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Exakt – So leben wir! Sicherheit

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Sicher sein, wer möchte das nicht? In Sicherheit leben, seine Kinder sicher aufwachsen sehen – ohne Angst vor Katastrophen und Konflikten. Die Menschen im Film widmen ihre ganze Kraft aus Berufsgründen der Sicherheit anderer. Oder, weil es das Schicksal so wollte, ihrer eigenen. Und Statistiken zeigen, wie sich das Sicherheitsbedürfnis von Land und Leuten über die Jahre entwickelt hat.

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Für unsere Sicherheit arbeiten nicht nur Polizei und Sicherheitsdienste. Ein enges Netz an Institutionen, Einsatzkräften und Helfern sorgt dafür, dass den Bürgern nichts passiert – und dass, wenn doch mal etwas passiert, alles so glimpflich wie möglich ausgeht. Sie stehen im Alltag genauso bereit wie bei Großveranstaltungen, bei denen noch einmal größere Anstrengungen für unsere Sicherheit notwendig sind.

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Christian Legler war beim Sachsen-Anhalt-Tag 2015 für die Sicherheit zuständig. Wir haben ihm über die Schulter geschaut. Wer wissen will, was Sicherheit konkret bedeutet, fragt am besten Menschen wie ihn.

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Unsere Sicherheit lassen wir uns einiges kosten. Seit 1992 sind die Ausgaben für die Polizei sukzessive gestiegen. Die Zahl der Polizisten ist dabei aber nicht größer geworden. Das Geschäft der privaten Sicherheitsdienste floriert. Die Umsätze steigen und die Unternehmen haben immer mehr Mitarbeiter.



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Für die meisten Bürger bedeutet Sicherheit zunächst, vor Verbrechen geschützt zu sein. Deutschland ist ein sehr sicheres Land. Das belegen auch die Statistiken über die Häufigkeit von Straftaten in Mitteldeutschland.

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Nur in Sachsen ist die Kriminalität zuletzt gestiegen – wie die absoluten Zahlen über erfasste Straftaten zeigen. Doch sagt die Statistik nichts über die Art und Schwere der Straftaten aus. Sie erfasst Einbrüche genauso wie Mord, Ladendiebstahl oder – unter bestimmten Voraussetzungen – illegale Grenzübertritte.



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In Städten geschehen wesentlich mehr Straftaten als auf dem Land. Mit knapp 17.000 Straftaten je 100.000 Einwohner verzeichnete Frankfurt am Main im vergangenenn Jahr bundesweit die meisten Fälle. Und wie ist die Lage in den mitteldeutschen Großstädten?

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Leipzig ist der Kriminalitätsstatistik nach die unsicherste mitteldeutsche Großstadt, gefolgt von Magdeburg, Halle und Dresden. Aber auch hier gilt: Unterschiede in der Polizeiarbeit, das Anzeige-Verhalten und ortsspezifische Merkmale können das Bild verzerren.



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Innerhalb Leipzigs gilt das Viertel rund um die Eisenbahnstraße als besonders unsicher. Immer wieder berichten Medien über die Straße als Drogenumschlagplatz oder als Tummelplatz für kriminelle Banden. Zuletzt wurde der Ruf des Viertels nach mehreren Massenschlägereien weiter ramponiert.

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Holger Schmid und Sibylle Möser sind Polizisten, und ihr Einsatzgebiet ist die Eisenbahnstraße. Beim Rundgang mit ihnen erscheint das Viertel alles andere als kriminiell und unsicher.

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Die beiden Stadtteile, durch die die Eisenbahnstraße verläuft, haben nicht mehr Straftaten zu verzeichnen als andere, beliebig ausgewählte Stadtteile. Das benachbarte Zentrum ist den Zahlen nach wesentlich unsicherer. Und auch in der studentisch und mittelständisch geprägten Südvorstadt passieren mehr Delikte als in den vermeintlichen Problembezirken.



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Große Anstrengungen unternehmen wir also, um uns gegen Straftäter abzusichern, um die Ordnung unseres Zusammenlebens zu gewährleisten. Aber es gibt andere Gefahren, deren Wirkungsmacht um ein Vielfaches stärker ausfallen können.

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Die Hochwasser von 2002 und 2013: Kaum ein anderes Ereignis hat den Menschen in Mitteldeutschland so nachdrücklich gezeigt, wie trügerisch Sicherheit sein kann. Entlang der Flussläufe von Elbe, Mulde und Saale oder im Gebirge, wo Bäche sintflutartig anschwellen können, bedroht die Natur in Ausnahmesituationen das Leben sowie Hab und Gut der Menschen.

