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Sagenhaft - An der Saale

Sagenhaft - An der Saale

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Auf einer Länge von 413 Kilometern schlängelt sich die Saale durch einige der schönsten Landschaften Deutschlands.Sie entspringt mitten im Wald im Fichtelgebirge in Oberfranken und fließt vorbei an Hof um bei Blankenberg. An Saalfeld, Rudolstadt und Jena vorbei geht’s zu den Dornburger Schlössern, vorbei an Naumburg mit seinen berühmten Weinlagen bis zum Blütengrund. Ehe die Saale bei Barby in die Elbe fließt, bereichert sie noch das Stammschloss der Wettiner und die Stadt Bernburg.
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Axel Bulthaupt trifft einen Quellhistoriker, Winzer und Konditoren königlicher Köstlichkeiten - so werden die Geschichten der Region durch ihre Menschen lebendig. Von den Uhlstädter Flößern lässt sich er sich in das uralte Handwerk der Flößer einweihen. In Plinz begegnet er einem sympathischen Künstlerpaar, die sich in einem winzigen Weiler ihren bunten Lebenstraum erfüllt haben. Mit einem Geologen begibt sich Axel sogar auf Schatzsuche. Lustig wird es in Halle bei den "Saaleschwimmern", die auch noch bei eisigen Temperaturen ihrem Hobby frönen.
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Das Fichtelgebirge schickt in jede der vier Himmelsrichtungen einen Fluss. Den Main, die Naab, den Eger und die Saale, die von hier nach Norden fließt. Auf dem Waldstein entspringt die Saale demnach. Doch erst vor kurzem wurde eindeutig geklärt, wie es sich mit der Saalequelle tatsächlich verhält. Historiker und Heimatforscher Adrian Rossner hat ihr Geheimnis gelüftet.
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Zum „Thüringer Meer“ wird die Saale bei Saalburg. Aufgestaut in Talsperren, ergießt sie sich zu einer opulenten Seenlandschaft. Weil die Saale hier ein starkes Gefälle hat, wurden die Saalekaskaden errichtet- ein ganzes System aus Talsperren, Stauseen und Wasserkraftwerken. Auf einer Länge von 80 Kilometern wurde der Fluss sechsmal aufgestaut, entstanden sind daraus riesige Seen wie der Bleiloch-oder dem Hohenwartestausee. .
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Die ehemalige fürstliche Residenz Rudolstadt liegt eingebettet in einem bewaldeten Tal und gliedert sich an den Bogen der Saale entlang. Ihr Wahrzeichen ist das Schloss Heidecksburg, das die Stadt malerisch überragt. Bekannt ist Rudolstadt durch seine seit 250 Jahren ansässigen Porzellanmanufakturen.
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Noch begehrter als das feine Porzellan war ein natürlicher Reichtum dieser Gegend: das Holz. Die Flößerei hat hier jahrhundertlang die Menschen ernährt. Für so ein Floß werden bis zu 15 Stämme miteinander vertäut – traditionell eigentlich ohne Krampen oder andere Hilfsmittel, nur mit dicken Seilen. Steffen Böttner ist Vereinsvorsitzender der Uhlstädter Flößer. Zusammen mit anderen Uhlstädtern baut er wie vor hundert Jahren Holzflösse, schippert damit über die Saale, betreibt ein kleines Flößermuseum und veranstaltet alle zwei Jahre ein grosses Flößerfest.
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Die Stadt Kahla liegt an der Saale und besitzt eine nahezu vollständig erhaltene Stadtmauer. Kahlas nähere Umgebung ist die durch die Landschaft des mittleren Saaletals geprägt. Unweit der Stadtgrenze im Osten erhebt sich die Leuchtenburg. Von ihrer bewegten Geschichte zeugen dicke Mauern, Gräben und Verließe und der dritttiefste Burgbrunnen Thüringens.
