beide Filme ab 9. November 2026, 20.15 Uhr in der ARD Mediathek
Seit Dezember 2016 ist die ARD-Krimireihe „Wolfsland“ mit Götz Schubert und Yvonne Catterfeld als Görlitzer Ermittlerduo fester Bestandteil im Programm des Ersten. In der östlichsten Stadt Deutschlands löst das ungleiche Team die schwierigsten Fälle. Mit den beiden neuen Filmen „Das Lied der Tochter“ (17. Folge) und „Muttermord“ (18. Folge) feiert die Reihe von MDR und ARD Degeto 2026 ihr zehnjähriges Ausstrahlungsjubiläum.
Die östlichste Stadt Deutschlands ist von Anfang an mehr als Tatort und Erzählraum. Sie bildet das atmosphärische Rückgrat der Reihe, die sich nie als leichte Krimi-Kost verstanden hat. Mit ihrer markanten Architektur, mystischen Aura und reichen Geschichte ist die Stadt an der Neiße von Anfang an die dritte Hauptfigur – neben Viola „Kessie“ Delbrück und Burkhard „Butsch“ Schulz.
Seit dem ersten Film stammen die Drehbücher von Sönke Lars Neuwöhner und Sven S. Poser. Sie haben Viola, Butsch und das Görlitzer Universum erfunden, ihre Figuren über zehn Jahre hinweg geprägt, sie wachsen, scheitern und sich verändern lassen.
Der Reihentitel steht nicht nur für die realen Wölfe in der Lausitz, sondern auch für den „inneren Wolf“ der beiden Hauptfiguren: für die Dämonen und Abgründe, die Viola und Butsch in sich tragen. Gerade die scheinbar sanfte Viola kämpft dabei mitunter stärker mit ihren inneren Schatten als der polternde Butsch. Zudem spielt die Krimireihe mit Mythen und mystischen Elementen, die in der Region tief verwurzelt sind.
Mit „Das Lied der Tochter“ und „Muttermord“ übernimmt Constanze Knoche die Regie. Beide Filme entstanden „back to back“ als zusammenhängender dramaturgischer Bogen.
Mit der Figur Emmy Schulz (Anna Bachmann), Butschs erwachsener Tochter, eröffnet das Autorenduo Neuwöhner und Poser eine generationsübergreifende Perspektive auf das, was die Reihe seit jeher umtreibt: Eltern und Kinder, Schuld und Verantwortung, Vergangenheit und Neubeginn.
Angefangen hat alles mit einer Ausschreibung. Der MDR suchte ein Konzept für einen neuen „Tatort“. In Sachsen. Also haben sich zwei Autoren und eine Produzentin getroffen, haben geredet, phantasiert, verworfen, neu überlegt. Und dann haben Sönke Lars Neuwöhner und Sven S. Poser, die beiden Autoren, geschrieben.
Schließlich gab es zwei eigenwillige Charaktere, nicht mehr ganz jung, aber auch noch nicht alt, mit einem gelebten Leben, das schon erste Narben hinterlassen hat. Das misstrauisch gemacht hat (ihn) und heimatlos (sie). Und weil wir uns diese Beiden weder in Leipzig noch in Dresden wirklich vorstellen konnten, haben wir nach einem Ort gesucht, in dem man verwurzelt sein kann (er) oder mit der Zeit Wurzeln schlägt (sie). Einen Ort, der eine ebenso interessante Geschichte hat, wie unsere beiden Protagonisten, einen Ort mit einer reichen Vergangenheit, einen Ort mit einem „gelebten Leben“. Eine dritte Hauptfigur, einen Charakter, der unsere zukünftigen Geschichten mitbestimmen sollte. Und schon waren wir in Görlitz, dieser geschichtssatten, östlichsten Stadt Deutschlands.
"Wolfsland" mit Yvonne Catterfeld und Götz Schubert
Eine Alternative gab es in unseren Köpfen nicht. Auch nicht bei der wichtigen Frage, wer denn eigentlich die beiden Kommissare Viola Delbrück und Burkhard „Butsch“ Schulz spielen sollte. Götz Schubert ist Butsch und Yvonne Catterfeld ist Viola. Irgendwelche Zweifel? Gab es nicht. Womit das Ende der Geschichte auch schon erreicht sein könnte. Denn zwei Autoren, eine Produzentin, eine Idee und zwei wunderbare Schauspieler sind keine ganz ungewöhnliche Kombination. Kommt öfter vor. Und bleibt dann einfach dabei. Ende.
Für „Wolfsland“ fing die Geschichte hier aber erst an. Weil wir kein „Tatort“ geworden sind, aber im MDR mit damaligen Fernsehfilm-Chefin Jana Brandt eine Komplizin gefunden hatten, dürfen wir in diesem Jahr Jubiläum feiern: Zehn Jahre „Wolfsland“ im Ersten!
