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Sagenhaft - Suedtirol

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Südtirol ist die nördlichste Provinz Italiens und liegt komplett im südlichen Alpenraum. Etwas mehr als 500 000 Einwohner leben in der von Tälern, und Hochgebirge geprägten Landschaft. Südtirols Geschichte der Besiedlung, die vor über 10000 Jahren begann, verschmilzt immer wieder eindrucksvoll mit der Landschaft. Es ist eine der schönsten und faszinierendsten Regionen Europas. Kommen Sie mit auf eine Entdeckungstour durch Südtirol!

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Eine absolut beeindruckende Region: Mit 350 Gipfeln über 3.000 Metern, acht National- und Naturparks, dem größten Almgebiet Europas, der Seiseralm, dem UNESCO Welterbe Dolomiten, mit glasklaren Bergseen, verwunschenen Tälern und romantischen Dörfern und Städten. 

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Im Norden Italiens, in Südtirol, steht das Wahrzeichen der Dolomiten: die drei Zinnen. Zinnen sind eigentlich emporragende Stücke einer Burgmauer aber schon immer suchten die Menschen nach vertrauten Bildern um solche gewaltigen Naturphänomene zu beschreiben.

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Die Kollision von Afrika und Europa dauerte Jahrmillionen. Der Druck wurde so groß, das Risse entstanden und glutflüssiges Magma aus dem Erdinneren empor stieg. Die ältesten Gesteine der Erde wurden so nach oben gepresst. 

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Das Eiszeitalter begann vor über 2 Millionen Jahren. Seitdem gibt es Gletscher in den Alpen. Temperaturschwankungen gab es immer wieder so, dass die Gletscher sich entweder ausdehnten oder zurückzogen. Der letzte Kältezyklus hatte vor ca.20 000 Jahren seinen Höhepunkt. Zu jener Zeit lagen die Alpen unter einer Eisdecke die über tausend Meter dick war. Nur die Gipfel ragten heraus so wie heute in Grönland oder in der Antarktis.

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Zum Sommer-Ski-Gebiet führt der höchste Gebirgspass Italiens: Über 40 Kehren führen hinauf auf über 2700 Meter mitten im Nationalpark Stilfser Joch im äußersten Westen Südtirols. Von November bis Mai ist die  Passstrasse gesperrt, weil hier dann regelmäßig Lawinen abgehen. Nur im Sommer ist die Welt hier oben für den Ski Tourismus beherrschbar. 

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Der Ortler ist mit 3905 Metern der höchste Berg in Südtirol. Er thront über dem Gletscher, den Skifahrer aus aller Welt nutzen, um im Sommer Spaß zu
haben und zu trainieren.

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Johann Mazaag betreibt auf einem Felsvorsprung des Ortlers eine Schutzhütte: Die Berglhütte! Sie besteht schon seit 120 Jahren. Die Hütte ist für für Wanderer und Bergsteiger da. Sie gehört dem Land Südtirol. Johann ist Pächter und sorgt für Speis und Trank. 

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Eine Uhr hat hier oben niemand dabei und sowieso ist Zeit hier etwas ganz anderes. Die Geschwindigkeit gibt die Natur vor...es braucht alles seine Zeit.

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Die Landeshauptstadt Bozen ist eines der Zentren hier im südlichen Alpenraum und hier kann man sehr schön beobachten wir der deutsche und italienische Kulturraum aufeinander treffen und sich vermischen.
Die Statistik sagt ein Viertel der Menschen sprechen deutsch und 70 Prozent italienisch.

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Nordöstlich von Bozen finden sich Naturphänomene, die viele Besucher anziehen und immer wieder staunen lassen: die Erdpyramiden in der Gemeinde Ritten. Gerade mal 25 000 Jahre alt ist das Material aus dem sie bestehen. Es ist Lehm und der hat ein großes Problem. Trocken ist er steinhart, aber wenn es regnet wird er zu weichem Brei. Die Pyramiden gibt es nur, weil große Steine wie Regenschirme wirken und verhindern das das was unter ihnen ist weggespült wird.

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Rund 20 Kilometer nordöstlich von Bozen in den Dolomiten, liegt auf 2000 Meter Höhe eines der bekanntesten Gebiete Südtirols: die Seiser Alm. Mit 56 Quadratkilometern ist sie die größte Hochalm Europas.

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Wer seinen Blick den Horizont entlang schweifen lässt, der entdeckt die Silhouette eines Berges dessen Form so einmalig ist, das man ihn nie mehr vergisst: der Schlern. Andy Frötscher lebt am Fuße des Schlerns in Klobenstein dort ist er auch aufgewachsen.

