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Schafft Sachsen das?

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Schafft Sachsen das?

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Kriminalität

Rechtsextremistische Mordanschläge, Brände vor und Schlägereien in Flüchtlingseinrichtungen, Diebstähle durch Asylbewerber und überforderte Behörden machen in Sachsen Schlagzeilen. Können wir trotz Zuwanderung ein sicheres Land bleiben? Und hat die Polizei tatsächlich alles unter Kontrolle?
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Die Zahlen zeigen es: Zwar gab es 2015 in Sachsen insgesamt weniger Tatverdächtige als 2014, die politische motivierte Kriminalität (PMK) in Sachsen hat aber über die vergangenen Jahre zugenommen. Und das sowohl auf Seiten der Zuwanderer, als auch von linken und rechten Akteuren.

2015 war jeder 15. Tatverdächtige in Sachsen ein Zuwanderer. Den höchsten Anteil an tatverdächtigen Zuwanderern gab es dabei mit rund 81% bei Menschen mit algerischer Staatsangehörigkeit. Unter den zugewanderten Syrern lag die Zahl der Tatverdächtigen mit 1,4% am niedrigsten. Wie kommt es zu diesen Unterschieden?
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Der Kriminologe und ehemalige niedersächsische Justizminister Christian Pfeiffer erklärt sich die Diskrepanz bei der Zahl der tatverdächtigen Zuwanderer bezüglich der unterschiedlichen Herkunftsländer mit den unterschiedlichen Perspektiven, die sich den Zuwanderern hier in Deutschland bieten. Während Syrer, Iraner, Iraker und Eritreer eine relativ gute Bleibeperspektive haben, trifft das beispielweise auf Leute mit afghanischer Staatsangehörigkeit nicht zu.
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Christian Pfeiffer, Kriminologe

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Christian Pfeiffer, Kriminologe

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Aber auch kulturelle Unterschiede können zu Auseinandersetzungen zwischen den Zugewanderten und den bereits in Deutschland lebenden Menschen führen. Christian Pfeiffer führt hier die sogenannte "Macho-Kultur" an.

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Christian Pfeiffer, Kriminologe

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Welche Rolle übernimmt also die Polizei um einen Anstieg der Kriminalität durch Zugewanderte zu verhindern?

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Mit der steigenden Zahl der Zuwanderer hat aber nicht nur die Kriminalität durch Ausländer, sondern auch die politisch motivierte Kriminalität von rechts und links zugenommen. Im bundesweiten Vergleich fällt rechtsextreme Gewalt in Sachsen besonders stark aus. Allein 2015 gab es 118 Angriffe auf die rund 225 Asylunterkünfte in Sachsen.

Tom Mannewitz ist Extremismusforscher an der TU Chemnitz. Im Interview erklärt er, warum die Ablehnung gegen Zuwanderer in Ostdeutschland besonders stark ausgeprägt ist.
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Tom Mannewitz, Extremismusforscher

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Tom Mannewitz, Extremismusforscher

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Tom Mannewitz erklärt, warum gerade jetzt rechtsextreme Strömungen relativ erfolgreich sind.

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Die sächsische Polizei reagiert auf jede Art des Kriminalitätsanstiegs. Eine ihrer relativ neuen Aufgaben besteht darin, für die Sicherheit in und um Asylbewerberheimen zu sorgen. Mittlerweile wurde die Polizei schon zu fast jedem sächsischen Flüchtlingsheim gerufen.

Stefan Walther, Sprecher der Bereitschaftspolizei, sieht ein großes Problem in der Spaltung der Gesellschaft.
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Stefan Walther, Pressesprecher

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Enya Sommerfeld

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Auch Enya Sommerfeld, die sich noch in der Ausbildung zur Polizistin befindet, sieht in der Spaltung der Gesellschaft eine große Herausforderung für die Arbeit der Polizei.

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Tiffany Eichhorn

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Tiffany Eichhorn befindet sich ebenfalls in der Ausbildung. Im Moment hat sie den Eindruck, dass die Polizei die Situation unter Kontrolle hat. In Zukunft könnte das aber schwieriger werden.

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