18 Geschichten sind bislang entstanden. Geschichten, erdacht und geschrieben allesamt von Sönke Lars Neuwöhner und Sven S. Poser. Und das „Wolfsland“-Universum wird weiter wachsen. In welche Richtung, das wissen auch die Autoren nicht immer so genau. Denn oft genug drängen „Butsch“ und „Kessie“ – eigensinnig wie sie von Anfang an waren - in ganz unvorhersehbare Ecken. Wollen in Untiefen gucken, auch die eigenen, in denen Gefahr lauert. Unheil. Tod.
Eigensinnig sind aber nicht nur unsere Figuren. Auch die Stadt, in der sie leben und arbeiten, ist eigensinnig. Drängt sich in den Vordergrund, will, dass wir ihre Geschichten erzählen und ihre Schätze zeigen. Die Bilderbuchansicht vom Untermarkt, die Urlaubsidylle am Berzdorfer See, beeindruckende Industriearchitektur in der alten Hefefabrik, Jugendstilschönheit im Dornröschenschlaf und schroffe Natur in den Königshainer Bergen. Motive, wie sie nirgends anders zu finden sind. Geheimnisvoll, traumschön, gruselig. Ein Fest für die Kamera.
Weshalb Görlitz immer wieder auch Drehort für große nationale und internationale Filme ist. Ort der Handlung aber war Görlitz noch nie. Bis „Wolfsland“ kam. Eine bessere Wahl hätten Sönke Lars Neuwöhner, Sven S. Poser und ich damals, als alles begann, nicht treffen können.
Danke an so viele treue Zuschauerinnen und Zuschauer, an den MDR, die Degeto und alle vor und hinter der Kamera für zehn aufregende, wunderbare Jahre!
Autoren Sönke Lars Neuwöhner und Sven S. Poser
Familie scheint auf in den Titeln unserer beiden neuen Abenteuer „Das Lied der Tochter“ und „Muttermord“. Familie, das ist Liebe, Zusammenhalt und Geborgenheit. Familie, das ist Enge, Spannung, Bruch und Tragödie: Beide unsere Geschichten handeln von den beiden Seiten derselben Medaille namens Familie.
Autoren Sönke Lars Neuwöhner und Sven S. Poser
Aber hinter den beiden Kriminalfällen, die am Ende eine Auflösung finden, bewegen sich die Konturen und Geister zweier weiterer Familien: die unserer Helden „Butsch“ und „Kessie“. Sie lassen sich nicht in 90 Minuten auflösen, sie bewegen sich weiter, durchziehen die Seelen, hinterlassen Narben und neue Hoffnungen.
Butschs Tochter kommt nach Görlitz. Zurück zu ihrem Vater, zurück zu einer Geschichte, die sie nicht loslässt. Das Vergangene ist im Wolfsland niemals wirklich vergangen. Auch Viola Delbrücks Mutter lässt nicht los, lässt nicht locker, treibt Viola in den Wahnsinn ... oder doch fast. Und sind nicht auch Butsch und Kessie, Grimm und Böhme selbst schon eine Familie?
Es ist genau dies, was uns auch nach zehn Jahren und 18 „Wolfsland“-Filmen nicht loslässt. Die Figuren unserer Reihe sind uns vertraut wie enge Familienangehörige. Wir lieben sie, wir halten mit ihnen zusammen, wir fühlen uns bei ihnen geborgen, und eventuell sie sich auch bei uns. Aber es gibt auch Brüche, Risse, Gefahren. Butsch und Kessie haben ihren eigenen Kopf, sie leben – und sie lieben es, uns Autoren zu überraschen.
Wir werden ihrer nicht müde, auch nach zehn Jahren nicht.
Karsten Günther, Leitung Redaktion & Programm-Management ARD Degeto Film und Adrian Paul, Leitung der MDR-Redaktion Fernsehfilm
Karsten Günther
„Seit zehn Jahren steht ‚Wolfsland‘ für atmosphärische Kriminalgeschichten, vielschichtige Figuren und Görlitz als unverwechselbaren Schauplatz. Das Herz der Reihe sind Yvonne Catterfeld und Götz Schubert als Kessie und Butsch: zwei eigenwillige Charaktere mit Brüchen und einer Vergangenheit, die nie ganz vergangen ist. Dass ‚Wolfsland‘ auch nach 18 Filmen vertraut bleibt und dennoch überrascht, verdanken wir einem starken Team vor und hinter der Kamera und einem kreativen Autorenduo, das die Reihe von Anfang an mit großer Leidenschaft weiterentwickelt hat.“
Adrian Paul
„Der besondere Reiz von ‚Wolfsland‘ liegt darin, dass die Reihe ihren Figuren Zeit zur Entwicklung gibt. Butsch und Kessie sind in zehn Jahren nicht stehen geblieben, ihre Erfahrungen und Verletzungen wirken in die neuen Geschichten hinein. ‚Das Lied der Tochter‘ und ‚Muttermord‘ führen diesen Weg konsequent weiter: Die Kriminalfälle verbinden sich mit sehr persönlichen Familiengeschichten und stellen unsere Hauptfiguren vor neue emotionale Herausforderungen. Genau diese Verbindung aus Spannung, Atmosphäre und starken Charakteren macht ‚Wolfsland‘ so besonders.“
Was hat Sie an der Inszenierung der beiden Geschichten gereizt?
