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Los geht's

So entsteht ein "Tatort Dresden"

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Der MDR-Tatort kommt nach Dresden. Ab 6. März um 20.15 Uhr ermitteln Alwara Höfels und Karin Hanczewski als Henni Sieland und Karin Gorniak in der Elbestadt. Ihr erster Fall führt sie in die Welt des Schlagers.

Wir haben die Film-Crew während des Drehs bis zum Schluss begleitet und waren dafür am Schießstand, im Tonstudio, im Dresdner Zwinger, auf einem  Ausflugsschiff und immer wieder auf der Show-Bühne ... und am Ende sehen wir das Team tanzen!

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Das sind
die neuen
MDR-Ermittlerinnen
in der Elbestadt:
Alwara Höfels,
Karin Hanczewski
und Jella Haase.

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Alwara Höfels (l.) und Karin Hanczewski über ihre Rollen

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Jella Haase über ihre Rolle bei der Dresdner Kripo

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Die Idee für das Frauen-Team kam von keinem Geringeren als Drehbuch-Autor Ralf Husmann. Das Serien-Büro "Stromberg" zählt zu seinen größten Erfolgen. Damit wurde er bekannt.

Jetzt also sein erster Tatort.

Fakt: Ralf Husmann war in das Casting der Darsteller involviert. Nachdem die Besetzung feststand, drehte er nochmal am einen oder anderen Figurenschräubchen nach. Die Figuren sollen bestmöglich zu ihren Darstellern passen.

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Drehbuchautor Ralf Husmann über seine Tatort-Frauen

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Anfang September 2015, irgendwo bei Berlin.

Karin Hanczewski und Alwara Höfels wollen wissen, wie es sich anfühlt, als echte Kommissarin unterwegs zu sein. Dazu haben beide schon mit Polizistinnen gesprochen und sich über deren Berufsalltag ausgetauscht.

Fehlt noch die körperliche Polizei-Routine. Alwara und Karin haben einen Termin an einem Schießstand.

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Alwara Höfels: "Wie hält man 'ne Waffe richtig?"

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Der erste Dresdner Tatort mordet in die heile Welt des Schlagers hinein. Eine der Schlagersängerinnen wird von Alexandra Finder gespielt. 

Zwei Songs muss sie als Tina Derlinger auf die Bühne bringen – und genau die soll sie hier im Tonstudio selbst einsingen. Alexandra Finder hatte in ihrer Ausbildung zwar einen Grundkurs „Gesang“. Trotzdem sind die Aufnahmen im Tonstudio für sie eine echte Herausforderung.

Fakt: Die produzierten Titel wird Alexandra Finder erst am Set hören. Und: Die Songs wurden extra für den Tatort produziert. Die Texte stammen vom Drehbuchautor Ralf Husmann.

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Alexandra Finder über ihre Rolle im Dresdner Tatort und das Singen

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Mitte September 2015. Der Dreh beginnt. In der traumhaften Kulisse des Dresdner Zwingers spielen sich die Schlüssel-Szenen des Tatorts ab: die große Schlager-Show mit "Toni & Tina", der Mord und einige Verhöre.

Dabei hatte das Drehbuch eine ganz andere Location vorgesehen ...

Fakt: Im Dresdner Zwinger wurde zur Drehzeit gebaut. Darum hat ein Teil des Zwingers eine Leinwand-Fassade. Die Film-Crew hat es geschafft, dass die Baustelle für insgesamt vier Tage ruhte.

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Regisseur Richard Huber: "Den Zwinger gibt es nur hier."

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Kameramann Robert Berghoff: "Der Tatort ist ein Schein-Sein-Wechselspiel. Das macht sich im Zwinger ganz gut."

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In diesen Büros arbeiten sich die Film-Kommissarinnen Henni Sieland und Karin Gorniak an den konservativen, eingestaubten Ansichten ihres Chefs Peter Michael Schnabel (Martin Brambach) ab.

Genau das soll das Büro widerspiegeln.

Fakt: Das Kommissariat muss nach dem Dreh erstmal nicht geräumt werden, es bleibt, wie es ist. Denn kurz nach dem ersten wird der zweite Dresdner Tatort gedreht.

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Requisiteur André Barthel: "Damit müssen die Mädels leben."

