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Dana Meyer: Die Stahlkünstlerin

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Dana Meyer erschafft außergewöhnliche Skulpturen: Ihre Stahlkonstruktionen scheinen jeden Moment davonzulaufen. Uns hat die Bildhauerin erzählt, wie sie dem schwer zu bändigenden Material das Leben einhaucht.
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Ihre lebensgroßen Skulpturen schweißt Dana Meyer freihändig aus Metall. Das Ergebnis sind Kunstwerke, die in der Bewegung eingefroren schneinen. Dem Stahl solches Leben einzuhauchen, erfordert harte Arbeit.

"Ich möchte dem starren Material eine Lebendigkeit geben."


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Fast gegensätzlich scheinen sich der harte Stahl und die dynamische Bewegung ihrer Skulpturen gegenüberzustehen.

"Jenes Leben im Stahl beansprucht einen Tribut, erfordert einen Kampf. Stahl setzt sich zur Wehr. Lässt sich nur unter Feuer und schweren Hämmern formen, fordert Kraft und Ausdauer. Es ist nicht verwunderlich, dass dem Stahl nur schwer gebrechliche und zarte Figuren zu entlocken sind. Stahl will seine Kraft, seine Härte in der dargestellten Form wiederfinden."


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Eine grobe Form ihrer Skulpturen hat Dana zwar im Kopf, aber die genauen Bewegungen ergeben sich erst in der Arbeit mit dem Metall.

"Es macht für mich keinen Sinn, Skizzen zu machen, weil das Material, das Metall, eigentlich mitarbeitet."

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Tierskulpturen enstehen bei Dana Meyer besonders häufig. Ihre Werke sollen die Grenze zum Tier verwischen, der Mensch sich im Tier wiedererkennen.

"Bei einem Tier ist die Charaktereigenschaft konzentrierter."


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Dana hat schon immer gern mit den Händen gearbeitet. Eigentlich wollte sie ins Handwerk, als eine Freundin sie bat, sich mit an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule in Halle zu bewerben. Dana wurde genommen und hat im Studium ihre Liebe zur Bildhauerei entdeckt: Während Fotografie und Malerei eine rein visuelle Kunst darstellen, können Skulpturen auch erspürt werden und erfordern vom Betrachter eine räumliche Auseinandersetzung.

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Nicht nur mannshohe Skulpturen finden sich in Dana Meyers Werkbestand. An Schlechtwettertagen fertigt sie gern detailverliebte Insekten. Dabei versetzt sie sich in die Rolle als Forscherin längst vergangener Zeiten – auf Expedition, um zu sammeln und zu klassifizieren.
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Das Material studieren und ihm die Form entlocken - auch jetzt, ein paar Jahre nach ihrem Studium, ist das für Dana Meyer in ihrer Arbeit als Bildhauerin immer noch das Wichtigste.

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Fast gegensätzlich zum Bewegungsfokus ihrer bisherigen Tierarbeiten widmet sich Dana im Rahmen ihres aktuellen Arbeitsstipendiums dem Phlegma. Wie Kaminvorleger sind die auf dem Boden liegenden Tiere als Sinnbild für eine angepasste und lethargische Welt zu sehen, die vielleicht aber doch nur im Zustand vor der Entscheidung auf Taten warten.

"Phlegmatismus ist eben nicht nur Gleichgültigkeit und Selbstsucht, es ist auch die Grundlage mit Bedacht Initiative zu zeigen."



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An einer Skulptur arbeitet Dana mehrere Monate. Der entscheidende Moment ist gekommen, wenn die Skulptur in der Ausstellung steht.

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