Ganz eindeutig die starken emotionalen Konflikte! In „Das Lied der Tochter“ wird eine junge Frau in einem Kleingarten ermordet aufgefunden. Zurück bleiben eine kleine Tochter und ein Ehemann, der vom Schmerz über den Tod seiner Frau fast zerrissen und schließlich selbst zur Gefahr wird. Der Kleingarten, die Hitze des Sommers, die Idylle, hinter der sich das Grauen verbirgt – all das hat mich atmosphärisch an dem Stoff gereizt. „Muttermord“ handelt vom wohl Unvorstellbarsten: Der Mord an der eigenen Mutter (der hier auch sinnbildlich der Mord an der Mutterfigur selbst ist) ist in der Kriminalgeschichte der Menschheit höchst selten und mit stärksten Affekten verbunden. Besonders spannend fand ich, dass Viola Delbrück hier neben der Krimihandlung ihren eigenen Konflikt mit ihrer Mutter austrägt und wie kunstvoll die Autoren Sven S. Poser und Sönke Lars Neuwöhner Violas Konflikt mit der Krimihandlung verwoben haben.
Im Bild (v.l.): Anna Bachmann (Emmy Schulz), Produzentin Jutta Müller, Götz Schubert (Butsch), Yvonne Catterfeld (Kessie), Kameramann Timo Moritz, Regisseurin Constanze Knoche, Petra Zieser (Rose Delbrück) und MDR-Redakteurin Janaina Keintzel
Sie haben zum ersten Mal bei „Wolfsland“ Regie geführt. Was hat Sie an dem Format interessiert und wie haben Sie sich der Tonalität der Reihe und den Figuren angenähert?
„Wolfsland“ ist dunkel, geheimnisvoll, atmosphärisch! Nicht umsonst haben die Schöpfer der Reihe diesen metaphorischen Titel gewählt. „Wolfsland“ – das ist nicht nur der Blick auf die Verbrechen in der Region, sondern auch in Violas und Butschs Psyche. Ich habe direkt im Vorfeld alle Folgen noch einmal analysiert und mich intensiv mit den Vorgeschichten unserer Hauptfiguren beschäftigt. In langen Gesprächen und Proben mit den Schauspielern haben wir dann die Konflikte, die in den beiden aktuellen Folgen verhandelt werden, erkundet. Das Besondere ist, dass sich „Wolfsland“ wie ein eigenständiger Spielfilm mit jeder Folge ästhetisch immer wieder ein wenig selbst erfindet und der Regie viel Freiraum lässt, die Episoden ihrer inneren Logik gemäß zu erzählen.
Wie haben Sie es empfunden, mit einem seit zehn Jahren bestehenden festen Ensemble zu arbeiten?
Da die Dreharbeiten zu „Wolfsland“ zumeist nur einmal im Jahr stattfinden, ist das Ensemble zwar „fest“, aber keineswegs festgefahren. Ich habe es als sehr produktiv empfunden, dass alle Schauspieler ihre Figuren sehr gut kennen und auf dieser Basis offen für die gemeinsame Arbeit sind. Einfach zusammengefasst: Es war eine Freude, mit so großartigen Schauspielern wie Götz Schubert, Yvonne Catterfeld, Stephan Grossmann, Christina Große und Jan Dose zusammenzuarbeiten!
Inhalt
Viola Delbrück ist abweisend, kommt zu spät oder auch gar nicht. Burkhard „Butsch“ Schulz ist zugewandt, defensiv, vorsichtig – verkehrte Welt in Görlitz. In diese kommt nun Emmy, junge Kripo-Anwärterin und – Butschs Tochter. Ein halbes Jahr ihres Praxisstudiums wird sie in der Polizeiinspektion Görlitz verbringen. Für Butsch Freude und Herausforderung zugleich.
Viola (Yvonne Catterfeld) kann Emmy (Anna Bachmann) gerade noch stoppen, den Therapeuten (Dejan Bućin) zu verletzen.
Dass schon am ersten Arbeitstag von Emmy die geschundene Leiche einer Frau in einer Kleingartensiedlung gefunden wird, macht die Situation für Butsch nicht weniger kompliziert. Emmy aber stürzt sich mit Feuereifer in die Arbeit, will von ihrem großen Vorbild Viola Delbrück lernen, kommt dabei deren Geheimnis auf die Spur und teilt nur mit ihrer Kinderfreundin Clara den Plan, der sie eigentlich nach Görlitz gebracht hat.
Inhalt
Akten über Verurteilte und Drohbriefe liegen auf den Tisch. Teamarbeit bei Butsch (Götz Schubert), Anne (Christina Große) und Emmy (Anna Bachmann).
