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Los geht's

Die Waldklinik

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Mehr als 80 Ärzte versorgen in den Thüringer Waldkiniken geplagte Patienten - richten Knochenbrüche, ersetzen knirschende Gelenke, kurieren Bandscheibenvorfälle, ausgekugelte Schultern, verordnen Schmerzmittel und manuelle Therapien. Seit 1945 existiert das Krankenhaus bereits. Und wird stetig erweitert.

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Ärzte, Pfleger, Physiotherapeuten, Reinigungskräfte und das Küchenteam - das Waldkrankenhaus zählt zu den größten Arbeitgebern der Region. Mehr als 650 Angestellte kümmern sich um rund 50.000 Patienten jedes Jahr.

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Ihr Auftrag lautet: Sauberkeit! Sabine Gebhardt dreht schon vor allen anderen ihre Runde. Zwei Hektar Boden muss täglich gereinigt werden. Sauberkeit ist das A und O in einer Klinik. Immer donnerstags werden Stichproben gemacht und die Zimmer kontrolliert.

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Zwischen sechs und sieben kommt Leben ins Haus. Pflegekräfte, Anästhesisten, Chirurgen und unzählige OP-Schwestern. Für Erika Eismann und ihrem Operateur Dr. Brinkmann wird es ernst. Ein Bruch muss gerichtet werden. Frau Eismanns Hüftgelenk ist bei einem Sturz komplett zerborsten. Eine schwere, lebensbedrohliche Verletzung. Die Zeit drängt.

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Dr. Olaf Brinkmann ist Oberarzt in der Notaufnahme. Hier landen viele Arbeitsunfälle, aber immer öfter auch Verletzungen im eigenen Zuhause. Der Unfallchirurg ist einer von 80 Ärzten, die sich in den Eisenberger Waldkliniken um die geplagte Patienten kümmern.

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Wenn die Knochen weh tun, ist Eisenberg schon immer eine Adresse.  Kreislaufprobleme, Bauch- oder Darmbeschwerden – auch die werden hier kuriert. Doch der größte Komplex ist der der Orthopädie. Insgesamt werden rund 50.000 Patienten jedes Jahr in den Waldkliniken versorgt; ambulant und stationär nach Operationen.

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Die Sprechstunden von Dr. Steffen Brodt sind immer gut besucht: Die Hüfte ist sein Spezialgebiet. Er hat sein Studium zielgerichtet auf die Orthopäde ausgerichtet und ist seitdem da geblieben. Seit vier Jahren arbeitet er in der Waldklinik. Davor war er in Davos, Leipzig und Halle tätig. An seinem Beruf mag er besonders das Handwerkliche.

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Prof. Georg Matziolis ist der Chefarzt der Klinik. Einst Oberarzt an der Berliner Charité, ist er seit sieben Jahren ärztlicher Direktor in Eisenberg. Sein Plan: die Waldklinik zur ersten Adresse in Sachen Orthopädie in Deutschland weiterentwickeln.

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Kay Sostack ist der Küchenchef und dafür zuständig, dass Patienten und auch Personal bei guter Laune bleiben. " Essen gehört zur Genesung einfach dazu, sagt er. Sein Budget ist begrenzt, aber meist bringt ihm die Menge den nötigen Rabatt. Neben der Patientenverpflegung betreiben er und seine Leute auch die Cafeteria. Diese verköstigt das Personal und die Tagesgäste. Rund 150 Portionen jeden Tag kommen da zusammen.

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Die Klinik gehört zur Universität in Jena. Matziolis' Expertise ist als Inhaber des Lehrstuhls für Orthopädie an der Uni Jena gefragt. Den Studenten die Freude an der Orthopädie und Unfallchirurgie nahe zu bringen, ist sein Ziel. Das Reparieren von kaputten Knochen ist nichts für schwache Nerven. Die Studenten können den Professor später in den OP begleiten und sich ausprobieren. .

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Der OP-Saal muss so keimfrei wie nur irgendwie möglich sein. Geschützt wird sich mit gründlicher Händedesinfektion und Mundschutz. Es gibt dafür spezielle Luftabsauger im Raum, neue Kittel und Handschuhe. Dann geht es los. Professor Matziolis setzt ein künstliches Gelenk ein.

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Damit jede Behandlung sauber über die Bühne geht, gibt es Marco Zesing. Er ist zuständig für die Hygiene im Haus. Und dem bösen Keim auf der Spur. Er prüft jeden donnerstag stichprobenartig, ob alles seine Ordnung hat. In einem Krankenhaus hat das oberste Priorität. 

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Seit einem Jahr betreuen Dr. Stefan Pietsch und Dr. Loos die Spieler des FC Carl Zeiss Jena, seit sie in die 3. Liga aufgestiegen ist und der Erfolgsdruck steigt. Sind die Spieler fit genug, um die Saison durchzuhalten? Wo könnten Gefahren aufgrund vorheriger Verletzungen lauern? Gerade auf dem Spielfeld müssen Entscheidungen sehr schnell getroffen werden. Jedes Vorwissen ist hilfreich. Das Risiko, sich weh zu tun, ist im Fußball hoch. Meistens trifft es Oberschenkel, Sprunggelenk oder das Knie.

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Die Arbeit auf dem Spielfeld ist das Eine, vor allem aber ist Dr. Loos als Kinderorthopädin tätig. Auf der Kinderstation ist die erste Patientin bereits da: die 14jährige Amalia Stötzel mit ihren Eltern. Sie hat eine Fehlstellung der Hüfte, die nun gerichtet werden muss.

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Amalias Hüftproblem ist angeboren. Nur ist es im Säuglingsalter nicht aufgefallen. Erst mit dem Wachstum kamen die Schmerzen. Amalias Gelenk funktioniert nicht korrekt und würde in ein paar Jahren völlig abgenutzt sein. Dann müsste es ersetzt werden. Die erste, richtige Operation für die 14Jährige - und die Heilung kann sich lange hinziehen.

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