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Abschied

Abschied

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Auch 2018 sind wieder einige Publikumslieblinge und Sympathieträger von uns gegangen. An einige von ihnen möchten wir in dieser Multimedia-Reportage erinnern.

Wir möchten sie uns noch einmal in Erinnerung rufen - mit Hilfe von Kollegen, Wegbegleitern oder Verwandten.
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Sie hat die beliebte Ratgeber-Sendung "MDR Garten" im Jahr 2000 mit aus der Taufe gehoben und war fast 16 Jahre lang ihr Gesicht. Mit viel Charme und Energie brachte die "gärtnerische Selbststudentin", wie sie sich selbst nannte, jeden Garten-Experten zur Preisgabe der besten, der wertvollsten Pflanzen-Tipps.
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Für die Thüringer MDR-Vor-Ort-Moderatorin war Geschwindigkeit eine herausragende Eigenschaft von Claudia Look-Hirnschal.
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Sie begann ihre Karriere als Schauspielerin in den 1980er Jahren, spielte in Anklam, Dresden oder Berlin auf den beliebtesten Bühnen des Landes. Populär wurde Marie Gruber dann nach der Wende in "Go Trabi Go". Marie Grubers Figuren waren meist bodenständige Frauen mit viel Herzenswärme, denen sich das Publikum nah fühlen konnte. In 40 Folgen "Polizeiruf 110" verkörperte sie Kriminaltechnikerin Rosamunde Weigand - an der Seite von Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler.



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Claudia Schmutzler schätzte an Marie Gruber, dass sie immer ehrlich zu sich selbst war.

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Er war insgesamt 44 Jahre lang Mitglied im Rundfunktanzorchester Leipzig. Von 1961 bis 1989 führte er die Big Band als Chefdirigent an. Unter Walter Eichenbergs Leitung produzierte das Tanzorchester etwa 5.000 Titel - für Rundfunk, Fernsehen und Plattenaufnahmen. Das Rundfunktanzorchester stand dank Walter Eichenberg stets für beste Unterhaltungsmusik, spannte den Bogen spielend vom Jazz zum Schlager.
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Walter Eichenberg war nicht nur im Unterhaltungsfach ein ganz Großer, sondern auch ein exzellenter Jazz-Musiker. Wenn er im Himmel auf die anderen dieses Fachs trifft, wird das ein Hochgenuss, ist sich Regina Thoss sicher.
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Nachdem er verschiedene Ausbildungen abgebrochen hatte, fand Holger Biege schließlich in der Musik seine Berufung. Er studierte Gesang und Klavier und wurde Liedermacher. Ihm gelang es, mit anspruchsvollen Texten und Kompositionen auch emotional ein großes Publikum mitzureißen. 1983 blieb Biege nach einem Konzert "drüben" im Westen. 2012 erlitt Biege einen Schlaganfall, unter dessen Folgen er bis zum Schluss litt. "Sagte mal ein Dichter" heißt sein größter Hit von 1978. Das Ende der 1970er Jahre war Bieges erfolgreichste Zeit, während der er pro Jahr mehr als 200 Konzerte spielte.
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Eine unbekannte Seite von Holger Biege war sein Interesse für die Sterne. Sein Bruder erinnert sich.

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Bekannt wurde der Schauspieler unter anderem für seine Rolle als Leutnant Mario de Monti in der deutschen Science-Fiction-Serie "Raumpatrouille Orion". Er lieh Schauspielern wie Peter Ustinov, Mel Brooks und Walter Matthau seine Stimme als deutsche Synchronstimme. Den Jüngsten wurde er als Stimme des Käpt’n Blaubär bekannt. Zudem wirkte er als Sprecher in den beliebt-erfolgreichen Hörspielreihen "TKKG" und "Die drei ???" mit.
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Wolfgang Völz war bekannt und beliebt - auch bei Busfahrern. Völz' Enkel Daniel erinnert sich.

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Der Regisseur studierte zunächst Germanistik bei Hans Mayer in Leipzig - mit berühmten Kommilitonen wie etwa Uwe Johnson. Danach wurde er Regieassistent und schließlich Regisseur für den Deutschen Fernsehfunk. 1971 drehte er die erste Folge der Reihe "Polizeiruf 110" ("Der Fall Lisa Murnau"), viele weitere folgten. Dabei war Krätzig stilbildend: Er etablierte in seinen Krimis eine Art, die gesellschaftliche Realität ungeschminkt und nachdrücklich abzubilden. Wie sein Vorbild Alfred Hitchcock spielte Krätzig in jedem seiner Krimis eine kleine Rolle. 
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Wenn Helmut Krätzig in seinen Filmen selbst auftauchte, dann waren das kleine Rollen. Aber: Jeder Auftritt hat gesessen, weiß Schauspielerin Renate Geißler.
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Er war als langjähriger Moderator Gesicht und Stimme der "ZDF-Hitparade" und einer der großen Showmaster des deutschen Fernsehens - mit vielen Fans in West und Ost. Heck war zwar überzeugter Fernseh-Mann, leidenschaftlicher Fan aber war er von der Musik, die er all die Jahre präsentierte. Der von 1981 bis 2007 verliehene Preis "Die Goldene Stimmgabel" wurde von Dieter-Thomas Heck initiiert.
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Bis zu der Zeit, als Dieter Thomas Heck Sprech- und Gesangsunterricht bekam, hatte er mit Stottern zu kämpfen - als Folge eines Traumas im Zweiten Weltkrieg. Olaf Berger hat er die Geschichte erzählt.
 