Annette Wolski liegt tot in ihrem Wohnzimmer. Gefunden hat sie ausgerechnet die Frau, die für nahezu jeden Mitarbeiter der Görlitzer Polizeiinspektion ein rotes Tuch ist: Rose Delbrück, Violas Mutter. Aber Zeugin ist Zeugin. Und Butsch und Viola Delbrück sind Profis, auch wenn Viola die Anwesenheit ihrer Mutter nur mit fremder Hilfe ertragen kann. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig und weder Butsch noch Viola bemerken, dass Emmy, Butschs Tochter, neben ihrer Arbeit bei der Görlitzer Kripo mit zunehmender Besessenheit eine ganz eigene Agenda verfolgt. Als Butsch gemeinsam mit Staatsanwältin Anne Konzak schließlich das Geheimnis seiner Tochter entdeckt, ist er alarmiert. Und zutiefst bestürzt …
Viola Delbrück, von Butsch konsequent „Kessie“ gerufen, bemüht sich mit aller Kraft, sich von ihrer übergriffigen Mutter Rose zu lösen. Diese macht keinerlei Anstalten, nach Hamburg zurückzukehren, sondern versucht, wo immer es möglich ist, sich im Leben ihrer Tochter breit zu machen. Ein von Viola engagierter Personal-Coach hilft Viola dabei, mentale Stärke im Alltag zu gewinnen, um einen Weg aus dieser toxischen Mutter-Tochter-Beziehung heraus zu finden und ihre Dämonen in den Griff zu bekommen. Trotz ihrer privaten Probleme zwingt sich die kopfgesteuerte Görlitzer Kommissarin, die Lösung der beiden Kriminalfälle, die sie und Butsch aktuell beschäftigen, im Blick zu halten und professionell und beherrscht zu ermitteln. Aber ausgerechnet in den zweiten Fall ist Rose involviert, was Viola ein weiteres Mal enorm viel Energie abverlangt. Selbst Butsch, der um „Kessies“ emotionale Bruchstellen weiß und sofort für sie da ist, wenn sie es zulässt, kommt nur schwer an sie heran. Als Rose in Lebensgefahr gerät, scheint sich – dank ihres Coaches – in Viola eine Veränderung abzuzeichnen …
Viola Delbrück arbeitet sich in beiden Filmen auf nahezu verstörende Weise an der konfliktbeladenen Beziehung zu ihrer Mutter ab – psychisch wie körperlich. Wie sehr beeinflusste diese persönliche Geschichte Ihre Ermittlungen und wie sehr hat das Spiel Sie gefordert?
Das waren tatsächlich die intensivsten Szenen, die ich bisher gespielt habe. Schon allein das Thema ist krass: Eine Mutter-Tochter-Beziehung ist ja ohnehin eines der komplexesten Verhältnisse überhaupt – und hier wird sie bis ins Extreme zugespitzt. Viola zeigt ihre Schwäche und Haltlosigkeit nur „Butsch“ gegenüber – nach außen bleibt sie professionell. Sie spürt, wie ihre Mutter sich wieder in ihr System einschleicht und Einfluss nimmt. Die Energie der Mutter begleitet sie durch beide Filme. Viola hasst es, die Kontrolle zu verlieren. Dass ihre Mutter in den zweiten Fall verwickelt ist und sich wie ein Parasit wieder in ihr Leben einnistet, fordert sie bis an ihre Grenzen. Die Macht der Mutter, ihre Manipulation und Kaltblütigkeit, breiten sich in ihr aus wie Gift, das ihre Gefühle zunehmend beherrscht. Also bereitet sie sich innerlich auf die nächste Attacke vor.
Viola (Yvonne Catterfeld) möchte nicht mit Rose (Petra Zieser) sprechen.
Das Spannende an dieser Beziehung ist ja auch: Man nimmt sich fest vor, Klarheit zu demonstrieren, stark und erwachsen zu bleiben – und dann reicht ein Satz, ein Blick der Mutter, und man fällt zurück in alte Kindheitsmuster. Genau das wollte ich im Spiel zeigen: dieses Kippen zwischen der Kontrolle einer Erwachsenen und dem kleinen Kind, das sich immer noch nach Anerkennung sehnt oder sich wehren muss.
Trotz ihrer Probleme ist Viola auch dieses Mal fokussiert auf die Lösung beider Kriminalfälle. Sehen Sie es als eine von Violas Stärken, ihre privaten Sorgen und Ängste ausblenden zu können?
Genau diese Facetten haben mir am meisten Spaß gemacht: Viola liest die Spuren so sachlich wie möglich, um die Fälle zu lösen und damit auch ihre Mutter wieder loszuwerden. Sie stellt sich ihr, um handlungsfähig zu bleiben und nicht erneut zu ihrem Opfer zu werden. Mal lässt sie die Mutter ins Messer laufen, zieht klare Grenzen, mal muss sie Hass und Ohnmacht mühsam unter Kontrolle halten. Sie will beweisen, dass ihre Manipulation nicht mehr funktioniert. Die Lügen müssen ein Ende haben. Für mich als Schauspielerin bedeutete das, einen Ausgleich zu finden zwischen der Fassade und dem, was darunter brodelt. Jede Szene musste ich anders anlegen, um die Dynamik zu halten – mal zieht Viola den Dolch, panzert sich, mal bröckelt ihre Fassade. Sie will und muss ihre Wut unterdrücken und trotzdem Klarheit demonstrieren.
