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Die Eiskoenigin aus Chemnitz - Jutta Müller

Die Eiskoenigin aus Chemnitz - Jutta Müller

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Die "Grande Dame" des Eissports hat sich mit 57 Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften unauslöschlich ins Sport-Geschichtsbuch geschrieben. Sie formte Persönlichkeiten auf dem Eis, deren Namen noch heute mit langem Echo nachklingen: Tochter Gaby Seyfert, Jan Hoffmann, Anett Pötzsch und natürlich Katarina Witt.  Eine Legende zu Lebzeiten – auf Jutta Müller trifft diese Bezeichnung zweifellos zu.
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Gabriele „Gaby“ Seyfert ist der Rohdiamant in Jutta Müllers erster Trainingsgruppe. Die ehrgeizige Mutter und ihre talentierte Tochter bilden ein Erfolgsgespann, das Eiskunstlaufgeschichte schreiben wird. Jahrelang dominiert der Leistungssport das Familienleben – mit allen Vor- und Nachteilen.
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Jan Hoffmann nimmt eine Ausnahmestellung in Jutta Müllers Karriere ein. Noch heute schwärmt sie von ihrem Meisterschüler. Schließlich beendete Hoffmann seine Karriere als neunfacher DDR-Meister, vierfacher Europameister und zweifacher Weltmeister. Nach seiner Eiskunstlauflaufbahn studierte er Medizin und ist heute als Facharzt tätig.  
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Jan Hoffmann ist 1968 nicht der einzige männliche Olympia-Starter aus den Karl-Marx-Städter Bergen. Auch Günter Zöller, hoffnungsvoller Jutta Müller-Schützling, tritt für die DDR an, wird bei seinen ersten Spielen in Grenoble Elfter. 1970 wird er WM-Dritter – und setzt sich zwei Jahre später in den Westen ab. 
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Anett ist ab 1973 die neue Meisterschülerin von Frau Müller. Sie wird die erste Olympiasiegerin der DDR im Eiskunstlaufen, Meilenstein in Jutta Müllers Erfolgsgeschichte. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere trat Pötzsch nach dem Gewinn der olympischen Goldmedaille im Frühjahr 1980 vom Eiskunstlaufen zurück.
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Katarina Witt wird der schillerndste Eiskristall in Jutta Müllers Erfolgsstatistik. Die Karl-Marx-Städterin kommt als Neunjährige in die Müllersche Trainingsgruppe und revolutioniert wie keine Läuferin vor ihr das Eiskunstlaufen. Sie wird Olympiasiegerin 1984 bei den Winterspielen in Sarajevo. Viele weitere Titel sollten folgen.
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Für die Winterspiele 1988 im kanadischen Calgary setzen Läuferin und Trainerin auf einen Klassiker. Katarina Witt will als „Carmen“ Dramatik und schicksalhafte Tragik aufs Eis zaubern.

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Evelyn Großmann holt den letzten internationalen Titel für Jutta Müller und den SC Karl-Marx-Stadt. Sie wird Europameisterin in Leningrad, am gleichen Ort, wo Gaby Seyfert 20 Jahre vorher ihren letzten europäischen Titel holte. Zum letzten Mal erklingt die Hymne der Deutschen Demokratischen Republik in einem internationalen Eisstadion.
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Aljona Savchenko und Bruno Massot sind 2018 das deutsche Goldpaar. Mit ihrem Olympiasieg geht besonders für die gebürtige Ukrainerin Aljona ein Traum in Erfüllung. Ein Traum, für den sie vor 15 Jahren nach Chemnitz zieht und Jutta Müller kennenlernt. 2006 gewinnen  Aljona Savchenko und Robin Szolkowy ihre erste EM-Medaille, vier Europameister-Titel folgen. Ganze fünf Mal, so oft wie kein anderes deutsches Paar vor ihnen, kehren sie als Weltmeister nach Chemnitz zurück und werden dort gefeiert.
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Der internationale Eiskunstlaufsport vergisst Jutta Müller nicht. 2003 wird die Trainerin aus Karl-Marx-Stadt, das nun wieder Chemnitz heißt, in die Hall of Fame in Colorado Springs aufgenommen – späte Ehrung für die über ein Vierteljahrhundert lang erfolgreichste Eiskunstlauftrainerin der Welt, die mit ihren Läufern 57 Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften gewonnen hat.
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