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Überleben in der Wildnis

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Eddies letzte Nacht in einem Zelt liegt 35 Jahre zurück. Das dreitägige Survivalcamp hat er von seinen Kollegen am Chemnitzer Theater geschenkt bekommen. Und so wusste Eddie auch nicht, welche Aufgaben auf ihn warteten: Laubhütten bauen, ohne Schlafsack schlafen, Verletzte versorgen, einen Sumpf durchqueren. Jeder der Teilnehmer konnte selbst entscheiden, wie hart das Camp für ihn werden sollte, und eine Stufe zwischen 1 und 5 wählen. Für Eddie kam das alles ziemlich überraschend:

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Eddie hat im Survivalcamp gelernt, wie man sich in freier Natur ernähren kann: Aus Brennesselblättern lässt sich Spinat zubereiten, unter alter Baumrinde wimmelt es von proteinreichen Kellerasseln. Regenwürmer sollte man nur gebraten essen, zum Naschen zwischendurch eignen sich Springkraut­samen und gegen Durstgefühl hilft Sauerklee. Ganz besonders mochte Eddie aber die frischen Triebe von Rohrkolben. Als Kind kannte er sie als "Teichzigarren". Was Eddie sonst noch im Wald gelernt hat:

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Eddie will sein Gepäck zukünftig
minimieren. Es gibt sogar richtige Fanatiker, sogenannte "UHU’s". Die nehmen nur Utensilien unter hundert Gramm mit und schneiden auch mal Zahnbürsten in der Mitte durch, um Gewicht zu sparen. Auch Gegenstände wie Messer oder Wasserflaschen können geteilt werden. Ein Regenponcho kann Regenjacke und -­hose, Rucksackabdeckung und Plane ersetzen. Und wenn Eddie kein Zelt mitschleppen will, kann er sich aus Ästen und Laub wieder eine Laubhütte bauen:

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Überleben in der Wildnis

Im Laub schlafen, Würmer essen, Verwundete retten. Im Survivalcamp gehen unterschiedliche Menschen freiwillig an ihre Grenzen. - Aber warum? Ein Film von Luisa Wawrzinek.

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