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Der Berg ist für Andy zur Herausforderung geworden. Er nimmt seinen Gleitschirm mit um oben abzuheben. Dabei ist der Weg hinauf auf den Berg für ihn genauso wichtig, wie das Fliegen. In seiner Heimat trainiert er, in ganz Europa war er schon unterwegs. 

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Der Kalterer See ist in im Vergleich zu anderen italienischen Seen ist er fast verschwindend klein und doch ist er weit über die Grenzen Südtirols hinaus bekannt. Mit bis zu 28 Grad  Wassertemperatur ist er einer der wärmsten im gesamten Alpenraum. Schon die Griechen erkannten 500 Jahre vor Christus...das diese Gegend bestens für den Weinanbau geeignet ist. Mediterranes Klima und die Alpen im Norden als Kälteschutz; 1800 Sonnenstunden im Jahr erwärmen die Böden.

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Im gesamten Süden von Südtirols wird Wein angebaut. Wer die Weinstrasse entlang reist, der ist auf einer der ältesten Italiens unterwegs und wird von Landschaften, Burgen und Schlössern verzaubert. In Richtung Westen dann werden die Weinreben immer weniger und eine andere Frucht prägt die Landschaft. Großflächige Apfelplantagen breiten sich aus.

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Im Obervinschgau, nahe der schweizerischen Grenze, wo Äpfel bestens reifen, es aber für Wein eigentlich schon zu kalt ist, baut eine Frau allen Zweiflern zum Trotz ihren Wein an. Ihre Geschichte beginnt in dem kleinen Ort mit dem Namen Laatsch, der
etwas mehr als 600 Einwohner hat. Die Skepsis im Ort war groß, aber seit einigen Jahren taucht Laatsch im
Atlas der Weine auf.

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Diese Stadt ist ein echtes Juwel: Glurns, die einzige Stadt im Vinschgau. Seit dem 16. Jahrhundert ist sie nahezu unverändert. Das Besondere an der ehemaligen Handelsstadt ist die vollständig erhaltene Stadtmauer.

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Im Latemaarwald südostlich von Bozen gibt es Gebiete, in denen hochwertiges  Klangholz wächst. Bis zu 300 Jahre alte Klangfichten sind hier zu finden. Wenn Förster Bernd Pardeller hier hoch kommt, dann achtet er auf jedes Geräusch.

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Seit dem 13. Jahrhundert erzählt man sich diese Geschichte um das Alpenglühen in den Dolomiten zu erklären. Mindestens 18 Handschriften
sind bis heute erhalten. Sogar Tschechische und Dänische Bearbeitungen gibt es.

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In Südtirol gibt es 5 große Täler, erschaffen von den 3 großen Flüssen Etsch, Eisack und Rienz. Seit dem 17. Jahrhundert ist das Grödnertal für seine Holzschnitzkunst bekannt. Willy Verginers Werke werden weltweit in Galerien ausgestellt.

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Mit dem Anstieg der Besucherzahlen stieg gleichzeitig auch die Anzahl von Unfällen und Notfällen, sowohl auf der Straße, als auch in den Bergen. 17 Bergrettungsmannschaften haben sich Aiut Alpin angeschlossen. Insgesamt gibt es über 700 Einsätze pro Jahr.

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Seit 1830 gibt es in Meran  Erholungsurlaube. Vor allem Menschen mit Lungenleiden kamen in die Stadt. Das besondere Klima verdankt Meran seiner Lage. Die Stadt liegt in einem Talkessel. Die Berge der Umgebung halten Niederschläge und kalte Winde fern. Nach Süden ist das Tal geöffnet und von dort sorgt warme Luft für ein mediterranes Klima.

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Auf einem Hang im Pfitschtal im Norden von Südtirol wohnen Karl und seiner Frau Ulli - und ihr Grauvieh. Der Pretzhof ist ein alter Bergbauernhof. Der Hof ist knapp 1000 Jahre alt und die Familie ist hier seit 1693, so Karl Mair.

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Ein gemütlicher Spaziergang mit kulinarischem Finale: Auf dem Pretzhof gibt es Südtiroler Küche, und zwar regional und saisonal. Nur das, was hier produziert wird, kommt auch auf den Tisch. Bevor es soweit ist genießt man sein entspanntes Leben.

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Die Almen Südtirols sind Bergweiden. Das Vieh wird im Frühjahr auf den Berg getrieben, wo es den ganzen Sommer lang lebt. Wenn der Herbst Einzug hält, dann gehen Mensch und Tier ins Tal zurück. Die Natur wird wieder sich selbst überlassen und Stille kehrt ein. 

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