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Sie spielte in den 1970er und 80er Jahren in DEFA-Klassikern wie "Das siebente Jahr", "Die Legende von Paul und Paula" oder "Anton der Zauberer". Sie war eine der großen Schauspielerinnen dieser Ära - auch wenn sie nicht immer in den Hauptrollen zu sehen war. Ihr müheloses Spiel trug dazu bei, dass aus guten hervorragende Filme wurden. Außerdem spielte sie an der Seite von Armin Mueller-Stahl in elf Folgen der Fernseh-Serie "Das unsichtbare Visier".


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Mit Armin Mueller-Stahl verband Rameik eine wunderbare Zusammenarbeit, sie funkten auf der selben Wellenlänge. Das blieb auch  nach Jahrzehnten so. Mueller-Stahl erinnert sich.  


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Schon 1983 feierte Graciano Rocchigiani seinen Debüt-Kampf als Profi-Boxer. In den 1990er Jahren lieferte er sich zwei legendäre Duelle mit Henry Maske. Boxerisch waren sich die beiden nicht unähnlich - boxten doch beide mit Köpfchen. Ihr Lebenswandel konnte aber unterschiedlicher nicht sein: der zielstrebige Maske, der "Gentleman", auf der einen Seite, der unstete Rocchigiani, der Straßenboxer mit dem Spitznamen "Rocky", auf der anderen. Beliebt beim Publikum waren sie beide.


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Maske und "Rocky" hatten auch nach ihrer aktiven Zeit noch regelmäßig Kontakt. Dabei kam Rocchigiani wie als Boxer, dem die ganz großen Erfolge doch immer irgendwie verwehrt blieben, nie richtig ans Ziel.
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Seine Karriere begann schon in den 1940er Jahren, erlebte durch den Zweiten Weltkrieg aber eine Zäsur. Schulze kam aus einer Arbeiterfamilie und wurde, nachdem er eine Autoschlosser-Lehre absolvierte, schließlich Opernsänger, in den 1950er Jahren auch Schauspieler. Er spielte an Theatern in Weimar, Dresden und Berlin und gab die Leidenschaft für sein Metier als Schauspiel-Dozent an nachfolgende Generationen weiter. Schulze stand selbst mit 90 Jahren noch auf der Bühne.

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Schauspieler Jürgen Zartmann erinnert sich an die Perfektion, die Horst Schulze in seinem Beruf an den Tag legte - und die er sich zum Vorbild nahm.

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Der Schauspieler brachte es auf mehr als 400 Film- und Bühnenrollen. Der Durchbruch gelang ihm mit dem Spielfilm "Mephisto", der 1982 einen Oscar erhielt. Bekannt wurde Hoppe auch durch seine Darstellung der Bösewichte in DEFA-Indianerfilmen oder als König in dem Märchenfilm-Klassiker "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel". In einem Vorort Dresdens, das dem gebürtigen Thüringer schon früh zur Heimat wurde, unterhielt er mehr als 20 Jahre lang "Hoppes Hoftheater".


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Rolf Hoppe spielte einige Male zusammen mit Gojko Mitic. Mitic sprach Hoppe damals gut zu, sich nicht nur auf einen bestimmten Figurentyp festzulegen.

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Der gebürtige Österreicher verlor während der Nazi-Diktatur seine Familie und flüchtete im Alter von 16 Jahren allein nach London. Später kehrte er nach Wien zurück, ging 1949 in die DDR, gründete in Dresden die "Herkuleskeule" und kam später in Berlin an die "Distel". Dort arbeitete er als Darsteller, Regisseur und schließlich auch als Direktor. Über 21 Jahre lang entwickelte Stark mit seinem Team das politische Kabarett "zwischen den Zeilen" - also unter den Augen des SED-Regimes - zur besonderen Kunstform.
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Karsten Speck spielte unter Otto Stark an der Distel. Speck war großer Fan von Starks Humor und dem "Wiener Schmäh".
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Seinen größten Erfolg feierte der in Breitenbrunn im Erzgebirge geborene Boxer als Profi im Supermittelgewicht. Angeleitet von Trainer Ulli Wegner, der Beyer schon zu Amateurzeiten trainierte, wurde er 1999 nach einem Sieg über den Briten Richie Woodhall Weltmeister. Nach Max Schmeling und Ralf Rocchigiani war er erst der dritte deutsche Boxer, dem das im Ausland gelang. Markus Beyer konnte in seiner Karriere insgesamt dreimal den Weltmeistertitel des Verbandes WBC gewinnen. Zuletzt arbeitete Beyer auch als Box-Experte für den MDR. Auch in dieser Rolle überzeugte Beyer mit Fachkompetenz und dem besonderen Auge für seinen Sport.
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Für Boxtrainer Ulli Wegner war Markus Beyer so etwas wie ein Lieblingssportler. Das hatte sportliche Gründe - aber nicht nur.
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In einer 90-minütigen Doku nimmt das MDR FERNSEHEN am 27. Dezember Abschied von einigen Publikumslieblingen, die 2018 gestorben sind.

Blicken Sie gemeinsam mit zahlreichen Wegbegleitern zurück auf erstaunliche Biografien und Anekdoten!
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