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Und das ist er, der Chef von Henni Sieland und Karin Gorniak: Erster Kriminalhauptkommissar Peter Michael Schnabel (Martin Brambach). So richtig kommt er nicht im Heute an: Frauen, die ermitteln, und dieses "blöde Internet" gehören zu seinen größten Widersachern.

Und auch sein Darsteller Martin Brambach hatte beim Dreh ganz schön zu kämpfen - und zwar mit einem Apfel.

Fakt:
Die Apfel-Szene dauert im Film nicht einmal 10 Sekunden. Martin Brambach läuft dafür dutzende Male die Treppen im Präsidium rauf und runter und muss jede Menge Äpfel essen ...

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So lief der Dreh: Ein Apfel für den Chef.

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Alexandra Finder am Set. Sie soll als Tina Derlinger ihren Auftritt bei der großen Show proben. Für die Schauspielerin bedeutet das zweierlei: Zum einen hört sie das erste Mal ihre beiden produzierten Songs - und sie ist ein bisschen stolz auf sich.

Und: Sie singt das erste Mal die beiden Songs auf der Bühne.

Fakt: Bei Schlagerveranstaltungen kommen die Songs meist vom Band. Im Film wird das genauso sein. Damit alles authentisch bleibt, singt Alexandra Finder trotzdem mit.

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Alexandra Finder: "Zu Hause würde ich nie singen!"

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Und dann gibt es trotz der vielen Arbeit immer wieder auch solche Momente: Der Dreh läuft gut, die Stimmung ist entspannt, das Team wächst zusammen - und auf einmal tanzen alle...

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Immer wieder sind auch echte Polizisten am Set. Alwara nutzt die Gelegenheit und recherchiert weiter in Sachen Polizei-Routine.

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Für einen einzigen Drehtag richtet die Requisite die Wohnung eines Schlager-Fans und seiner Mutter ein.

Damit der Aufwand sich in Grenzen hält, haben die Ausstatter eine Wohnung gesucht, die bewohnt ist und den Vorgaben des Drehbuches entspricht. Dazu kommt dann jede Menge Dekoration aus dem Fundus.

Fakt:
In der Wohnung wohnt eigentlich ein Ehepaar. Damit die Wohnung den Dreh so unversehrt wie nur möglich übersteht, durfte zum Beispiel nichts an die Wände montiert werden. Und nach dem Dreh wurde selbstverständlich alles wieder aufgeräumt.

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Ausstatterin Ane Esdohr über Bier, Pizza und Klebe-Album

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Die Wohnung wurde für den leidenschaftlichsten Schlager-Fan des Films eingerichtet. Die Musik bedeutet für ihn alles. Walter Ungerland heißt die Figur.

Regisseur und Film-Crew ist es extrem wichtig, diesen Fan nicht als verrückt oder irre zu zeichnen. "Du musst für jede Figur den Ton finden, der diese Figur wahrhaftig sein lässt," sagt Regisseur Richard Huber, "denn jede Figur hat recht in dem, wie sie sich verhält. Wir führen hier niemanden vor."

Gespielt wird Walter Ungerland von Michael Specht. Für ihn hat diese Rolle einen großen Reiz.

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Schauspieler Michael Specht: "Ich wollte immer selbst so eine Rolle schreiben."

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Es wird ernst für Karin Hanczewski und Alwara Höfels. Sie haben einen Drehtag lang Zeit, um eine Verfolgungsjagd in den Kasten zu bekommen. Dafür müssen sie schnell und hochkonzentriert arbeiten.

Und am Ende ihre Waffe ziehen.

Fakt: Am Set arbeiten Darsteller und Requisite mit echten Waffen. Platzpatronen lassen Film-Schüsse so real wie möglich erscheinen.

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"Blicke, Blicke", enge Gänge und ein Schuss beim Dreh

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Mitte Oktober 2015, alle Szenen sind aufgenommen. Fehlt nur noch die große Show "Hier spielt die Musik". Und dafür geben alle nochmal alles!

Damit der Dreh ein echtes Film-Fest wird, heizt der Regisseur persönlich dem Komparsen-Publikum ein und holt sich Karin Hanczewski und Alwara Höfels als Verstärkung auf die Bühne.

Der MDR-Tatort "Auf einen Schlag" läuft am 6. März, 20:15 Uhr im Ersten und danach in der Mediathek.

Alle Infos zum neuen Tatort-Team aus Sachsen gibt es hier: www.tatort.de

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