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Sagenhaft: Sommer im Erzgebirge

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Im Sommer, wenn die Blumen auf den  Naturwiesen in den schönsten Farben blühen, wenn die hohen Tannen oben am Kammweg in sattem Grün erstrahlen und die klaren Bergbäche zum Erfrischen einladen, zeigt sich das Erzgebirge von seiner fröhlichsten Seite. Axel Bulthaupt trifft hier Überflieger, Puppenspieler, Kettensägen-Künstler, eine Koch- und eine Biathlon-Weltmeisterin, einen Mountainbike fahrenden Weltmusiker, einen Mann, der im Wald Kaffee kocht, und einen, der Bienenstock-Luft einfängt. Kommen Sie mit auf eine Reise durch die Gebirgslandschaften und Städte der Region!
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Seit Oktober 2018 kann jeder diesen Flug mit Aussicht vom höchsten Gipfel des Erzgebirges genießen: dank der längsten Flyline der Welt! Auch Jens Weißflog hat den zehnminütigen Ausflug schon genossen. In der Saison von Mai bis in den Herbst fliegen nun die Besucher 1550 Meter vom Gipfel des Fichtelbergs ins Tal. Man hängt an riesigen Alurohren, die sich in zahllosen Spiralen winden und dem „Flieger“ einen kleinen Nervenkitzel, vor allem aber eine herrliche Aussicht in alle Richtungen beschert.
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Blockhausen ist erst 10 Jahre alt, aber schon so beliebt, dass ganze Reisebusse hier halten und tausende Interessierte pro Jahr landen. Man will sich ansehen, welchen Traum sich Andreas Martin erfüllt hat. Er ist der der Erfinder des Dorfes. Ursprünglich war er Revierförster in der Nähe von Sayda im Osterzgebirge. Dann begann er, Blockhütten in den Wald zu bauen um Gäste für die Schönheit des Erzgebirges zu begeistern. Noch dazu ist Andreas Martin Weltmeister im Kettensägen und veranstaltet hier Kettensägen-Meisterschaften, zu denen die Teilnehmer aus der ganzen Welt kommen. So entstand hier eine der größten Freiluftgalerien für Kettensägenkunst.
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Das Erzgebirge wurde durch seine reichen Silber-und Zinnvorkommen und der damit verbundene 800 jährige Bergbau berühmt. Die größte und vielleicht schönste Stadt im Erzgebirge erzählt bis heute von dieser Zeit und vom Reichtum, den der Silberbergbau mit sich brachte: Freiberg. Am Rande des Erzgebirges gelegen und mit einem historische Stadtkern, der unter Denkmalschutz steht. 
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Steffi Kerber-Reichel ist Olympiasiegerin und Vizeweltmeisterin. Sie gehört zum Team der Deutschen Koch-Nationalmannschaft. Schon mit 19 Jahren berief man sie ins Nationalteam. Gelernt hat sie das Meiste von Oma Inge, mit der sie noch heute gemeinsam in der Küche des Restaurants „Trakehnerhof“ in osterzgebirgischen Eppendorf steht. Oma Inge pflegt das Traditionelle, Steffi das Experimentelle.
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Biathlonweltmeisterin Denise Herrmann lebt und trainiert im bayrischen Ruhpolding, aber im Frühjahr und Sommer hat sie immer mal wieder eine kleine Lücke im Trainingsplan und liebt es, nach Hause zu kommen. Und dann gibt’s leichtes Training, gutes Erzgebirgsessen mit den Eltern und Großeltern, die alle noch in ihrem Heimatfdorf Bockau.
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Im wunderschönen Schwarzwassertal schlängelt sich die „schwarze Pockau“ durch die Wiesen und später vorbei an meterhohen Felsen. Oben am Gipfel sitzt Kaffee-Kurt unter freiem Himmel und mahlt per Hand Bohnen. Das „Wald-Cafe“ – eigentlich nur ein kleines Zelt zwischen zwei Krüppelkiefern ist seine Erfindung. Und für Wanderer vielleicht die schönste Entdeckung, wenn sie unterwegs sind. 
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Das Erzgebirge war einst überall voller Wälder. Mit dem ersten Berggeschrey im 15. Jahrhundert begannen die Rodungen und der Aufstieg der Städte. Die reiche Ausbeute des Silberbergbaus führte zu einem starken Zuzug von Bergleuten und einer raschen Vergrößerung der Einwohnerzahl. So entwickelte sich Annaberg in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu der zweitgrößten Stadt Sachsens und damit zu einer der größten Städte im deutschen Sprachraum. 1522 zog es Adam Riess nach Annaberg, der hier bis zu seinem Lebensende als Rechenmeister und Bergbeamter tätig war.
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Helga und Frank Hübner sind Puppenspieler. An die 250 Puppen und Tiere hängen in ihrem Haus an Schnüren und warten auf ihren Einsatz. Die Stücke schreibt Helga selbst oder adaptiert Klassiker. Die Stücke sind nicht so sehr für Kinder gedacht, es sind Erwachsenen-Geschichten. Ihr Mann war einst DDR-Meister im Ringen, bevor er Helga kennen lernte und sich auch in dieses sanfte Kunst des Puppenspielens verliebte. 
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Die Bergwiesen sind Naturschutzgebiete, FFH-Gebiete und eine Attraktion. Von Frühjahr bis in den Sommer blühen tausende Orchideen und andere seltenen Pflanzen. Auf den Wildblumenwiesen wohnen die 26 Bienen-Völker von Jürgen Schmidgen. Sie machen ganz besonderen Honig. Außerdem produzieren sie besonders heilsame Luft. Schmidgens Bienenstocktherapie-Apparate exportiert er inzwischen bis nach Neuseeland. Einige davon stehen aber auch im Thermalbad Wiesenbad und im Kurgarten von Bad Schlema.
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Wolkenstein ist eine hinreißende kleine Stadt mit einer Burg, die hoch auf den Felsen über dem Tal der Zschopau thront. Hier gibt’s die älteste und wärmste Thermalquelle des Erzgebirges. Und hier gab es die Presnitztalbahn, die Waren aus Sägewerken und Papiermühlen der Gegend abtransportieren sollte. Heute gibt es nur noch einen Museumsbahn, die Erzgebirgsbahn, die 8 km der ursprünglichen Strecke befährt Im Bahnhof ist das erste und einzige Zughotel Deutschlands entstanden. Man nächtigt in ehemaligen Schlafwagen der Deutschen Reichbahn und frühstückt in einstigen Mitropa-Wagen. 
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