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Los geht's

Landesgartenschau Schmalkalden

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Bis zum 4. Oktober lädt Schmalkalden zur Landesgartenschau ein. Drei Parks, die Innenstadt und ein Schloss wurden in den vergangenen drei Jahren herausgeputzt.

Folgen Sie uns auf einer Reise über das 13 Hektar große Gelände!



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Schmalkalden lädt ein, auf eine Reise zu gehen: in die Gärten, in die Altstadt, in den herrlichen Schlosspark. Besucher können hier, in der Mitte Deutschlands sehen, wie aus Industriebrachen Parkflächen geworden sind.

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Schmalkalden bekam den Zuschlag für die Landesgartenschau vor sechs Jahren. Gästeführer Norbert Hospes freute sich darüber ganz besonders. Der gebürtige Hesse ist Wahl-Thüringer und begleitet Besucher über das Gelände. Auf einem gut zweistündigen Spaziergang erzählt er Geschichten - von der Landesgartenschau und manchmal auch von sich.

Mit ihm gemeinsam begeben wir uns auf eine traumhafte Gartenreise.

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Der Rundgang über die Landesgartenschau beginnt im Westendpark, direkt am Bahnhof von Schmalkalden.

An die ehemalige Industriebrache erinnern nur noch die Container auf der anderen Seite des Flusses Schmakalde. Der Fluss gab der Stadt auch den Namen.

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So sah es hier einmal aus. Unkraut, Schrott und Ruinen prägten das Bild.


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Der Fluss Schmalkalde gab der  Stadt ihren Namen. Vor der Gestaltung des Parks verirrte sich kaum jemand hierher. Ein Ufer gab es nicht, es war unmöglich ans Wasser zu kommen. 

Jetzt können die Schmalkaldener  auf Sitz- und Treppenstufen am Südufer des Flusses verweilen  und sich erholen.

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Im Westendpark widmen sich die Zeitgärten der Geschichte der Stadt. Installationen und Kunstwerke erzählen davon.

An der Fachhochschule in Schmalkalden werden Studenten beispielsweise zu Informatikern oder Maschinenbauern ausgebildet. Auf einem grünen Riesen-Leiterplatte darf deshalb auch gespielt werden.

Reformation und Industrie sind Themen in den Zeitgärten. Die Heilige Elisabeth, Luther und Melanchthon gehören zu den Persönlichkeiten, die ihre Spuren in der Stadt hinterlassen haben. Im Park stehen sie als Bronzefiguren.

Gästeführer Norbert Hospes nimmt uns mit in den Garten "Zeit für Eisen".

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Ohne Holz wäre die Eisenverarbeitung in Schmalkalden nicht möglich gewesen. Ende des 16. Jahrhunderts war der Thüringer Wald nahezu abgeholzt und drohte zu versteppen. Der Hessische Landgraf Moritz erließ deshalb die erste Baumschutzsatzung.

Die Stelen aus Holz erzählen mit verschiedenen Inschriften von der Bedeutung des Rohstoffs für die Region.

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"Ein Baum der fällt, macht mehr Krach als ein Baum der wächst"

(Zitat auf einer der Holzstelen)



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Die Heilige Elisabeth verweilte in Schmalkalden. Hier sah sie ihren geliebten Mann Ludwig zum letzten Mal, bevor zu einem Kreuzzug aufbrach, von dem er nicht zurückkehrte.

Auch Martin Luther wohnte hier in den entscheidenden Tagen vor der Gründung des Schmalkaldischen Bundes im Jahre 1531, in dem sich Städte aus ganz Europa zusammenschlossen, um die katholische Kirche zu reformieren.






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Die Siechenteiche sind ein Naturschutzgebiet erster Ordnung. Deswegen durfte hier auch nur ganz behutsam eingegriffen werden.

Ein einladender Holzsteg zieht sich zwischen den Teichen entlang, Terrassen mit Bänken laden zum Sitzen ein.

Die Teiche werden von einer eigenen Quelle gespeist. Das Wasser ist ganz klar. Noch vor 100 Jahren wuschen hier Frauen ihre Wäsche.

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Heimische Tiere des Waldes - mal ganz natürlich, mal eher abstrakt, stehen am Weg entlang der Siechenteiche. Geschnitzt haben die Figuren Lehrlinge der Schnitzschule Empfertshausen in der Rhön.

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Die Schnitzschule hat eine lange Tradition. Schon vor über 100 Jahren wurden hier die ersten Holzschnitzer ausgebildet.

In einer Projektarbeit sind viele Skulpturen entstanden, die jetzt auf der Landesgartenschau stehen. Hier können Sie den angehenden Bildhauern mal über die Schulter schaun.

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Auch die 1.000 Jahre alte Innenstadt von Schmalkalden hat sich herausgeputzt. Der Weg zum Schloss - dem Ziel der Landesgartenschau - führt vorbei an den Kemenaten des alten Rathauses, an hübschen Fachwerkhäusern entlang, die Wohnungen, kleine Geschäfte und Restaurants beherbergen.

Luther predigte in der Stadtkirche St. Georg, eine der schönsten gotischen Hallenkirchen Thüringens.

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Hoch hinaus: Die Stadtkirche St. Georg mal aus einer anderen Perspektive.

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Besonders stolz sind die Schmalkaldener auf das Lutherhaus. Hier wohnte Martin Luther in den entscheidenden Tagen vor der Gründung des Schmalkaldischen Bundes im Jahre 1530, in dem sich Städte aus ganz Europa zusammenschlossen, um die katholische Kirche zu reformieren.

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Durch diese Gasse führt der Weg zum Schloss - dem Ziel der Landesgartenschau.

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So sah es hier noch vor einem halben Jahr aus. Der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten fehlte lange das Geld, die historischen Terrassengärten wieder herzurichten. Erst durch die Landesgartenschau wurde das möglich.

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Nach historischen Plänen sollen hier Blumen wachsen und Kräuter- und Gemüsebeete angelegt werden.

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Das Ziel der Gartenreise ist erreicht. Wer auf der Terasse des Schlosses ankommt, wird mit einem zauberhaften Blick über die Stadt belohnt!

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