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Mitteldeutschlands Paradiese

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Warum in die Ferne schweifen, wenn das Paradies doch vor der Haustür liegt? Es ist die richtige Zeit für eine Landpartie. Vorbei an der Thüringer Städtekette zieht es Axel Bulthaupt in den Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal, auf die Harzer Bergwiesen, in die Elb-Auen, in die Dübener Heide, nach Trebsen und Frohburg, bis sich im kleinen Örtchen Crawinkel am Thüringer Wald der Kreis schließt.

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Mit seinen sanften Hügeln und den großflächigen Waldgebieten der Thüringer Berge ist es das grüne Herz Deutschlands. Mit dem Werratal und dem Schiefergebirge. Und auch den vielen kulturellen Stätten die sich hier aneinander reihen. Die Lutherstadt Eisenach, die alte Residenzstadt Gotha, das hauptstädtische Erfurt, das klassische Weimar, das akademische Jena oder das grüne Gera.

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In einem der letzten Beschlüsse des Ministerrats der DDR wurde die Errichtung des Naturparks Eichsfeld Hainich Werratal festgelegt. Er umfasst 5 Prozent der Gesamtfläche Thüringens. Ein großer Teil davon liegt im Eichsfeld.   Im Naturpark steht der größte und älteste Eibenwald Thüringens. Die Bäume sind ca. 150 Jahre alt. Der Luther-Wasserfall ist sicher der bekannteste Wasserfall im Naturpark. Und es ist auch ein ganz besonderer Wasserfall.

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Als Dieter nach 18 Jahren seinen Kiosk im Kölner Stadtbezirk Kalk verkaufte machte sich das Ehepaar Gleisner auf die Suche nach einen neuen zu Hause. Viele Regionen durchreisten sie mit ihrem Motorrad. Als sie ins Werratal kamen wurden sie fündig. Überwältig von der Natur und den Menschen kauften sie ein Haus und leben seit 2007 im Eichsfeld. Etwas Wehmut kommt nur zur Karnevalszeit auf aber das vergeht schnell. Et kütt wie ett kütt...es kommt wie es kommt.

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Noch um 1950 hatte jeder Bergbauer im Harz zwei oder drei dieser Harzer Kühe. Doch in den Siebzigern war das rote Höhenvieh so gut wie ausgestorben. Zu klein, zu wenig Milch, zu wenig Fleisch. Mittlerweile haben Susann und Uwe Thielecke einen eigenen Zuchtbetrieb mit 550 Rindern aufgebaut, betreiben Hofschlachtung, und bieten in ihren gemütlichen Restaurant und dem Hofladen Produkte in Bio-Quialität aus eigener Herstellung an.

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Im Mittellandkanal ist viel Verkehr und das bedeutet trübes Wasser. Hier fühlt der Zander sich besonders wohl. Marcel Wiebeck und seine Freunde warten geduldig, manchmal stundenlang auf den großen Fang. Doch den Zander zu fangen, erfordert viel Geduld und Erfahrung. Davon hat Marcel Wiebeck reichlich. Wenn er nicht gerade privat die Rute auswirft, verdient er sein Geld als Angelführer.

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Der zweitlängste Fluss Deutschlands war schon immer eine Lebensader. Ein idealer Ort für Erholungssuchende und ein wichtiger Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten.  Besonders die Altarme der Elbe sind spannend für Ornithologen und andere Naturfreunde. Sie sind Teil der Auenlandschaft und dem Wechsel von Hoch und Niedrigwasser unterworfen. Tiere- und Pflanzen sind diesen Bedingungen angepasst. Altarme entstehen durch die normale Flußdynamik, aber auch der Mensch hat seine Hände im Spiel. Durch den Bau von Deichen und Buhnen wird der Verlauf der Elbe beeinflusst. Auch dadurch werden Teile des Flusses abgeschnitten und versumpfen.

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Axel Schonert, Biologe und Naturschützer aus Leidenschaft, zeigt seine Herzensangelegenheit: die Elbauen. Er weiß genau was hier kreucht und fleucht, piept und zwitschert.  Das Gewässer ist eins der wichtigsten Vogelschutzgebiete in ganz Sachsen-Anhalt - doch es ist kaum Wasser drin. Die Elbe als ein Flachlandfluss ist normalerweise in ihrer Flussdynamik darauf angelegt, Seitenerosion zu betreiben. Das haben wir durch wasserbauliche Maßnahmen verhindert. Die Wasservögel ziehen weiter und die Vielfalt der Arten geht zurück.

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Nur 30 Kilometer weiter südlich liegt eine weitere traumhafte Landschaft: durch die Saaleeiszeit geprägt, mit sandigen Böden und dem größten Mischwald Mitteldeutschlands: die Dübener Heide. Ein geradezu paradiesisches Fleckchen Erde - zwischen Elbe und Mulde - ideal für Ausflüge, Wanderungen, Radtouren oder um hier ein paar entspannte Tage zu verbringen. Sandra Plato und ihrem Mann Andre Otto betreiben hier am Rand von Bad Schmiedeberg seit vier Jahren einen Campingplatz mit riesigen alten Fichten, einem Naturbadesee in nächster Nähe, direkt am Elberadweg und vor allem: mit viel viel Liebe.

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Zehntausende Besucher strömen an einem Wochenende im Jahr in das kleine Muldestädtchen Trebsen. Sie alle sind gekommen, um ein Spektakel zu sehen, das in der Region seinesgleichen sucht. Denn dann wird das kleine Schloss am Rande der Stadt zum Treffpunkt für Völkerverständigung mit dem wohl ungewöhnlichsten Sportfest der Region: Die internationalen Highland Games Trebsen. Seit den ersten Highland Games im Jahr 2000, ist auch Familie Kuhnes mit dabei.

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In Crawinkel, rund 50 km von der Landeshauptstadt Erfurt entfernt, stößt man auf ganz besonderes Fleckchen Erde: so ursprünglich, so wild, so artenreich. Und ohne Heinz Bley wäre es nicht das, was es nun ist. Die Thüringeti. Hunderte von Rindern ziehen frei durch die Landschaft, Wildpferde grasen auf endlosen Weiden. Ein Paradies für Tiere. Und als ob das nicht genug wäre, scheint es hier auch noch echte Cowboys zu geben.Das sind Heinz Bley und seine Kollegen, die eine Rinderherde auf die Sommerweiden treiben. Ein Spektakel an dem die Hobbycowboys sichtlich Spaß haben und auch die Rinder zeigen sich folgsam

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