schon vor 200 Jahren kamen erlauchte Gäste von weit her. Ein Mekka der Sommerfrische, ein Bergparadies zum Wandern.

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Eingebettet zwischen sanften Hügeln liegt hier Schlesiens schönstes Tal: das Hirschberger Tal. Hier liegt ein zum Leben erweckter Traum: Schloss Lomnitz. Wie Elisabeth von Küster es geschafft hat, Schloss Lomnitz wieder zum Leben zu erwecken. Die Küsters begannen 1992 noch mit den ersten Sanierungsarbeiten. Sie ahnten nicht, dass sie mit ihrem Projekt ein ganze Region zum Leben erwecken würden. Inzwischen sind viele Schlösser in Niederschlesien wieder restauriert worden. Doch Schloss Lomnitz war nicht nur das erste, es ist bist heute noch ein außergewöhnlicher Ort für viele Gäste.

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Eins war es der Sitz eines mächtigen preußischen Adelsgeschlechts, heute berherbergt es ein Museum. In umittelbarer Nachbarschaft liegt das Gestüt Fürstenstein. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird hier das Schlesische Warmblut gezüchtet.

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Das schlesische Warmblut wurde früher vor allem für die Kavallerie und die Landwirtschaft eingesetzt. Die Pferde haben ein ausgeglichenes Temperament und genügend Ausdauer und Gleichmut um dem rauen Klima in Niederschlesien gewachsen zu sein. Heute sind diese Pferde vor allem gut geeignet für den Fahrsport. Malgorzata Lebioda arbeitet hier als Reitlehrerin und betreut die Pferde des Profi-Gespann-Führers Bartlomiej Kwiatek.

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Es ist das größte und prächtigste Kloster Schlesiens. Die ersten Mönche kamen Anfang des 12. Jahrhunderts aus Pforte bei Naumburg. Sie lockten immer mehr Siedler an. Erst mit den Schlesischen Kriegen löste es sich auf. Heute steht es leer.

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Er ist einer der drei heiligen Berge Schlesiens. Und er hat dem Land seinen Namen gegeben: Ślęża. Von hier aus kann man einen Blick auf die Schneekoppe erhaschen und hat ein Stück unberührte Natur für sich allein.

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Breslau ist die viertgrößte Stadt Polens, Universitätsstadt und weltoffene Metropole. Menschen aus der ganzen Welt kommen inzwischen hierher, ob als Gäste, Studenten oder wegen der gutbezahlten Jobs. Die Stadt wurde im frühen Mittelalter gegründet, hier kreuzten sich die alten Handelswege die Via Regia und die Bernsteinstraße. Polen und Böhmen, Österreicher und nicht zuletzt die Deutschen haben ihre Spuren hinterlassen. Breslau ist ein architektonisches Juwel. Heute ist Breslau ein Geheimtipp für alle, die den Osten zum ersten Mal entdecken. Hier schlägt  auch das kulturelle Herz der ganzen Region.  

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Eines der Wahrzeichen der Stadt ist die Jahrhunderthalle. Gebaut wurde sie von den deutschen Architekten Max Berg im Jahre 1913 zum 100jährigen Jubiläum der Befreiungskriege gegen Napoleon.  Als Vorbild diente das Pantheon in Rom. Die freischwebende Kuppel aus Stahlbeton war damals eine Weltsensation und ist es bis heute. Hier hat Papst Johannes Paul der II. gepredigt, hier haben Pablo Picasso und Bertolt Brecht gesprochen, hier sind Black Sabath und Joe Cocker aufgetreten.

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Die Oder ist einer der letzten wilden Flüsse Europas. Sie ist eine wahre Naturschönheit von unbezwingbarer Kraft. In der Gegend um Oppeln findet sich unverwechselbarer Charme. Die Leute sind freundlich und wer es etwas ruhiger angehen lassen will, ist hier genau richtig.

