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Los geht's

Mein Sommer im Trabant

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Fünf Trabifans aus Thüringen machen eine Tour durch Ostdeutschland! Ihre „Weltreise“ führt sie einmal quer durch Ostdeutschland in die Doppelgängerorte der berühmten Vorbilder im Ausland. Natürlich in ihren Lieblings-Zweitaktern! Das Zelt auf dem Dach dient als Übernachtungsmöglichkeit. Was kann da schon schiefgehen?
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Im Konvoi geht es vom heimischen Mühlhausen über Kanada, Lichtenstein und Amerika in Sachsen. Dann folgen Neu-Seeland und Sibirien in der Lausitz. Über Philadelphia und Krakau führt sie ihr Weg weiter nach Kamerun, Rom, Afrika und Strasburg, bis die Truppe endlich am Strand der Ostsee angelangt ist. 10 Tage haben die drei und ihre Begleiter für insgesamt 1560 Kilometer eingeplant.
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In Kanada lernt die Reisegruppe den Bürgermeister kennen. Der ist zu Ehren der Gäste im Trabant gekommen und hat für den Besuch Pancakes mit Ahornsirup auftischen lassen. Entstanden ist die kleine Waldsiedlung 1930. Den Namen Kanada bekam sie, weil die Menschen hier damals in primitiven Holzhütten gewohnt haben – und man scherzhaft sagte: „Hier siehts ja aus wie in Kanada.“ Und das ist bis heute so geblieben.
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60 Kilometer von Kanada entfernt liegt das sächsische Lichtenstein. Der Ort gilt als die „grüne Vorstadt“ des Erzgebirges. Knapp 12.000 Einwohner leben hier im Schatten des gleichnamigen Schlosses. Eine weitere Attraktion ist die berühmte Miniwelt. 100 weltbekannte Miniaturbauwerke im Maßstab 1:25 warten hier auf den Besucher.
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Von Lichtenstein geht es nun weiter nach Amerika! 36 Kilometer sind es bis ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Wie der Ort zu seinem Namen kam? Ganz einfach: früher war hier eine Kattundruckerei, die für Besucher nur über die Mulde zu erreichen war. Jeder musste also über den „großen Teich“ – und daraus wurde: Amerika. Hier wartet eine Überraschung auf die Reisenden – ein echter Trabi auf Schienen!
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Ab hier geht es für die Trabis Richtung Brandenburg. Das nächste Etappenziel ist Sibirien. Das liegt 160 Kilometer von Amerika entfernt. 15 Menschen sollen noch in Sibirien leben.  Nach der Wende sind viele Familien aus Sibirien weggezogen. Zurück gelassen haben sie marode Häuser. Auf der Suche nach Sibirien stoßen die drei auf ein riesiges Stahlgerüst: die alte Förderbrücke F60!  Der Technik-Gigant ist mehr als 500 Meter lang, 200 Meter breit und 80 Meter hoch. Die Truppe schaut sich den Stahlkoloss genauer an. Von den Einheimischen wird die F60 auch liebevoll „liegender Eiffelturm“ genannt.
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Das brandenburgische Nee-Seeland liegt quasi um die Ecke von Sibirien. Nach nur 20 Minuten und 10 Kilometern ist die Trabi-Karawane schon am Ziel. Kängurus und Koalas gibt es dort leider nicht, dafür aber viele wunderschöne Seen. Die Nacht verbringen sie hier am Ufer des Partwitzer Sees auf einem Campingplatz.
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Das Original ist eine Industriestadt in Amerika. Der Doppelgänger liegt in Brandenburg in der Nähe von Berlin. Gegründet wurde Philadelphia von Friedrich dem Großen im Jahr 1772. In dem sumpfigen und sandigen Gebiet siedelte er die Bürger an, die eigentlich nach Amerika auswandern wollten. Neun Kolonien wurden gegründet- eine davon ist Philadelphia. Der Ort hat heute rund 300 Einwohner. In einem Hinterhof hält der Verein der Schlepperfreunde ein Treffen ab.
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Das nächste Ziel liegt nur vier Kilometer von Philadelphia entfernt. Die Siedlung Neu-Boston im Landkreis Oder-Spree ist so klein, dass sie nicht einmal ein richtiges Ortsschild hat. Drumherum schöne Gegend, Wälder und Felder weit und breit. So schnell man nach Boston reingefahren ist, so schnell ist man auch wieder draußen.
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Rund 150 Kilometer geht es durch die wunderschöne mitteldeutsche Landschaft nach Sachsen-Anhalt. Hier liegt der nächste Doppelgänger-Ort: Krakau. Hier ist Mittagspause angesagt: Suppe mit Würstchen steht auf dem Menü, Krakauer Würstchen natürlich! Diese kommen in die so genannte „Krümmersuppe“ - so kochen echte Trabifans!
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Am 7. Reisetag laufen die Motoren der Trabis schon früh auf Hochtouren. Die Reise geht nach Kamerun. Der Doppelgängerort liegt im Norden Brandenburgs im schönen Havelland - fünf Häuser und viel, viel weites Land. Vor ihnen liegen knapp 100 Kilometer vorbei an endlosen Sonnenblumenfeldern und durch einsame Alleen. Wegweiser nach Kamerun gibt es keine. und so landen die Trabi-Fans stattdessen auf einem Flugplatz.
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Die Trabi-Karawane macht sich auf zum nächsten Etappenziel, Von Kamerun in Brandenburg geht es nach Rom in Mecklenburg-Vorpommern. Die Bundesstraße 191 verläuft hier direkt durch die Gemeinde. Drei Sehenswürdigkeiten sind hier zu bewundern: eine Fachwerkkirche aus dem 17. Jahrhundert, die neugotische Kirche von 1870/71 und ein im 14. Jahrhundert erbauter ehemaliger Wartturm, der Bestandteil des äußeren Grenzsicherungsrings um die Stadt Parchim war. Doch unsere Trabi-Freunde haben es eilig und brechen unversehens zum nächsten Ziel auf.
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160 Kilometer von Rom entfernt in Brandenburg in der Uckermark liegt Afrika. Der Ort selbst sieht ziemlich deutsch aus. Doch kurz hinter dem kleinen Ort mit den sechs Häusern wird es dann richtig afrikanisch. An diesen Tieren können unsere Weltenbummler einfach nicht vorbeifahren. Sie schmeißen den Plan für heute über den Haufen und steuern die Straußenfarm von Familie Rätz an.
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Die letzte Station liegt im original in Frankreich. Es geht in die kleine Stadt Strasburg - hier in Mecklenburg-Vorpommern. Nach nur 60 Kilometern sind unsere Trabifreunde schon angekommen. Doch ganz ist die Reise noch nicht vorbei, denn sie haben einen Tipp bekommen: in der Nähe von Strasburg soll das wahrscheinlich nördlichste Weingut Deutschlands liegen. Das müssen sie sich unbedingt anschauen.
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Vom Weingut aus sind es nur noch 45 Kilometer bis ans Oderhaff. Dort liegt Grambin: die Endstation auf dieser Tour. Die Freunde können die Ostsee schon fast riechen. Nach knapp einer Stunde kommen sie erschöpft, aber glücklich auf dem Campingplatz an. Ganze 1560 Kilometer und 12 Doppelgängerorte liegen hinter ihnen. Nun haben sie sich eine Auszeit verdient.
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