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naechste generation lisa keller

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Beim Porzellanhersteller Kahla in Thüringen gestaltet eine 31-jährige Kreative als Senior Designerin die Tischkultur von morgen -
und nach Feierabend auch noch die Tische selber.
Ein Werksbesuch bei Lisa Keller.
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Ein Studienprojekt brachte Lisa Keller das erste Mal nach Kahla. Damals lernte sie auch Barbara Schmidt kennen, die seit Jahren stilprägende Designerin des Porzellanwerkes, in deren Fußstapfen Lisa nun allmählich tritt.
Und dann stellte eine Professorin der begabten Design-Studentin die Frage, was sie nach ihrem Abschluss eigentlich machen wolle...

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"Ich muss mich nicht verbiegen, um hier zu arbeiten. Ich bin mit dem, was mir gefällt und was ich gestalten möchte, einfach nah an der Kahla-DNA.
Aber ich habe gelernt, dass man irgendwo auch immer gucken muss: Wo bleibt man bei sich? Und was ist eigentlich meins?"
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Von ihrem innovativen Kaffeebecher „Cupit“ musste Lisa Keller die meisten Kollegen bei Kahla erst mal überzeugen. Nachdem sie das geschafft hatte, heimste sie gleich mehrere Designpreise dafür ein.

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Wenn Lisa heute in den Werkshallen ihre Designs zu Hunderten und Tausenden aus den Öfen kommen sieht, packt sie noch immer das Staunen.

Besonders heftig war das zu Anfang in den großen Warenhäusern, erzählt sie:

"Ich hab dann manchmal überlegt, ob ich nicht mal zu den Verkäufern hingehen soll, um ihnen zu erzählen, dass das mein Dekor ist, das sie da verkaufen."

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Mit diesem Wunsch kamen vor etwa zwei Jahren die Kollegen vom Vertrieb auf Lisa zu. Die war erstmal ratlos, aber dann…

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Die Kollektion „System Plus“ steht in vielen Gaststätten auf den Tischen. Lisa Keller soll den Stapeltassen eine jüngere Schwester schenken, die sich perfekt in den alten Stapel einfügt, aber trotzdem insgesamt moderner wirkt. 
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Etwas geradliniger als bisher sollen die werden.
Solche Entwürfe könnte man schnell mit Computer und 3D-Drucker herstellen. Aber Lisa schnitzt die Henkel viel lieber aus Gips.

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"… ist für mich, wenn es den Nutzer nicht einschränkt. Wenn es Freiraum gibt, wie man dieses Objekt in seinen Alltag einbindet. Es muss Laune machen, man muss Spaß haben an dem Produkt. Gutes Design ist Lebensqualität."

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Dabei lässt sie sich gern von der Natur inspirieren. Und wenn Lisa Keller in den wärmeren Monaten mit dem Fahrrad von ihrer Jenaer Wohnung ins Werk geradelt kommt, dann hat sie oft schon ein ganzes Bündel neuer Ideen gesammelt.

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Die zarten Blüten und Blätter für das neue Dekor malt Lisa Keller am liebsten auf Aquarell-Papier. Doch später muss das Dekor die Gluthitze des Brennofens überstehen...

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„Mein Freund und ich, wir sind beides Designer. Wir haben hier ein Studio, hinten auf dem Gelände – und da machen wir Prototypen für Möbel und Accessoires.“ 

Lisa Keller und Fynn Freyschmidt über ihre gemeinsame Arbeit nach Feierabend und am Samstag:

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"Als Designer ist man immer Designer. Egal ob wir jetzt am Grillen sind oder schon im Bett liegen – es ist unser Lebenselixier, das wir halt gestalten und uns über Dinge Gedanken machen: Wie sie besser funktionieren könnten. Was man anders machen könnte. Was gut ist, gerade.
Diese Gespräche, die enden eigentlich nicht; diese Ideen, die man generiert. Man hat‘s ja immer direkt bildlich vor Augen, ja? 'Lass uns doch mal jetzt ‘ne Schlafcouch gestalten', ja und dann stellt man sich die vor: 'Wenn wir jetzt diese Schlafcouch hätten, wer würde die verwenden…'. Das heißt Du hast eigentlich so was wie ein Universum, was Du Dir baust - und in dem Du dann schon halb lebst, obwohl‘s noch gar nicht da ist."
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