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Von der Flut 2013 war vor allem Sachsen-Anhalt betroffen. Aber auch in Sachsen und Thüringen sowie in Bayern gingen Milliarden von Euro wortwörtlich den Bach runter.



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Hochwasser stellt die Betroffenen vor Herkulesaufgaben. Unbürokratische Hilfe durch Bund und Länder ist ihnen dabei ein Rettungsanker: In vielen Gemeinden zeugen nur noch Hochwassermarkierungen an frisch verputzten Wänden vom gefährlichen Ausnahmezustand.

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Mit viel Einsatz und der Hilfe von Freunden und Bekannten hat das Ehepaar Böhm seine Gaststätte "Zum Zuessenhaus" zum zweiten Mal wieder herrichten können. Das Lokal in Kleinzadel bei Meißen liegt direkt an der Elbe. Die Wirtsleute sind nun besser auf den Fall der Fälle vorbereitet.

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Die Versicherungswirtschaft trägt die Sicherheit schon im Namen. Für Versicherungen ist ein Hochwassereinbruch ein Elementarschaden. Und mit dem Wetter, das immer extremer wird und Hochwasser wahrscheinlicher werden lässt, steigen auch die Abschlüsse von Versicherungen gegen Elementarschäden.

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Die drei mitteldeutschen Länder liegen beim Versicherungsschutz für Wohngebäude gegen Elementarschäden auf vorderen Plätzen. Nur in Baden-Württemberg lassen sich mehr Hausbesitzer die Sicherheit vor Naturgewalten zusätzlich etwas kosten. Und: Der Anteil versicherter Wohngebäude ist im Jahr nach der Flut 2013 deutlich gestiegen.



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Schon vor der Flut von 2013 war die Zahl der Häuser, die gegen Elementarschäden versichert sind, sukzessive gestiegen. Für die Versicherer wurde diese Art der Versicherung aber spätestens mit der Flut von 2013 offenbar zum Verlustgeschäft. Medienberichten und Meldungen der Verbraucherzentralen zufolge wurde vielen Versicherten in der Folge eines Schadensfalls gekündigt.


 

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Die meisten Menschen in Deutschland sterben durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, gefolgt von Krebsleiden. Weniger als vier Prozent der Gestorbenen im Jahr 2013 starben eines unnatürlichen Todes. Was denken Sie, wodurch kamen in Deutschland in dem Jahr mehr Menschen ums Leben: Verkehrsunfälle, Stürze oder Selbstmord?

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Tatsächlich sterben im Vergleich dieser drei Todesursachen heutzutage die wenigsten Menschen im Straßenverkehr. Man bedenke: Im Jahr 1970 starben 19.193 Menschen in Deutschland im Straßenverkehr, also mehr als fünfmal so viele wie 2013. Und diese Entwicklung ist auch Ergebnis der Anstrengungen von Behörden und Unternehmen, den Verkehr immer sicherer zu machen.



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Busfahrer lernen bei Uwe Wächtler vom Fahrsicherheitszentrum Sachsenring etwa, ihr Gefährt auch in Gefahrensituationen und bei widrigen Bedingungen sicher zu steuern.

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Der "Faktor Mensch" ist sicherlich die am wenigsten berechenbare Komponente, wenn es um Sicherheit im Straßenverkehr geht. Aber Technik kann den Menschen helfen, in Gefahrensituationen die richtige Entscheidung zu treffen. Sie kann ein verlässlicher Partner sein – etwa bei der Überwachung des Verkehrsraumes.

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Roy Perlewitz managt den Verkehr in Thüringer Autobahntunneln. In Tunneln gelten erhöhte Sicherheitsanforderungen. Mit Hilfe modernster Technik sorgen Perlewitz und seine Kollegen für größtmögliche Sicherheit.

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Von 2011 bis 2013 wurden immer weniger Menschen in Unfälle verwickelt, bei denen Personen zu Schaden gekommen sind. Doch 2014 stieg die Zahl wieder an. Das zeigt, dass es eine Garantie auf Sicherheit nicht gibt – dass immer wieder um sie gerungen werden muss.



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Hier endet der Parcours durch einige sicherheitsrelevante Bereiche unseres Lebens. Es konnten nicht alle Bereiche sein, denn eines ist klar: Der Mensch braucht überall dort Sicherheit, wo Ängste vorhanden sind. Dass es Menschen gibt, die ihre ganze Kraft für die Sicherheit aller einsetzen, sollte tatsächlich: Sicherheit geben.

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