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Kaur Hensel Naechste Generation

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Er hat allen Grund zum Lachen: Der 29-jährige Modedesigner Kaur Hensel gründet in Halle sein eigenes Label für Hemden und gehört zu den Finalisten des renommierten FASH Award 2018.

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2018 ist Kaur Hensel mit seiner Kollektion "DIE SUCHE NACH DEM OTS" für den FASH Award nominiert worden. 2014 hat er den Preis sogar schon gewonnen, das war noch während seines Modestudiums an der Burg Giebichenstein in Halle.

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stammt neben Geschichten wie Michael Endes "Die unendliche Geschichte" und "Alice im Wunderland" aus alten Sagen - die Initialzündung zur Kollektion kam ihm jedoch beim Lesen von Herrmann Hesses "Steppenwolf".

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Wie er auf die konkreten Entwürfe, Masken und Formen gekommen ist, erzählt Kaur Hensel im Interview.

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Das will Kaur mit seiner Kollektion. Sie bewegt sich zwischen dem Bekannten und dem Fremden, dem Menschlichen und dem Tierischen und dem Fabelwesenhaften. Grenzen sind für Kaur etwas Gutes, denn er fühlt sich von ihnen nicht limitiert, sondern angeregt, Neues kennen zu lernen.

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Mode-Professorin Heike Becker von der Burg Giebichenstein kennt Kaur als "einen sehr fleißigen, motivierten, ruhigen Studenten, sehr seiner Sache verhaftet, der ganz stringent sein Ziel verfolgt." Seine Kollektion hat sie sehr beeindruckt. Von der Prüfungskommission wurde sie einstimmig als sehr gut bewertet.

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Gebürtig stammt Kaur Hensel aus Estland, aufgewachsen ist er in Berlin. Dort wollte er aber nicht bleiben - und arbeitet lieber in Halle, an einem Ort, den er sehr gut kennt, in der die Wege kurz sind und wo er sich ganz auf seine Arbeit konzentrieren kann. Die Burg unterstützt seine Label-Gründung indirekt, indem er ein preisgünstiges Atelier im Designhaus Halle nutzen kann.

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"Haemd", so heißt das Label, das Kaur Hensel gerade zusammen mit seinem Partner Sven Hildebrand gründet. Sie wollen sich ganz auf eben dieses eine Kleidungsstück beschränken. Im Video erklärt er, warum.

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Diesen sogenannten "Kratt" hat Kaur von seinen Eltern geschenkt bekommen. Er soll ihm und seiner neuen Firma Glück bringen und ist bestückt mit persönlichen Dingen, wie einem Manschettenknopf seines Großvaters, Angelutensilien des Vaters und Schmuck seiner Mutter.

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Das erste Produkt des Labels ist auch schon eine Ausnahme: Ein Binder. Kaurs Business-Partner Sven hatte von seinem Großvater dutzende Krawatten aus den 80er-Jahren geerbt - sie waren breit und nicht mehr modisch. Daraus haben die beiden diese schmalen Binder gemacht.

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"Mode für mich mehr als nur Bekleidung. Man kann Geschichten mit Mode erzählen, man kann Emotionen wecken und mit ganz vielen verschiedenen Fragestellungen spielen, mit denen sich die Gesellschaft beschäftigt, und darauf Einfluss nehmen und da mitdiskutieren, wie wir uns selbst sehen, wie wir unsere Welt sehen, wie wir leben wollen, wie wir mit anderen Leuten umgehen wollen."

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