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Naechste Generation - Mai Hong Trang

Naechste Generation - Mai Hong Trang

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Dresden boomt und hat mit steigenden Mieten und Wohnraummangel zu kämpfen. Für solche Herausforderungen sucht man in der Städteplanung und Architektur Lösungen. Die Impulse kommen dabei oft aus der Forschung. Auch Mai, Hong Trang setzt sich als Diplom-Ingenieurin im Bereich Architektur mit diesen Themen auseinander, z.B. mit innovativen Wohnkonzepten wie dem "Micro Living".
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Bei dem Begriff denkt man gleich an Studentenheime wie diesem hier in Dresden. Mikrowohnen bedeutet aber etwas anderes:
"Dabei geht es aber nicht nur ums billige Wohnen auf kleinem Raum aus der Not heraus, sondern ums bewusste Reduzieren. Auch das kann zu mehr Lebensqualität führen.
Wichtig ist auch, dass die Wohnqualität eben im Mittelpunkt steht und nicht die Quadratmeter als Maßeinheit."
(Mai, Hong Trang)

Für ihre  Diplomarbeit an der TU Dresden befragte Mai Studierende, wie sie später gerne wohnen würden.
Das Ergebnis: Sie wären auch nach dem Studium bereit, weiterhin auf kleinem Raum zu leben. Allerdings unter bestimmten Voraussetzungen.

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Trang hat ein eigenes Konzept für ein Mikrowohnhaus entworfen. Für ihr Modell hat sie sich von einem traditionellen japanischen Lampion inspirieren lassen. Die durchbrochene Außenfassade soll Licht ins Haus lassen und Offenheit ausstrahlen, den Bewohnern aber dennoch Privatssphäre bieten.

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Für ihre Arbeit zum Mikrowohnen erhielt Trang 2018 den Preis der Sächsischen Bauindustrie. Ihre Arbeit sei absolut innovativ und hilfreich für alle Städte, die mit dem Wohnraummangel zu kämpfen haben, sagt ihr Professor, Wolfgang Wende aus dem Fachbereich Siedlungsentwicklung.

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Der gebürtigen Hallenserin ist die übergreifende Arbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik wichtig. Nach einem Einblick in die Bauabteilung des Sächsischen Innenministeriums, arbeitet sie heute sowohl im Bereich Wissensarchitektur an der TU Dresden, als auch in einem Dresdner Unternehmen, das die Vergabe von Bauprojekten in Dresden managt. Das klassische Entwürfezeichnen sei nur ein Aspekt der Arbeit eines Architekten, erklärt sie.

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an der TU Dresden, in der Wissensarchitektur, sagt Trang: "Die Grundidee des Bauhauses war es, ein Versuchslabor für den Bau der Zukunft zu sein – und auch die Wissensarchitektur sieht sich als Versuchslabor, wo viele Ideen und Impulse entstehen." Dabei sei auch mal Raum, um einfach drauflos zu spinnen, wie das Wohnen im Dresden der Zukunft aussehen könnte ...

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Auch das Projekt "Zukunftsstadt Dresden" begleitete die Wissensarchitektur. Dabei wurden die Ideen von Bürgern gesammelt – Mai und ihre Kollegen halfen dabei, sie in Konzepte umzusetzen. Beispielsweise beschäftigten sich die Dresdner mit einer autofreien Stadt oder mit der essbaren Stadt. Was es damit auf sich hat, erzählt Mai, Hong Trang im Ton.

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Aktuell soll ein neues Verwaltungsgebäude für die Stadt Dresden entstehen. Dafür befragte die 26-Jährige die Mitarbeiter – ihre Antworten sollen in den Entwurf des neuen Verwaltungsgebäudes der Stadt einfließen. Denkbar sind offene Arbeitswelten abseits des klassischen Büros, ähnlich wie sie beispielsweise in der SLUB, der Dresdner Universitätsbibliothek, zu finden sind. 

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"Es geht um Menschen und ihre Bedürfnisse. Es muss funktional sein und am Ende gut aussehen. Was mich interessiert, ist die Zusammenarbeit von verschiedenen Themenbereichen, neue Denkweisen, neue Themen zu finden, für die es sich lohnt, zu forschen und zu arbeiten, und die das Bauen in Zukunft auch verändern könnten."
Mai, Hong Trang, Architektin
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