Zehn Jahre „Wolfsland”: Wie fühlt sich das an? Und wie hat sich Ihre Figur im Laufe der Zeit entwickelt?
Ich kann es ehrlich gesagt kaum fassen. Ich sehe noch vor mir, wie mein Sohn mit fast eineinhalb Jahren auf wackeligen Beinen Görlitz erkundet hat. Nun ist er zwölf …
Viola ist eine Frau, die vor sich selbst wegläuft, bevor sie merkt, dass ihre Dämonen mitreisen. Ihr damaliger Umzug nach Görlitz sollte ein Neuanfang sein – doch ihre größte Verletzung, der Ex-Mann, findet sie trotzdem. Das prägt ihren Kern: eine Person, die die Kontrolle über ihre Fassade und die jeweiligen Fälle sucht, weil sie im Privaten die Kontrolle verloren hat. Später werden Einsamkeit und Tabletten ihre Begleiter.
Nach außen wirkt Viola kühl, analytisch, verschlossen – ein Kopfmensch, der sich lieber in Fälle vergräbt als in Beziehungen. Das ist kein Zufall, sondern Selbstschutz: Nähe ist für sie gefährlich, also macht sie Distanz zu ihrer Waffe. Gleichzeitig ist da eine tiefe Sehnsucht nach Zugehörigkeit, die sich nur in der Arbeitsbeziehung zu Butsch zeigt – langsam, widerwillig, nie ausgesprochen.
Über die Jahre hat sich etwas verschoben: Aus der Frau, die Vertrauen als Schwäche empfand, wird eine, die – sehr vorsichtig – zulässt, gesehen zu werden. Nicht geheilt, aber weniger allein. Für mich als Schauspielerin ist das der eigentliche Spannungsbogen – nicht die Fälle, sondern wieviel Rüstung eine Figur über zehn Jahre ablegen kann, ohne ihre Härte zu verlieren.
Viola (Yvonne Catterfeld,) und Ben Rada (Dejan Bućin) arbeiten an ihrem größten Feind – der inneren Mutter.
Was macht das Zusammenspiel mit Götz Schubert für Sie aus?
Götz und ich kennen unsere Figuren inzwischen so genau, dass wir vieles gar nicht mehr aussprechen müssen – ein Blick reicht oft. Das Schöne an „Wolfsland“ ist ja, dass wir das Spannende zwischen den Zeilen erzählen. Privat ist Götz ein herzlicher, lustiger Mensch, aber vor der Kamera verkörpert er Butsch so authentisch, dass ich manchmal vergesse, wo der eine aufhört und der andere anfängt. Diese Vertrautheit über zehn Jahre – das kann man nicht spielen, das muss wachsen. Dafür bin ich sehr dankbar.
Welche der inzwischen 18 produzierten Filme hat Sie besonders beeindruckt?
Was mich an „Wolfsland“ all die Jahre bei der Stange gehalten hat, ist die Unvorhersehbarkeit. „Wolfsland“ war für mich nie nur ein Krimi – mal war es Familientragödie, mal Gangsterfilm, mal Beziehungsdrama. Wir hatten Fälle wie Stalking-Thriller, ein Justizdrama, in dem Butsch selbst unter Verdacht stand, eine horizontal erzählte Gangster-Trilogie und einen fast komödiantischen Doppelgänger-Krimi mit Theater-Setting. Es ist schwer, sich auf einen Favoriten festzulegen, weil jeder Film eine andere Facette gefordert hat.
Am tiefsten getroffen hat mich „Die traurigen Schwestern“: ein Vater, der seine eigenen Töchter für einen Betrug missbraucht und am Ende bereit ist, sie mit sich in den Tod zu ziehen. Diese Skrupellosigkeit hat mich wirklich geschockt.
Am meisten berührt hat mich aber, wie konsequent „Wolfsland“ manchmal erzählt – etwa, wie brutal und hinterhältig Theas Tod war. Das war kein Krimi-Klischee, das hat wehgetan. Genau diese Bereitschaft, auch mal richtig hart zu sein, macht die Reihe für mich besonders. Es wird nie langweilig, weil wir uns nie auf ein Muster verlassen.
