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Los geht's

Kein Wunder, Kind!

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"Die Geige war das Instrument meiner Träume. Schon als kleines Kind wusste ich, dass ich Berufsmusikerin werden will und habe schnell verstanden, dass das ein langer Weg sein würde."

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Der Großvater Geiger, die Mutter Pianistin, der Vater Komponist - wen wundert es da noch, dass die kleine Elisabeth bald selbst zum Bogen griff. Den Unterricht beim Hochschulprofessor hatte sie einmal in der Woche; daneben hieß es: Disziplin beweisen.

"Wenn ein Kind vier Stunden am Tag fernsehen kann, dann kann es auch zwei Stunden lang üben!"

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"Ich hatte als Kind eine Begabung, aber als Wunderkind würde ich mich nicht bezeichnen. Dieser Begriff sollte denjenigen vorbehalten bleiben, deren Fähigkeiten nicht erklärbar sind."






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Elisabeth wurde in Halle geboren, gelebt hat sie unter anderem schon in Hannover, Sankt Petersburg und Seoul. Momentan studiert die 24-jährige im vergleichsweise kleinen Weimar:

"Als Musikstudent wählt man nicht eine Stadt aus, sondern den Professor, zu dem man passt. Wo er ist, bewirbt man sich. Ich wollte unbedingt zu Professor Eichhorn in Weimar. Darum bin ich hier."

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Vor fünf Jahren sucht Elisabeth an ihrer Hochschule einen Akkordeonisten, einen bestimmten Tango im Kopf, den sie unbedingt einmal aufführen will. Es meldet sich Nemanja Lukic und aus einem Tango werden viele, aus der losen Zusammenkunft das Devion Duo und aus den musikalischen Partnern auch privat ein Paar.

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"Dieses Stück hat mein Vater komponiert. Es stellt die Situation vor dem Einschlafen dar. Am Anfang spiele ich Vierteltöne, die wie quälende, kreisende Gedanken klingen. Im ruhigen Teil hört man den Atem des Menschen, gespielt vom Akkordeon."

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Viele Duo-Partner sind Paare oder Geschwister. Elisabeths Freund Nemanja wundert das nicht.

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Elisabeths Geige ist eine Leihgabe der Deutschen Stitung Musikleben. Erbaut im Jahr 1849 lässt sich heute nicht mehr sagen, durch welche Hände sie bereits gegangen ist. Sicher ist, dass sie einmal dem Konzertmeister eines Rundfunkorchesters gehört hat. Trotz ihrer fast 170 Jahre ist diese Geige gerade mal jugendlich, verglichen mit Geigen aus dem 17. Jahrhundert, die immer noch gespielt werden.

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"Die Geige ist ein unglaublich wandelbares Instrument. Es gibt so viele verschiedene Spielweisen - das ist faszinierend. Ständig entdecke ich darin eine weitere Stimme."

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Mindestens vier Stunden üben am Tag - wenn Elisabeth die nicht schafft, kommt das schlechte Gewissen. Im Zug - bei der Reise zu Konzerten, ihrem Freund oder zur Familie - holt sie wenigstens ihre Noten raus.

"Ein großer Teil des Übens passiert im Kopf. Man kann auch rein mental üben, ohne Instrument. Allein wenn man die Noten liest, lässt sich schon eine erste Interpretationsidee herausbilden."

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Die nächsten Jahre will Elisabeth Gebhardt in Weimar bleiben, weiter studieren. Wohin es sie danach zieht, ist noch nicht klar. Nur eines weiß sie mit Sicherheit: Ihre Geige wird sie auf diesem Weg begleiten.

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