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Sascha macht Naechste Generation

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Über Sascha Macht und seine Vorlieben beim Schreiben

Für den Leipziger Schriftsteller wird es dann interessant, wenn seine Hauptfiguren absurden Szenarien ausgesetzt werden. In seinen Geschichten will er stets überraschen und verbindet dafür Gegensätze.
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schrieb Sascha Macht bereits mit sieben Jahren. Schon damals hatte er eine Vorliebe für unwirkliche Szenarien.
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schreibt der 30-Jährige am liebsten. Er wohnt allein, denn so fühlt er sich beim Schreiben ungestört.
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findet der Schriftsteller interessant und witzig. "Mich interessieren Menschen nicht, wenn sie beim Frühstück sitzen - für mich wird es erst dann interessant, wenn sie das in einem Raumschiff tun."

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mag Sascha auch an seinen Füßen. "Socken in knalligen Farben sind mein Spleen", sagt er.
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Über den Debütroman "Der Krieg im Garten des Königs der Toten"

spielen in Sascha Machts Texten eine enorme Rolle. Deshalb schafft er ungewöhnliche Welten, die Raum für Unerwartetes bieten. Sein Roman "Der Krieg im Garten des Königs der Toten " spielt darum auf einer Insel, die infolge von Nukleartests aus dem Ozean erwachsen ist.
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Bruno, die Hauptfigur des Romans, verliert seine Eltern - die eines Tages plötzlich spurlos verschwinden. Zunächst verbringt der Teenager seine Tage mit dem Schauen von Horrorfilmen. Als er sich schließlich auf die Suche nach seinen Eltern begibt, gerät er in politische Verstrickungen.
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kombiniert Sascha Macht mit Humor. Denn ihm ist es nicht nur wichtig, Erwartungen zu brechen, sondern auch schrecklichen Situationen Hoffnungsschimmer abzuringen.
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das ihm in seinen Texten so wichtig ist, können sowohl Horror als auch Humor erreichen. Deshalb findet er gerade diese beiden Pole so interessant: "Der Horror stellt an sich schon eine Gegenwelt dar. Und auch Humor schafft es, die Normalität zu durchbrechen."

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Im Leipziger Café Bau Bau hat Sascha Macht seinen Roman erstmals öffentlich vorgestellt, auch Lesungen besucht er hier regelmäßig.

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als Schriftsteller war es, einen Verlag zu finden, sagt Sascha Macht. Seinen ersten Roman wollte kein Verlag veröffentlichen.
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hat er dann mit seinem zweiten Roman überzeugt:

"Das vielleicht Schönste, was einem als Lektor passieren kann, ist das: Da liegt ein Manuskript auf dem Schreibtisch, von dem man nicht weiß, was man zu erwarten hat. Dann beginnt man zu lesen und merkt nach wenigen Zeilen: Ich bin, ohne zunächst sagen zu können, wie das passiert ist, wie der Autor das macht, mitten in einer anderen Welt gelandet. Sascha Macht ist ein Autor, bei dem beides zusammenkommt: ein irrwitziger Einfallsreichtum und ein absolut unverkennbarer Klang, eine ganz besondere Sprachenergie."

DuMont-Lektor Jan Valk
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bedeutet Sascha besonders viel: "Im vergangenen Jahr habe ich den Silberschweinpreis für meinen Roman bekommen. Das war super, weil es ein Publikumspreis ist und ich mir ja immer unsicher bin, wie das Publikum auf meine Sachen reagiert. Es ist schön zu wissen, dass es die Leute auch interessiert."

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Über Saschas Inspirationsquellen und seinen Werdegang

für seine Texte findet der junge Autor beim Lesen ausgewählter Literatur, von Sachbüchern und aktuellen Artikeln und beim Stöbern im Internet. Sobald er eine erste Idee hat, schreibt er assoziativ, ohne Notizen und bedient sich an den eigenen Erfahrungen und Gefühlswelten.
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Sein Lieblingsbuch ist "2666". Darin geht es um eine Stadt in Mexiko, in der furchtbare Verbrechen geschehen. Sascha fasziniert die Düsterkeit des Romans und die vielen Ebenen, die darin miteinander verwoben werden und unterschiedliche Lesarten ermöglichen.
Auch mit seinen Texten will er das erreichen.
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in Leipzig hat Sascha Macht sieben Jahre lang Literatur studiert. Diese Zeit hat seinen Schreibstil entscheidend geprägt.
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hat Sascha Macht schon im Blick. Darin soll es um vier Frauen in den 1950er Jahren gehen, die in einer Industriestadt leben. Die Stadt wird von Rieseninsekten angegriffen - und die Frauen müssen mit dieser scheinbaren Katastrophe irgendwie zurechtkommen.
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