Die beiden aktuellen Kriminalfälle sollten Butschs volle Konzentration und Aufmerksamkeit fordern. Doch seine Tochter Emmy, die für ein Praktikum bei der Görlitzer Kripo zurückgekehrt ist, bringt den sich gemeinhin raubeinig und schroff gebenden Kommissar mehr als einmal aus dem Konzept. Ermittler ist Ermittler, Vater bleibt Vater. Und seine Aufgabe als Vater nimmt Butsch sehr ernst, schließlich plagt ihn schon lange das schlechte Gewissen, in der Vergangenheit oft nicht genug für Emmy da gewesen zu sein. Als sich seine Tochter während ihres Aufenthalts jedoch zunehmend seltsam verhält, läuten bei Butsch die Alarmglocken. Er beschattet sie und durchwühlt sogar ihr Zimmer, um herauszufinden, was sie umtreibt. Das, was er entdeckt, erschüttert ihn zutiefst und nährt seine Angst, als Vater total versagt zu haben. Er, der normalerweise immer auf sein Bauchgefühl hört, hat nicht mitbekommen, was seiner Tochter vor einigen Jahren Schreckliches widerfahren ist. Und das auch noch in Görlitz.
Wie haben Sie auf die Idee der Autoren reagiert, Ihre Filmtochter Emmy nach Görlitz zurückkehren zu lassen?
Erst einmal habe ich mich persönlich sehr gefreut, dass die wunderbare Schauspielerin Anna Bachmann die Gelegenheit bekommt – und das völlig zurecht und wohl verdient – ihre Figur Emmy weiterzuerzählen, und Anna dabei ihre gewonnene Berufs- und Lebenserfahrung einfließen lassen kann. Und dann habe ich, der sehr viel ältere Kollege, mich unglaublich auf das Wiedersehen gefreut, schließlich haben wir ja in unseren jeweiligen Rollen als Vater und Tochter in der Vergangenheit schon einiges miteinander durchgemacht. Dass wir die Geschichte der Familie Schulz weiterspinnen und aufarbeiten dürfen, ist schlichtweg ein Geschenk.
Butsch (Götz Schubert) fragt sich, wie man in Emmys (Anna Bachmann) neuer WG warm duschen soll.
Emmys Anwesenheit zeigt eine eher ungewohnt zugängliche Seite von Butsch. Wie gefällt Ihnen diese Facette an Ihrer Figur?
Als ich das Drehbuch gelesen hatte und die Möglichkeit sah, eben jene andere Seite von Butsch zeigen zu können, war ich sehr froh. Zwar passiert das innerhalb der Filmreihe nicht zum ersten Mal, aber hier war es schon sehr besonders. Es gibt eine Szene, in der ich versucht habe, Butsch’s Erkenntnis, in der Vergangenheit in einem entscheidenden Moment in seinem und dem Leben seiner Tochter total versagt zu haben, fast als eine Art Generalzusammenbruch zu spielen. Es kommt so viel zusammen für den alten Hasen Butsch, Kriminalkommissar und Vater, dass er für kurze Zeit völlig den Fokus verliert, den Blick für das Wesentliche, was sonst äußerst selten vorkommt. Der direkt betroffene Mensch ist seine Tochter Emmy.
In „Muttermord" erfährt Butsch den wahren Grund von Emmys Rückkehr. Was löst das in ihm aus?
Im ersten Moment völlige Sprachlosigkeit, Überforderung, Handlungsunfähigkeit, Hilflosigkeit. Es ist im wahrsten Sinn des Wortes zum Verrücktwerden. In seinem Innern gab es diese Kämpfe schon immer. Der Ausbruch ist nicht ganz neu, in seiner Heftigkeit dann doch und dem Druck geschuldet, dem der Mensch und Ermittler Burkhard „Butsch“ Schulz an dieser Stelle nicht mehr standhalten kann. Das so zu spielen, hatte ich mir ehrlich gesagt nicht vorgenommen. Es ist passiert, hat sich aber richtig angefühlt.
Zehn Jahre „Wolfsland": Wie hat sich Ihre Figur in den Jahren entwickelt, wie vertraut ist sie Ihnen?
Mit Butsch ist es ein bisschen wie bei einem Klassentreffen: Man erkennt sofort den Menschen wieder. Natürlich hat er sich verändert, hat ein paar mehr Falten im Gesicht, ist gereift. Aber im Grunde ist er sich treu geblieben. Alles war von Anfang an angelegt – dann wurden Grenzen ausgetestet, um mehr zu sich selbst zu finden. Aber letztlich ist es wie nach Hause kommen: ein Lebenslauf.
Wodurch zeichnet sich nach so vielen Jahren die Beziehung zwischen Butsch und Kessie aus?
Wie in jeder stabilen Beziehung geht es da rauf und runter, kreuz und quer und erreicht eben darum zunehmend Beständigkeit und Tiefe. Wir schauen ja in der Regel im Abstand von einem Jahr in Görlitz vorbei und fragen uns: Wie geht es denn Butsch und Kessie? Was machen die gerade? Und was machen die anderen uns bekannten Görlitzer Gesichter? Die Filme sind auch Momentaufnahmen dieser vielseitigen Beziehungen und neben neuen Entwicklungen und der Krimi-Handlung auch eine Art Bestandsaufnahme. Alles ist in Bewegung, auf dem Weg zu einer vollkommeneren Einheit, ohne zu vergessen: Eigentlich ist der Weg das Ziel.
