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Julia Preuß Naechste Generation

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...hat Schauspielerin Julia Preuß schon als Kind gespürt.
"Wie ein Buch, das man aufschlägt und dann ist man in einer Geschichte gefangen."

Heute ist sie festes Ensemblemitglied am Schauspiel Leipzig und spielt in der neuen Inszenierung des Faust die Margarethe.






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Ihre ersten Schauspielerfahrungen sammelte sie im Jugendclub. Mit 19 begann sie ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig.

" Wenn ich jetzt daran zurückdenke, denke ich oft, wie jung und naiv ich war. Ich glaube ich war permanent überfordert."

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Intendant Enrico Lübbe inszeniert Goethes Faust als Theaterabend, der auf der Hauptbühne des Schauspiels beginnt und im zweiten Teil das Publikum auf eine Art Themen-Tour durch Leipzig mitnimmt.

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"Es ist ja schon ein geiler Bogen, den man als Schauspielerin spielen darf. Aber gleichzeitig habe ich zu Beginn der Proben gemerkt, dass man von Klischees und Vorurteilen erschlagen wird. Ich habe sofort an meine Schulzeit gedacht."

Das Gretchen aus der Schulzeit wird vor allem als Opfer dargestellt. Intendant und Regisseur Enrico Lübbe rückt diese Rolle gezielt weg vom "blondgezopften Mädchen am Spinnrad". Julia Preuß schüttelt diese Unschuld ab und wird zu Margarethe.

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"Sie ist immer angstfrei und probiert sich aus und gibt immer wahnsinnig viel in die Rollen rein." (E. Lübbe)

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Für Julia Preuß ist das Theater vor allen Dingen ein Ort, an dem sich Menschen begegnen können, ein Raum für Dialog und Auseinandersetzung. Sie möchte das Publikum einbeziehen, die Grenzen zwischen Bühne und Zuschauerraum auflösen und sich in einen gemeinsamen Rausch begeben.

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Die Theaterwelt kann Geborgenheit spenden, sie kann einen aber auch auffressen.
Bei aller Leidenschaft ist es Julia Preuß wichtig, berufliches und privates von einander zu trennen.
Sie grenzt sich ab von Rollen und Emotionen und nimmt höchstens ein paar blaue Flecken mit nach Hause.

"Mich langweilt es, sich permanent gefühlsmäßig in eine Figur reinzugeben, ich finde auch nicht, dass das Teil des Berufes ist."




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"Man trifft sich, man begegnet sich und dann guckt man, was geschieht. Und das finde ich unglaublich spannend. Das ist total toll. Ich könnte mir das nicht wegdenken."

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