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Jochen und Gisa Bach sind Besitzer des Weilers Plinz, einem kleinen Ort nahe Jena, an einem Seitenarm der Saale gelegen. Beide sind studierte Architekten, die ihren Beruf zu DDR-Zeiten aber wegen der starken Reglementierung nicht ausüben wollten. Sie haben sich die alte Mühle in Plinz, samt der verfallenen Nebengelasse, gekauft und alles im Laufe von 50 Jahren saniert. Am Ortsrand haben sie den „Garten der Stille“ angelegt, in dem die verrücktesten Figuren und Figurengruppen stehen und zwischen herrlichen Bäumen und Blumen lustige Bildgeschichten erzählen. Geschaffen hat sie Jochen Bach, um Plinz und alle Besucher zu verzaubern. Ihren Garten kann man kostenlos und fast rund um die Uhr besuchen.
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Mit den historischen Salinenanlagen und den sehenswerten Burgruinen Saaleck und Rudelsburg hat Bad Kösen Besuchern viel zu bieten. Seit 1859 bezeichnete sich der Ort offiziell als "Solebad". Die historischen Salinenanlagen sind immernoch in Betrieb. In den Sommermonaten, wenn die Luft am Gradierwerk mit einem zarten Nebel aus Sole angereichert ist, können sich Besucher an der heilsamen Atmosphäre erfreuen. Alljährlich feiert Bad Kösen Anfang Juni die Eroberung der Solequellen von 1730 mit einem Brunnenfest. 
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Steffi und Holger Elm betreiben das geschichtsträchtige „Café Schoppe“ in Bad Kösen in vierter Generation. Ihr Cafe ist eine Institution. Schon Königin Luise kam hierher. Zu DDR-Zeiten, als es schwer war, Zutaten zu bekommen, hielt sich das Café. Lange Schlangen waren ein prägendes Bild. Heute kann einem das noch immer passieren, denn die Spezialitäten im Café Schoppe sind einfach köstlich.
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Genau zu Füssen der Rudelsburg ist ein guter Ort, um zu schauen, was für Reichtümer die Saale birgt. Carsten Sommerwerk ist Geologe und ehrenamtlicher Mitarbeiter des Landesamtes für Archäologie und Denkmalpflege. Mit ihm wäscht Axel Gold in der Saale. Mehr als Körnchen sind es nicht, aber Spaß macht es allemal. Auch wenn es vor hundert Jahren deutlich ertragreicher war - es gibt noch immer viele Goldwäscher an der Saale, die auf ein wenig Reichtum hoffen. Für Carsten Sommerwerk ist es vor allem ein herrliches Naturerlebnis
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Jahrhundertlang war nicht Leipzig, sondern Naumburg an der Saale der Ort für die Messen, zu denen man aus ganz Europa strömte. Die Stadt war Bischofssitz und bekam deshalb den prächtigen Dom, der im Juli 2018 zum Unesco Weltkulturerbe ernannt wurde. Das Ensemble rund um den Marktplatz ist absolut sehenswert: hier stehen die Wenzelskirche und das Rathaus.
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 Toskana des Ostens“ werden die Hänge am Ufer der Saale genannt. Mit jahrhundertalten Trockenmauern und Steilterrassen. Es ist das nördlichste Weinbaugebiet Deutschlands. Vor 1000 Jahren begannen die Mönche der Gegend mit dem Weinbau und stellten die allgemeine Annahme auf den Kopf, man könne das nur bis zum 50. Breitengrad machen. Hier verläuft der 51. Und der Wein ist köstlich. Axel trifft hier Maria Wartenberg. Sie ist Biologin, Professorin für Stammzellenforschung an der Uni Jena und Winzerin an der Saale bei Naumburg. In ihrem Weinberg arbeitet sie seit ihrer Kindheit.
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Man traut es der Stadt Halle gar nicht zu, was sich hier offenbart: eine wunderschöne Flusslandschaft liegt hier mitten in der Stadt. Jürgen Seilkopf ist Mitglied des Vereins „Saaleschwimmer“.Der Verein hat sich vor ein paar Jahren gegründet, seit das Baden in der Saale offiziell wieder erlaubt ist.
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