Gibt es unter den 18 Filmen einen, der Sie besonders berührt hat?
Wir, in dem Falle Yvonne, ich und ein kleines Team, bestehend aus Regisseur, Kameramann und Tonangler, haben für den Film „Wolfsland - Kein Entkommen“ sehr viel Zeit in einer sehr, sehr großen Tonne verbracht. Butsch und Kessie hatten einiges zu verhandeln und ab- und aufzuarbeiten und bewegten sich dabei zwischen Hoffen und Bangen: Auf der einen Seite kämpften wir in dieser Tonne mit Luftknappheit, Dunkelheit und wegen der Akustik mit Druck auf den Ohren. Auf der anderen Seite entstand eine große Nähe und Empathie, aufeinander zuzugehen, zu reden und Vertrauen aufzubauen. Diese Dreharbeiten habe ich als sehr intensiv, sehr anstrengend, schräg, aberwitzig, aber auch komisch und lustig in Erinnerung, in jedem Fall freudvoll und erfüllend.
Szene aus „Wolfsland - Kein Entkommen“
Emmy Schulz
Butsch (Götz Schubert) besucht Emmy (Anna Bachmann) in der WG und erzählt von Kessies Absturz. Emmy will helfen.
Sehr zur Freude von Butsch hat sich seine Tochter Emmy entschieden, ein Praktikum bei der Görlitzer Polizei zu absolvieren. Emmy ist wissbegierig und stürzt sich mit großem Eifer in die Arbeit. Umso enttäuschter ist sie, als ihr Vater sie am Tatort vor dem Anblick der Leiche einer ermordeten Frau bewahren will. Schließlich ist sie kein Kind mehr, sondern will sofort als vollwertiges Teammitglied anerkannt werden. Im Verlauf der Ermittlungen zu beiden aktuellen Kriminalfällen beeindruckt die junge Frau ihren Vater, Spurensicherer Jakob Böhme und Staatsanwältin Anne Konzak mit ihrer aufmerksamen Art, die komplexen Sachverhalte um die Ermordeten zu analysieren. Doch der tiefere Grund von Emmys Aufenthalt in Görlitz ist ein anderer. Zunächst gelingt es ihr, ihn vor ihrem Vater zu verbergen. Doch einige ihrer seltsamen Fragen und auch ihr mitunter sonderbares Verhalten lassen Anne Konzak, Spezialistin für Gewalt gegen Frauen, aufhorchen. Als Butsch nachforscht und die Wahrheit erfährt, gelingt es Emmy, sich zu öffnen und mit ihrem Vater über ihr traumatisches Erlebnis in der Vergangenheit zu sprechen.
Wie haben Sie Ihre Rückkehr erlebt?
Emmy (Anna Bachmann)
Ich habe mich sehr gefreut, wieder mit dabei zu sein und Emmy weitererzählen zu können. Es war ein super schönes Wiedersehen nach all den Jahren und ich wurde von allen so herzlich aufgenommen, als wäre ich gar nicht lange weg gewesen.
Was gefällt Ihnen an der Figur Emmy, wie charakterisieren Sie sie?
Ihr Mut und ihr ausgeprägter Gerechtigkeitssinn gefallen mir sehr und sie ist auch sehr empathisch. Ich denke, sie wird getrieben von ihrer Vergangenheit und ist auf der Suche nach dem Warum – warum sie so geworden ist, wie sie ist, – und jetzt ist sie in einer Phase ihres Lebens angekommen, in der sie bereit ist, sich dem zu stellen, was passiert ist.
Inwiefern können Sie persönlich nachvollziehen, dass Emmy ihren damaligen Peiniger finden und treffen möchte?
Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Ihn zu treffen und sich damit zu konfrontieren, was passiert ist, kann ihr helfen, loszulassen. Und zusätzlich zeigt sie ihm damit: Hey, du hast mir so viel genommen! Denn ich habe mit den Fragen, den Ängsten und dem Schmerz über ein Jahrzehnt verbracht! Ich sorge dafür, dass auch du das nicht vergessen kannst.
Staatsanwältin Anne Konzak
Die selbstbewusste Staatsanwältin Anne Konzak hat sich inzwischen gut in Görlitz eingelebt. Sie taucht nur dann im Polizeirevier auf, wenn es der Sache dient. Ihre Liebesbeziehung zu Butsch ist entspannter und intensiver geworden; man vertraut sich, seit das Drama um die Mafiabande „Das dreckige Dutzend“ ein Ende gefunden hat und Anne Konzaks Unschuld bewiesen ist.
Im Präsidium mit Anne Konzak (Christina Große), Butsch (Götz Schubert) & Emmy (Anna Bachmann) nach der Vorstellung des Falls.
