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Can Cakmur Naechste Generation

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Can Cakmur

Der 21-jährige Can Çakmur hat zwei der bedeutendsten Klavierwettbewerbe gewonnen. "Er wird ein Weltklasse-Pianist", schwärmt sein Klavierprofessor.
Jetzt beginnt eine besonders spannende Phase in seiner künstlerischen Laufbahn.

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Can studiert im Bachelor an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar. Hier spielt er das Prélude zu Johann Sebastian Bachs Englischer Suite.


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"Das Klavier ist ein merkwürdiges Instrument. Es hat keinen starken Eigenwillen, aber es kann sehr gut imitieren, besonders Ensembles. Das macht es für mich so reizvoll."

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Klassik in der Türkei

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Aufgewachsen ist Can in Ankara. Dort gab er in einer Musikschule sein erstes Konzert - eine Lektion fürs Leben.

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Westliche klassische Musik kam Ende des 19. Jahrhunderts in die Türkei. Daher höre man die Musik dort anders.

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"Heutzutage ist klassische Musik - und überhaupt alles was den Westen betrifft - ein Merkmal des Zwiespalts in der Türkei. 50 Prozent nehmen das als Hoffnungsquelle wahr und für die anderen 50 Prozent ist es das, was man am Ende untersagen soll."

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Mit Can durch Weimar schlendern: Ständig winkt er jemandem zu, meistens Kommilitonen. Mit denen spielt er in seiner Freizeit Fußball, erzählt er. Bei seinem Lieblingsitaliener ärgert er sich, den Namen eines Kellners vergessen zu haben.

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Musikersorgen

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“Das war ein langzeitiges Problem bei mir, weil ich hatte eine Weile gar keine."

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"Ich versuche das zu genießen. Falsche Tasten sind nur eine Art von Fehler. Genauso ist es ein Fehler, einen falschen Teil im Takt zu betonen. Wenn sowas passiert, ist es spannend zu schauen, was man musikalisch daraus machen kann."


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Wettbewerbe

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(Musik: Klavierkonzert No. 1 in Es-Dur S. 124 Franz Liszt, Foto und Video: Hamamatsu Cultural Foundation)

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"Für mich hat Can bewiesen, dass er ein Weltklasse-Pianist wird. In Japan waren ja 85 Elitepianisten eingeladen, von über 400 Pianisten, die sich beworben hatten. Ich dachte, ich träume, dachte, in seinem Alter schafft er es höchstens in die zweite Runde. Aber er hat sie alle gegen die Wand gespielt."

(Foto: Konzertdirektion Berg)

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Der Hamamatsu-Wettbewerb ist mit 23 000 Euro dotiert. Dazu gab es eine CD-Produktion und eine Konzerttournee. Ähnlich überhäuft wurde Can beim Internationalen Schottischen Klavierwettbewerb 2017.

(Foto: Hamamatsu Cultural Foundation)

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Nach dem Sieg in Japan kam eine Phase der Selbstfindung. "Das war schwierig zu akzeptieren."

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Auf dem Boden bleiben

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Bis zu fünf Länder in einem Monat: Auf Can kommen ausgedehnte Konzertreisen zu. In Paris wird er unter anderem dieses Stück spielen: Mendelssohn-Bartholdys Fantasie in Fis-moll.

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Nebenbei will Can Çakmur weiter studieren. Aber an Wettbewerben, so hofft er, braucht er nun nicht mehr teilzunehmen.

"Wettbewerbe sind nur ein Sprungbrett. Die richtige Entwicklung beginnt erst jetzt. An diesem Punkt entscheidet sich, ob es zum Guten oder Schlechten führt. Das muss man als eine große Verantwortung wahrnehmen."

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