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Die Deutsche Alleenstraße

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Sie ist Deutschlands längste Urlaubsstraße und führt wie ein grünes Band von der Ostseeinsel Rügen quer durchs Land bis zur Insel Reichenau im Bodensee. Auf fast 3.000 Kilometern verbindet die Deutsche Alleenstraße zehn Bundesländer und durchquert dabei einige der schönsten Landschaften und Sehenswürdigkeiten unserer Heimat.

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Die Idee zur "Deutschen Alleenstraße" entstand mit der Wiedervereinigung. In Westdeutschland waren viele Straßenbäume dem Verkehrsausbau zum Opfer gefallen, im Osten dagegen war kaum Geld da gewesen für neue Straßen. Seit 1992 führt ein grünes Band aus Bäumen so durch ganz Deutschland. Alleen waren ursprünglich Prestige-Objekte, die zu Adelssitzen und Herrenhäusern führten. Erst seit dem Barock wurden sie auch in der freien Landschaft angelegt.

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Breite Sandstrände, pompöse Seebrücken und reichlich Amusement auf den Promenaden - das ist die eine Seite von Rügen. Die andere besticht durch traumhaft schöne Landschaften mit malerischen Ortschaften.  Seit mehr als 150 Jahren zieht das die Gäste auf Deutschlands größte und schönste Insel.  Alles wird durch Alleen verbunden. Als Schönste von ihnen gilt die Krimlindenallee zwischen Garz und Putzbus. 500 Bäume, inzwischen fast 100 Jahre alt, säumen die Straße. Eine Allee wie aus dem Bilderbuch.

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Die Deutsche Alleenstraße führt weiter nach Südwesten, mitten hinein ins Land der 1000 Seen: die mecklenburgische Seenplatte. Hinter jedem Hügen und jedem Wald glitzert Wasser - eine üppige Landschaft und ein Paradies für Wassersportfans und Naturliebhaber. Es ist Mitteleuropas größtes geschlossenes Seengebiet. Überall kommt man an romantischen Guts- und Herrenhäusern vorbei. Heimrich der Löwe belohnte im 12. Jahrhundert seine Ritter mit einem Stück Land im Wendenland. Daher kommt der mecklenburgische Landadel.

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Mit 110 Quadratkilometern  ist sie der größte See, der vollständig innerhalb Deutschlands liegt. Sie ist bekannt für ihr klares Wasser und ihre abwechslungsreichen Ufergebiete. Im Osten grenzt ein Nationalpark an, in dem viele See- Und Fischadler ihr Einstandgebiet haben.

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Wie an einer Perlenkette reihen sich die Gewässer der Strelitzer Seenplatte. Vor allem Segler und Paddler können hier auf kleinen Wasserstraßen von einem See zu nächsten schippern. Hier haben zwei Großstädter eine neue Heimat gefunden. Anja Duklau und Andreas Krämer suchten sich ein Grundstück, bauten ein altes Haus und leben nun vom Floßtourismus.

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In Brandenburg gibt es die meisten Alleen. Insgesamt 8000 Kilometer grüne Tunnel kann man hier durchfahren. Diese Wegbepflanzung hat hier im 18. Jahrhundert mit König Friedrich Wilhelm dem Ersten begonnen. Friedrich der Große trieb den Alleenausbau weiter voran. Auch er schätzte die Vorteile der Baumreihen als Schattenspender und zur Markierung von Wegen. Allein im Jahr 1754 ließ der alte Fritz in der Mark Brandenburg 160.000 Alleenbäume pflanzen. Der alte Fritz hatte dabei aber noch etwas ganz anderes im Sinn: den Seidenanbau.

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Die Alleenstraße führt direkt nach Neuruppin. Lange war sie die preußische Musterstadt schlechthin. Zu den geradlinigen Straßen und den schmucken frühklassizistischen Häusern kam Neuruppin nach einem Großbrand im Jahr 1787. Mit seinen großen Plätzen und der restaurierten Altstadt zählt Neuruppin deshalb heute zu den bedeutenden Flächendenkmalen in Brandenburg. Südlich des Ruppiner Ländchens führt der Weg auf der Alleenstraße hinein ins Havelland.

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Neben der Straße prägt die Niedermoorlandschaft  Rhinluch den Charakter der Gegend. Sie die zu großen Teilen Naturschutzgebiet. Seltene Pflanzen und Tiere haben hier ein Zuhause. Teichfledermäuse, der Eisvogel, Seeadler und Komorane fühlen sich hier pudelwohl. Hier hat man nicht nur ein großes Herz für diese wunderbaren Vögel, sondern auch für ein ganz seltenes Reptil, das man vorm Aussterben bewahren will. Das hat sich der Biologe Norbert Schneeweiss zur Aufgabe gemacht.

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Entlang der Alleenstraße wachsen Ahorn, Linden, Kastanien oder Eichen. Selten geworden sind jedoch Obstbäume. Fallobst gilt oft als Störfaktor für den Autoverkehr. Aber sie gehören zu unserer Kulturlandschaft und sind wichtiger Lebensraum für Tiere. Kai Gildhorn macht sich deshalb stark für den Erhalt und die Nachpflanzung von Obstbäumen. Gerade erst hat er gemeinsam mit dem Land Brandenburg eine Allee wieder aufgeforstet. Und über eine App ermutigt er dazu, das herrenlose Obst der Bäume einzusammeln.

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Die Alleenstraße verlässt das Havelland und führt in den Fläming mit seinen Wäldern und Hügeln. Kommt man im Mai hier vorbei, fallen die großen weiß verhüllten Felder auf. Unter der Folie wächst „das weiße Gold der Mark“: der Spargel. Die Gegend um Beelitz ist eines der bekanntesten Anbaugebiete Deutschlands. Fast so berühmt wie der Spargel waren einst auch die Beelitzer Heilstätten. Heute kann man sie über einen Baumkronenpfad in achtzig Metern Höhe entdecken. Die Idee dazu hatten Beate und Georg Hoffmann aus der Eiffel.

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Mitten im Fläming liegt Wiesenburg. Das Schloss mit seiner Renaissance-Fassade ist weithin sichtbar. Zu DDR-Zeiten war hier eine Schule untergebracht. Nach der Wende wurde das Gelände saniert. Der große Schlosspark im Stil eines englischen Landschaftsgartens zählt zu den bedeutendsten Gartendenkmalen der Region.

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Die Dübener Heide ist wieder was sie mal war:  ein Mekka für Ruhe- und Erholungssuchende. Eingebettet zwischen die Auen von Elbe und Mulde findet man viel Wald sowie romantische Seen und Teiche über denen Seeadler und Kraniche kreisen. Diese Landschaft kann man zu Fuß, per Rad oder gar mit dem Planwagen erkunden. So macht es Familie Watzke aus Berlin.

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