Die Anwesenheit von Butschs Tochter Emmy genießt sie; sie wird aber zunehmend hellhörig, weil Emmy neben ihrer Arbeit bei der Görlitzer Polizei irgendetwas zu verbergen und zu recherchieren scheint, was nichts mit den aktuellen Kriminalfällen zu tun hat.
Konzak, Spezialistin für Gewalt gegen Frauen, vermutet etwas in diese Richtung. Um zu erfahren, was Emmy bedrückt, beschäftigt sie sie in ihrer Abteilung mit alten Fällen und beobachtet sie – diskret, wie es ihre Art ist. Auf diese Weise ebnet sie Butsch den Weg, der Sache nachzugehen und herauszufinden, was seine geliebte Tochter belastet.
Dr. Tobias Grimm, Dienststellenleiter
Die Trennung von Rose Delbrück, Violas Mutter, ist nicht spurlos an Dr. Grimm vorübergangen. Ihr aus dem Weg zu gehen, ist schier unmöglich, weil sie nach wie vor häufig im Kommissariat auftaucht und sich ihm gegenüber inzwischen von einer ungewohnt barschen Seite zeigt.
Butsch (Götz Schubert) und Dr. Grimm (Stephan Grossmann) besprechen den Fall im Präsidium
Im zweiten, aktuell zu lösenden Kriminalfall nötigt sie ihn sogar, sie zu befragen, denn sie kommt als Zeugin in Betracht. Von seinen Kollegen fühlt sich der Dienststellenleiter auch dieses Mal nicht ernst genommen. Viola Delbrück meidet ihn konsequent, da sie ihm noch immer sein Liebesgeplänkel mit ihrer Mutter übelnimmt. Spurensicherer Böhme bleibt unverbindlich-freundlich und ist mit Butschs Tochter Emmy ausgelastet, die er unter seine Fittiche genommen hat. Staatsanwältin Anne Konzak bleibt wie immer auf Distanz und Butsch würdigt ihn nach wie vor keines Blickes oder schneidet ihn. Kein leichtes Standing für den ehemaligen Dresdner, der sich wegen seines Jura- und Philosophiestudiums stets zu Höherem berufen fühlt und eine ausgeprägte Passion fürs Dozieren hat. Damit ruft er allerdings nur viele Fragezeichen hervor und wird weiterhin als äußerst eigenartig wahrgenommen.
Burkhard („Butsch“) Schulz – Götz Schubert
Viola („Kessie“) Delbrück – Yvonne Catterfeld
Uli „Jacob“ Böhme – Jan Dose
Dr. Grimm – Stephan Grossmann
Anne Konzak – Christina Große
Rose Delbrück – Petra Zieser
Emmy Schulz – Anna Bachmann
Clara – Luise Befort
Episodenrollen in “Das Lied der Tochter“
Felix Plattner – Johannes Kienast
Dina Plattner – Miu Whigham
Stefan Garbers – Leonard Carow
Ben Rada – Dejan Bućin
Lena Plattner – Laura Lippmann
Geschäftsführer Hiller – Martin Laue
POM Schwanitz – Anni Kaltwasser
u. v. m.
Episodenrollen in „Muttermord“
Janett Wolski – Samia Chancrin
Judith Kramer – Mathilde Bundschuh
Ben Rada – Dejan Bućin
Fabian Morell – Anton Dreger
Danny Schwarzrock – Juri Padel
u. v. m.
Drehbuch & Reihenidee – Sönke Lars Neuwöhner, Sven S. Poser
Regie – Constanze Knoche
Kamera – Timo Moritz
Casting – Marc Schötteldreier
Kostümbild – Anne Jendritzko
Maske – Nicole Masztalerz, Paula Daniel
Szenenbild – Thilo Mengler
Filmeditor – Kai Minierski
Licht – Roland Knitter
Ton – Kai Lüde-Martens
Komponist – Andreas Weidinger
Produktionsleitung – Sabine Bischof
Produzentin – Jutta Müller (Molina Film)
Redaktion – Adrian Paul, Janaina Keintzel (beide MDR), Katja Kirchen (ARD Degeto Film)
Drehzeit: 19. August bis 16. Oktober 2025
Drehorte: Görlitz und Umgebung
„Wolfsland“ ist eine Produktion der Molina Film im Auftrag von ARD Degeto Film und MDR für die ARD.
Die redaktionelle Verwendung der Fotos ist unter Nennung des Quelle-/Rechte-Nachweises kostenfrei. ©MDR/Molina Film/Oliver Feist/Christiane Pausch
Weiteres Fotomaterial zum Download finden sie unter ARDFoto.de
Der Film steht für Rezensionszwecke im Vorführraum des Ersten zur Verfügung: presse.daserste.de
Weitere Informationen zum MDR finden Sie auf unserer Unternehmensseite.
Texte | Gitta Deutz, Janaina Keintzel, Birgit Friedrich |
Redaktion | Birgit Friedrich |
Gestaltung | Daniela Höhn |
Bildrechte | ©MDR/Molina Film/
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