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Aneta Jurascheks Kinder spielen Fußball, sie selbst hat in der Jugend viel gebolzt, und auf dem Rasen auch ihren Mann Marius Juraschek kennen gelernt. Die Familie wohnt in einem kleinen Dorf im Oppelner Land. Diese Gegend ist besonders, denn hier hat bis heute etwa jeder 10. deutsche Wurzeln, mit etwas Glück kann man noch ein Guten Tag auf der Straße hören. Auch die Jurascheks haben deutsche Wurzeln und auch fast 20 Jahre in Deutschland gelebt. Doch ihre Heimat ist in Chronstau. Deshalb sind sie zurückgekehrt. Seitdem engagiert sich Aneta Juraschek nebenbei für die deutsche Fußballschule, einem Verein, der das Ziel hat, Sprache und Fußball miteinander zu verbinden.

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Er ist einer der drei heiligen Berge Schlesiens und einer der zentralen Wallfahrtsorte. Er ist der heiligen Anna geweiht, der Mutter Marias. Der Annaberg liegt 300 Kilometer südöstlich von Görlitz und ist zugleich auch das Tor zu Oberschlesien und seinen gigantischen Industrien.

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Im Osten liegt Oberschlesien, berühmt für sein riesiges Industrierevier. Es ist das größte in Polen und das älteste auf dem europäischen Kontinent. Schon 1788 wurde hier die erste Dampfmaschine eingeweiht. Heute sind viele Zechen und Stahlwerke stillgelegt. Wer nach Oberschlesien reist, staunt über dieses Land zwischen Vergangenheit und Aufbruch. Denn das mächtige Industrierevier ist seit ein paar Jahren im Wandel.

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Wo früher der Stahl gehärtet wurde, haben sich die alten Hallen in Industriedenkmäler verwandelt. Einmal im Jahr, immer Anfang Juni, findet die Industriada statt. Ein Festival, bei dem mehr als vierzig Industrie-Denkmäler in der Region ihre Tore öffnen. Unter den freiwilligen Helfern ist auch Katarzyna Opielka. Sie stammt aus Gliwice und ist nach ein längeren Zeit in Deutschland mit ihrem Mann vor 6 Jahren wieder in ihre Heimat zurück gekehrt.

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In den 70ern war Katowice eine Vorzeigestadt modernen Bauens. Heute gibt ihr diese Mischung aus Sowjet-Charme und Postmoderne einen ganz eigentümlichen Charakter. Jenseits des Zentrums gibt es ein altes Bergbauzentrum.

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Eine gute Autostunde südlich von Breslau liegt dieses Bergland unweit Tschechiens. Hier sprudelt ganz besonderes Wasser. Die Region ist in ganz Europa berühmt für ihre Quellen, daher liegen hier viele Kurorte.

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Mitte der 90iger fuhr Joachim Straube das erste Mal mit seinem Vater in dessen Heimat Schlesien. Hier entdeckte er seine Wurzeln. Immer wieder zog es ihn  in die Gegend bei Bad Landeck, in das Heimatdorf seines Vaters Winkeldorf, oder auf polnisch: Kąty Bystrzyckie. Er lieh sich die alten Pfarrbücher und erforschte seinen Stammbaum bis ins 16. Jahrhundert. Die Straubes waren eine verbreitete Bauernfamilie in der Gegend. Diese Entdeckung hat Straube eine neue Identität gegeben. Seine ganze Verwandtschaft hat hier einst gelebt, auf deren Spuren baut er nun ein neues Leben auf.

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Heute kennt Joachim Straube in dem Dorf jeden Stein und dessen Geschichte. Für ihn ist diese Entdeckung eine Art Verwurzelung, auch weil er hier seine Frau kennen gelernt hat. Ohne sie hätte er den Schritt vermutlich nicht gemacht. Heute hat er eine kleine Pension eingerichtet und arbeitet gelegentlich als Fremdenführer.

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