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Los geht's

Ostern in der Oberlausitz

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Einleitung











Von Osterreiten über Ostersingen bis hin zum Eier bemalen - die Lausitz kann sich vor Osterbräuchen kaum retten!
Die MDR-Reporter stellen Ihnen die Vielzahl dieser Bräuche vor.
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Osterreiter-Training









Singen und nebenbei noch reiten?
Leichter gesagt als getan!
Damit am Ostersonntag keiner vom Pferd fällt, wird vorher fleißig geübt.
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Trainingscamp für junge Osterreiter

Peter Bobke aus Miltitz nimmt den jungen Nachwuchs-Reitern die Angst vor den Tieren.
Sie ziehen Runde für Runde in der Reithalle und sitzen immer sicherer im Sattel.

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Patengeschenke (kmótřiski dar)









So wie in ganz Deutschland können sich auch sorbische Kinder an Ostern über Geschenke freuen.
Neben Eiern, Pfefferkuchen und Geld landet auch eine Patensemmel im Osterkörbchen.
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Doch was steckt drin in der Patensemmel?

Bäckermeister Jörg Tschammer öffnet sein Rezeptebuch.

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Über 80 Patensemmel backt Bäckermeister Tschammer im Jahr. Drei davon landen heute im Körbchen von Gertrud Hermasch.
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Spielekonsolen verschenken? Das kann jeder...

Gertrud Hermasch vom Njepila-Hof in Rohne verrät, was nach alter Tradition in den Körbchen der Patenkinder landet.

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Als Dankeschön für das Geschenk singen die Kinder ihrer Patentante Gertrud Hermasch ein sorbisches Osterlied.

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Das Glockenbinden - kak so zwony zwjazaja














Nach der heiligen Messe am Gründonnerstag schweigen vielerorts die Glocken. So soll der Kreuzigung von Jesus gedacht werden.
In großen Kirchen werden die Glocken einfach per Knopfdruck gestoppt...
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          ... in der kleinen Kapelle von Cunnewitz
             ist hingegen noch Handarbeit gefragt.
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Die Glöcknerin von Cunnewitz

Mehrmals am Tag lässt Agnes Rachel die Glocken läuten.
Vor Ostern hat sie ihren Jahresurlaub - von zwei Tagen!
Stephan Paschke vom Sorbischen Rundfunk des MDR hat die 86-Jährige beim Anbinden der Glocken begleitet.

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Das Klappern (klepotanje)













Auch in Räckelwitz gibt die Kapelle von Gründonnerstag bis Karsamstag keinen Glockenschlag von sich...
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... Damit aber die Einwohner Ostern nicht verschlafen, sorgen Lukas und seine Freunde für ordentlich Lärm.

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Die sorb. Ostereier (jutrowne jejka)






Hühner legen Eier wie am Fließband - doch für sorbische Ostereier ist Geduld und Zeit von Nöten, denn jedes Ei ist ein Unikat.
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Ätzen, wachsen, bossieren oder ritzen - auf verschiedenste Weise lassen sich die Eier verzieren.

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Ostereier zum Selbermachen

Birgit Marusch vom Sorbischen Kulturzentrum Schleife erklärt, wie aus weißen Hühnereiern farbige Hingucker werden.

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Das Ostersingen (jutrowne spěwanje)










Eigentlich verkünden Mädchen und Frauen erst in der Osternacht singend die Auferstehung von Jesus, doch in Schwarzkollm wird bereits am Vortag gesungen.

Wusste man also hier schon viel früher von der Sensationsmeldung?
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Die singenden Frauen von Schwarzkollm

Silvia Stephan ist die Kantorka - die Vorsängerin - von Schwarzkollm. Sie gibt den Ton an.

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Das Osterschießen (jutrowne třělenje)












Die stillen Feiertage sind vorbei!
Doch was haben die Milchkannen-Kanonen mit Ostern zu tun?

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Die Knallköpfe von Ruppersdorf

Einerseits verkünden auch sie die Auferstehung, andererseits wollen die Ruppersdorfer endlich den Winter vertreiben.
Die Böllerschüsse sind Musik in den Ohren der Einwohner.
Doch wie lässt man es so richtig knallen? Sebastian Fünfstück verrät uns seine Böller-Mixtur.

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Das Osterblasen (jutrowne trubjenje)

MDR-Reporter Felix Träder ist für ein ganz besonderes Konzert extra früh aufgestanden.

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Der etwas andere Wecker...

Am frühen Morgen zieht Werner Henschel mit seiner Blaskapelle durch Berthelsdorf.
Wer jetzt denkt, die Anwohner sind vom morgendlichen Konzert genervt, der irrt! Die Berthelsdorfer versorgen ihre Musiker sogar mit Getränken und äußern Musikwünsche.

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Das Osterwasser (jutrowna woda)













Am frühen Ostersonntag gehen vier Mädchen in voller Tracht zur Quelle des Halbendorfer Sees.
Keinen Mucks geben sie von sich!
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Wer schön sein will - steht früh auf!

Doch warum trinken Julia und ihre Freundinnen das Wasser aus der Quelle?

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Würden die Mädchen reden, wird aus dem Schönheits- ganz schnell Plapperwasser.
Früher legten sich noch Jungs auf die Lauer,
um die Mädchen zu erschrecken.

Doch in Halbendorf blieben die Mädchen seit Jahren ungestört. Ist den Jungs wohl zu früh...
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Das Osterreiten (křižerjo)










Sie haben sich wie jedes Jahr schick gemacht! In Frack samt weißen Handschuhen und Zylinder reiten katholische Männer in ihre Nachbargemeinden.

Singend verkünden sie die frohe Botschaft der Auferstehung.
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Man sagt zwar, dass sich die Prozessionen nicht begegnen sollten, da es Unglück bringe, aber dahinter versteckt sich wohl eher eine praktische Überlegung:
So viele Pferde an einem Fleck… oh, oh!
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Das Osterreiter-Urgestein von Wittichenau

Für die Osterreiter von Wittichenau geht es nach Ralbitz. Und das bereits zum 475. Mal!
Stolze 70 Mal davon ist Peter Bresan mitgeritten.

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Das Eierschieben (jejkakulenje)












Den Bautzener Protschenberg kullern alljährlich kleine bunte Bälle hinunter.
Am Gipfel stehen die Eltern, am Fuß warten deren Kinder.
Jeder Ball, der ins Netz geht, ist einen Preis wert.
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Das große Kullern am Protschenberg

Heiko Harig ist der Eierjockel. Er hat ein wachsames Auge auf die Kinder und lockt den Eltern die Bälle aus der Tasche.

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Gehen Sie selbst auf Entdeckungstour!

Gehen Sie selbst auf Entdeckungstour!
Das nächste Osterfest kommt garantiert!

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